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Thomas Fink

Thomas Fink Coaching mit den Methoden der schamanischen Heilarbeit

Thomas Fink wichtig ist der Wille und der Wunsch eine Veränderung herbeizuführen

Herr Fink was können wir uns unter Schamanic Coaching vorstellen?

Thomas Fink : Shamanic Coaching hat sich daraus entwickelt, dass ich das klassische Coaching mit den Methoden der schamanischen Heilarbeit zusammenbringen konnte. Durch die eigene Heilungserfahrung schloss sich eine Ausbildung in der Heilarbeit der Inka an meine Coachingausbildung an. Im Coaching geht es unter anderem darum, den Klienten die Ursachen für seine momentan bestehenden Probleme aufzuzeigen und dadurch eine Veränderung zu ermöglichen. Im shamanic Coaching arbeite ich mit den Gefühlen des Klienten, die er einem Problem gegenüber hat, und finde hierüber den Einstieg. Hierbei ist es egal, ob es sich um gesundheitliche, partnerschaftliche, private oder berufliche Themen handelt.

Wie läuft so ein Coaching ab?

Thomas Fink : Es gliedert sich in drei Abschnitte: Vorgespräch, Sitzung und Nachgespräch. Im Vorfeld fand bereits ein Gespräch statt, welches klärte, ob wir miteinander arbeiten wollen.
Im Vorgespräch lasse ich mir, wie im Coaching auch, das derzeitige Problem und die augenblickliche persönliche Lage des Klienten schildern. Je nach Klient dauert dieses Gespräch zwischen 10 – 15 Minuten. Dann bitte ich den Klienten mir seine damit verbundenen Gefühle zu beschreiben. Diese können Angst, Wut, Trauer, Hilflosigkeit usw. sein.
Anschließend legt sich der Klient hin und ich arbeite dann mit der Methode der Inkaschamanen weiter. Diese kann man sich als geistiges Heilen vorstellen. Für mich ist es wie eine Art Kopfkino. Ich sehe Dinge oder kann, wenn Sie so möchten, Energien wahrnehmen und diese blockierenden Energien auflösen. Dieser Part dauert circa 30 Minuten.
Im Nachgespräch erzähle ich dem Klienten, was genau ich wahrnehmen konnte und was ich getan habe.
Dann ist die Sitzung vorüber.

Was können wir uns unter Energiearbeit vorstellen?

Thomas Fink :
Aus der schamanischen Sicht ist alles mit allem, also auch jeder Mensch mit jedem anderen Menschen verbunden. Bekomme ich die Erlaubnis des Klienten, kann ich mich mit ihm und seinem Energiefeld verbinden und dort hineinsehen. Dort kann ich „sehen“, was ein Thema behindert und dies auflösen.
Wir alle unterliegen dem Gesetz der Resonanz oder wie es oft gesagt wird: Wie Innen so im Außen. Sind wir in unserem Inneren nicht im Gleichgewicht oder tragen Probleme mit uns herum, die wir nicht lösen, spiegeln sich diese Probleme in unserem Außen wieder. Das kann körperlich sein in Form von Krankheit; es kann sein, dass uns immer wieder die gleichen Dinge zustoßen: so wechseln wir den Job oder den Partner und begegnen doch immer wieder den gleichen Mustern. Unser energetisches Muster erzeugt eine Resonanz im Raum und in unserer Realität manifestieren sich dann Ereignisse, die uns auf das Ungleichgewicht hinweisen. Das sind die Probleme oder die Umstände, die wir als unangenehm wahrnehmen.
Löse ich nun dieses Ungleichgewicht oder seine energetische Entsprechung im Energiefeld des Klienten auf, erzeugt es keine Resonanz mehr im Außen und Heilung kann geschehen. Das bedeutet: nicht ich heile den Klienten, sondern die Tatsache, dass ein energetisches Muster nicht mehr vorhanden, also nicht mehr wirksam ist, lässt die Heilung entstehen. Heilung steht hier nicht nur für Krankheit, sondern für alles, was wieder ins Gleichgewicht kommt; im Beruf, in der Partnerschaft, im Leben.

Sie begleiten Ihre Kunden auch im Alltag. Können Sie uns sagen, wie lange Sie die Kunden ca. begleiten?

Thomas Fink : Ich begleite viele Kunden schon seit einigen Jahren. Das bedeutet nicht, dass die „Behandlung“ so lange dauert. Es heißt, dass sie von der Wirksamkeit meiner Arbeit überzeugt sind und immer dann, wenn ihnen ein Thema auffällt, welches sie gelöst habe wollen, sie mich wieder kontaktieren.
Im Durchschnitt komme ich mit drei Sitzungen hin, um ein Problem im Sinne des Kunden aufzulösen. Es können auch mehr werden, wenn es ein heftiges Thema ist, das der Klient schon lange mit sich herumträgt; zum Beispiel das Thema Missbrauch.

Wer kommt zu Ihnen als Klient?

Thomas Fink : Meine Klienten sind Frauen und Männer fast jeden Alters. Es sind meist Menschen, die sich Gedanken über Ihr Leben machen und eine Veränderung wollen. Sehr viele Menschen, die mit ihren gesundheitlichen Probleme nicht weiter kommen, finden oft den Weg zu mir. Menschen mit Burnout-Syndrom oder Allergiker, genauso Unternehmer mit spezifischen Problemen. Es ist dabei nicht wichtig, ob der Klient an das glaubt, was ich tue. Wichtig ist der Wille und der Wunsch eine Veränderung herbeizuführen.

In der heutigen Zeit ist Stress – etwa aus Zeitdruck – eine bedeutende Krankheitsursache. Wie begegnen Sie als vielbeschäftigter Coach und Vortragsredner dem Sklaventreiber Zeit? Wie managen Sie Ihre Zeit?

Thomas Fink : Ich habe einen Kalender. Ist der voll oder die Zeit für den Tag verplant, suche ich einen neuen Termin. Der Tag hat nur 24 Stunden. Setze ich keine Schwerpunkte, komme ich ins trudeln. Ich lasse immer Platz für nicht Vorhersehbares im Kalender. So kann ich schon einmal etwas einschieben, was plötzlich dringend ist. Und ein wichtiges Wort für jeden ist: NEIN. „Nein, hier geht es nicht, aber dann..!“
Übernehme ich mich, muss ich über kurz oder lang die Folgen tragen.

Wie stehen Sie zu den Slow Down Bewegungen?

Thomas Fink : Ein Jeder hat sein Tempo zu arbeiten und Zeiten, zu denen er besser arbeitet. Hält er sich daran, ist er schneller, als wenn er unter Druck arbeitet. Stress verdoppelt die Arbeitszeit oder die Fehlerquote.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Thomas Fink für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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