Der Saluki
Seit Jahrhunderten wissen die Nomaden des Vorderen Orients die Jagdleidenschaft und das Geschick des Windhundes zu schätzen. Vom Roten Meer bis zu den zentralasiatischen Hochebenen Usbekistans, Turkmenistans und Kasachstans haben die regionalen Stämme Hunde für die Jagd auf Gazellen und Niederwild gezüchtet.
Wenn diese verschiedenen Schläge des Salukis und zentralasiatischen Tazis sich auch äußerlich und auch im Wesen sehr ähneln, hat sich doch jede Region ihren eigenen auch auf die Jagdbeute optimierten Hetzhund gezüchtet. Noch heute wird die Hetzjagd auf Hasen und Gazellen praktiziert und teilweise mit der Beizjagd mit Falken oder Adlern (in Kasachstan) kombiniert. Seit eh und je genießen der Windhund und dessen Zucht ein hohes Ansehen. Als wichtiger Partner bei der Jagd gab man ihm einen Ehrenplatz im Zelt der Familie und so hat sich ein familienfreundlicher und ruhiger Hund entwickelt, der bei der Jagd erstaunlich beherzt, leidenschaftlich und erfolgreich zu Werke geht und so einen bedeutenden Beitrag zum Nahrungserwerb seiner Nomadenfamilie beitragen konnte.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Juli/August 2012 Ausgabe des United Networker Premium Print Magazine
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