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Siegfried Skowron seit drei einhalb Jahren der Schokoladenmann

| 12. September 2012 | 0 Comments

Aber zurück zu Cacaomundo: Ich fragte mich also, wie ich weitere Handelspartner und Kunden gewinnen könnte, und machte mein eigenes Brainstorming. In Einzelgeschäfte gehen und dort Werbung betreiben, Fließtextwerbung in Wochenblättern schalten, in verschiedenen Foren mein Statement schreiben, Veranstaltungen besuchen, wo Unternehmer hingehen usw. usw.

Eines Tages besuchte ich ein Unternehmertreffen in Hannover. 50 Neukontakte innerhalb von 3 Stunden generiert. Ganz einfach! Das Thema der Veranstaltung war die Kaltakquise. Das war meine Chance. Ich hob die Hand und kam zu Wort: „Bei einer Kaltakquise braucht man etwas, um die Kälte ins Warme zu bekommen. Zum Beispiel geht dies sehr gut mit der Schokoladen-Visiten-Karte!“, und hob eine Hoch. Nach der Veranstaltung war ich der Dreh- und Angelpunkt, denn ich hatte viele interessierte Zuhörer. Als ich nach Hause ging, war mein Jackett gefüllt mit Visitenkarten. Im Gegenzug für meine schokoladige Karte. So guter Zuspruch ermutigte mich zu mehr Aktivität: Ich erstellte eine Namensliste und rief jeden an, der darauf stand. Ohne im Vorwege mir Gedanken zu machen, das könne vielleicht gar nichts für ihn nichts sein. Es funktionierte.

Ich baute mir ein kleines Team von Menschen auf, das von Mal zu Mal immer größer wurde. Ich arbeite mit meinen neuen Partnern und war nahezu rund um die Uhr für diese erreichbar. Meinen übergeordneten Cacaomundo Präsidenten überhäufte ich mit Fragen, deren Antworten ich nicht kannte. Auch ihn konnte ich halbwegs zu jeder Tageszeit anrufen. Von ihm lernte ich mein Rüstzeug des Networking.

Er reiste sogar an, um in Hannover (für meine Interessenten) Geschäftspräsentationen abzuhalten. Bis auf einmal. Und dieses ein Mal nicht Erscheinen, prägte meine weitere Berufung bei der Cacaomundo GmbH.

Ich hatte rund 20 Gäste im angemieteten Seminarraum eines 4 Sterne Hotels. Ich wusste, ich konnte mich auf den Sprecher verlassen und so wartete ich daheim bei einer Tasse Tee darauf, dass es Nachmittag wird. Plötzlich klingelte das Telefon, ­mein Präsident, mein Sprecher, hatte angerufen. „Schön von euch zu hören. Seid Ihr schon unterwegs? Wann werdet Ihr da sein?“ Stille am anderen Ende! „Was ist los?“

„Wir kommen nicht, wir müssen auf direktem Weg nach Hause!“ Eine Welt brach in mir zusammen und ich fragte aufgeregt, was denn nun mit meiner Geschäftspräsentation sei. Alle Gäste wurden einen Tag zuvor nochmals angerufen von mir und alle wollten kommen. „Lieber Siegfried, wir können nicht kommen, weil bei uns eingebrochen worden ist, und somit fahren wir wieder daheim. Aber du hast uns schon so oft zugehört. Wir trauen Dir zu, dass Du es alleine schaffst. “In diesem Moment stand die Welt für mich still.

Ja, ich hatte die Geschäftspräsentation schon zum zigsten Mal angehört und dabei auch immer mitgeschrieben. Und ich wusste auch, dass mein Präsident mich nicht einfach so im Stich lässt. Diesen Grund des Nichtkommens konnte ich so gut verstehen. Ich war ab diesem Moment, als ich die Entscheidung getroffen hatte, meine erste eigene Geschäftspräsentation vor 20 Gästen zu halten, ein konzentriertes Nervenbündel.

Ich begann, eine Liste zu machen, was ich alles mitnehmen musste. Zum Glück hatte ich alles da. Beamer, Leinwand, Laptop, die PowerPoint Präsentation, schokoladige Produkte, Zusatznetzstecker, Visitenkarten, Flyer! Dann war es soweit. Mein Gesicht brannte vor Aufregung und mein Herz sprang im 3/4-Takt. Ich begrüßte jeden einzelnen Gast, um einen persönlichen Kontakt herzustellen, denn einige kannte ich nur per Telefon.

Lesen Sie nächste Woche den fünften Teil der siebenteiligen Reihe über die Geschichte des Siegfried E. Skowron-”Der Schokoladenmann”

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Category: Networker & Vertriebspartner

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