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Ein Vorbild, das Mut zur Familie macht

Anita Langmann ist die „Familien-Managerin 2009“. Bereits zum sechsten Mal verlieh Vorwerk die Auszeichnung für Mütter und Väter, die alles für ihre Familien geben und würdigt damit die gesellschaftliche Bedeutung der Familienarbeit.

Wuppertal, 4. Februar 2010 – Der Mensch wächst mit seinen Herausforderungen – manche wachsen sogar über sich hinaus. Zum Beispiel Anita Langmann: Die 40-Jährige managt eine fünfköpfige Familie, arbeitet als Landesangestellte und macht nebenbei ihre Matura nach. Als wäre das noch nicht genug, fördert die Österreicherin intensiv ihren mit Down-Syndrom geborenen Sohn und setzt sich für bessere Bildungschancen für Behinderte ein. Selbst betroffen, engagiert sie sich außerdem in einer Contergan-Selbsthilfegruppe.

„Wir finden es toll, was Mama alles leistet“, sagt ihre 15-jährige Tochter Denise. Die Jury und die Webgemeinde sahen das genauso und wählten Anita Langmann zur
„Familien-Managerin 2009“. „In einer Zeit, in der es durchaus andere Prioritäten gibt als die Familie, sind Sie ein leuchtendes Vorbild“, würdigte Jurymitglied Karin Clement, Schirmherrin der Lupus Erythematodes Selbsthilfegruppe, Mutter von fünf Kindern und neunfache Großmutter, das Engagement von Anita Langmann. „Ein Vorbild, das bestärkt. Ein Vorbild, das Mut macht. Ein Vorbild, das zeigt, welche Kraft in der Familie steckt.“

Alle Familien-Managerinnen sind Sieger

„Mit der „Familien-Managerin des Jahres“ ehrt das Familienunternehmen Vorwerk Menschen, die Außergewöhnliches für die Familie leisten“, erläutert der persönlich haftende Gesellschafter Reiner Strecker die Initiative. Hunderte Mütter und Väter wurden von ihren Familien zur Wahl nominiert. Eine dreiköpfige Jury, der neben Karin Clement auch die zweifache Mutter Vivica Mittelsten Scheid, Schirmherrin der Wuppertaler Aktion „Kindertal“ und die allein erziehende Mutter und „freundin“-Chefredakteurin Ulrike Zeitlinger angehören, stellte aus diesem Kreis fünf Finalisten zur Wahl. Die Besucher der Website www.familien-managerin.de wählten schließlich per Online-Voting Anita Langmann zur „Familien-Managerin 2009“. Doch bei der Vorwerk Initiative gibt es nur Sieger. Allen voran die Familien – und natürlich die vier weiteren Familien-ManagerInnen. Auch sie geben täglich ihre ganze Liebe und ihr Bestes für ihre Familien.
Dagmar Loesing hält ihre Familie über eine Distanz von mehr als 1000 Kilometern zusammen und rettete mit ihrem Einsatz das Leben ihres schwer kranken Sohnes.
Robert Maessen hatte zwar gerade erst eine schwere Chemotherapie hinter sich, doch er gibt alles, um aus zwei Familien eine zu machen: Er organisierte ein neues Heim, managt die sechsköpfige Familie und bessert mit einem Zweitjob die Familienkasse auf.
Franziska Bimminger ist nicht nur die gute Seele ihrer Familie. Die Mutter dreier Kinder leistet für ein ganzes Dorf Erste Hilfe, betreut liebevoll alte Menschen und engagiert sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz und in der Gemeinde.
Susanne Post zieht seit der Trennung von ihrem Mann ihre fünf Kinder alleine groß und startete eine kleine Massage-Praxis, um auf eigenen Beinen zu stehen.

Die „Familien-ManagerInnen 2009“ wurden am 4. Februar im Rahmen einer festlichen Verleihung in Berlin geehrt. Mit der Initiative „Familien-Managerin des Jahres“ setzt sich Vorwerk für mehr Unterstützung und Anerkennung von Familienarbeit ein. „Denn die Familie“, so Reiner Strecker, „ist nach wie vor die Keimzelle der Gesellschaft. Unsere fünf Kandidatinnen und Kandidaten sind leuchtende Beispiele dafür, wie man die Herausforderungen des täglichen Lebens meistern kann.“

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