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5 Tipps, wie Veredelungen die Wirkung von Werbemitteln unterstützen

Je edler desto besser?

5 Tipps, wie Veredelungen die Wirkung von Werbemitteln unterstützen

UV-Lack, Cellophanierung, Soft Touch oder partieller Relieflack – Die Möglichkeiten Werbeprodukte mit haptischen Effekten aufzuwerten sind vielfältig. Egal ob Flyer, Visitenkarte oder Produkt-Broschüre, veredelte Werbemittel wirken wertiger und fallen auf. Deshalb ist das multisensorische Marketing derzeit ein großer Trend bei vielen Firmen. Doch bringen die edlen Marketing-Materialien wirklich messbare Vorteile? Welche Wirkung haben sie auf die Rezipienten? Das Marketing-Team bei Cewe-Print hat 5 Tipps, wie Veredelungen die Wirkung von Werbemitteln unterstützen.

1. Veredelungen als Schutzmaßnahme

Eine Grundfunktion vieler Veredelungen ist der Schutz der Werbemittel. Durch eine Cellophanierung etwa wird nicht nur der optische Eindruck von Visitenkarten und Co. verbessert, sondern diese werden auch langfristig vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Kratzern oder Schmutz geschützt. Gerade bei Werbemitteln, die den Elementen ausgesetzt sein können, wie Visitenkarten, die nach der Übergabe in einer vollen Tasche landen oder Flyern, die an einem regnerischen Tag ausliegen, ist ein solcher Schutz sinnvoll. Dafür werden bei der Cellophanierung die Werbemittel ein- oder beidseitig mit einer leichten Folienschicht überzogen, was für einen besseren Schutz, mehr Stabilität und eine verbesserte haptische Wahrnehmung sorgt. Bei einer Veredelung mit UV-Lack hingegen wird ein umweltfreundlicher Lack hauchdünn auf die Werbemittel aufgetragen und anschließend mit UV-Licht getrocknet. So entsteht neben maximaler Farbbrillanz ein zusätzlicher Schutz vor Abnutzung.

2. Höhere Aufmerksamkeit und Kaufimpulse durch edlen Look

Studien haben herausgefunden, dass veredelte Werbemittel zu einer erhöhten Aufmerksamkeit und Erinnerungsleistung beim Rezipienten führen und so letztendlich auch den Kaufimpuls beeinflussen. So konnte zum Beispiel der Verpackungshersteller STI in einer Studie nachweisen, dass veredelte Verpackungen das Kaufinteresse deutlich steigern. Anhand einer fiktiven Schokoladenmarke überprüfte das Unternehmen, ob Verbraucher bereit wären, mehr Geld für ein Produkt mit veredelter Verpackung auszugeben. Die Studie ergab, dass die Befragten für eine veredelte Verpackung im Durchschnitt fünfzig Prozent mehr bezahlen würden.

3. Edle Werbemittel stärken die emotionale Verbundenheit

Veredelungen stärken nicht nur das Erinnerungsvermögen und das Kaufinteresse, sondern auch die emotionale Verbundenheit mit einem Produkt. Ist beispielsweise eine Verpackung veredelt, wird das Auspacken zum Erlebnis und in den seltensten Fällen wird die Packung einfach aufgerissen. Stattdessen wird das Produkt vorsichtig ausgepackt und die schöne Verpackung meist aufbewahrt. Das gilt auch für schön gestaltete und veredelte Flyer oder Broschüren. Diese machen das Lesen zu etwas Besonderem und stärkt die emotionale Bindung zu dem beworbenen Produkt. Gerade bei Marken im Luxussegment tragen hochwertige Veredelungen zusätzlich zur Markenidentität bei.

4. Interaktion hervorrufen

Eine weitere Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des Betrachters mithilfe von Veredelungen zu gewinnen ist, ihn zu einer Aktion zu bewegen. Das kann das Freirubbeln eines Feldes sein, mit dem Versprechen, dadurch etwas zu gewinnen oder ein Rätsel, das auszufüllen ist und mit Veredelungen hervorgehoben wird. Der Betrachter beschäftigt sich so länger mit dem Werbemittel und auch der Kaufanreiz wird dadurch gestärkt.

5. Veredelungen nicht als Mittel zum Zweck einsetzen

Veredelungen sind kein Selbstzweck! Nur weil ein Werbemittel mit einer Veredelung versehen ist, wirkt es nicht gleich besser oder erhöht die Erinnerungsleistung von Rezipienten. Veredelungen sind keine Effekthascherei: Der Gedanke „Einfach etwas Lack drauf und es ist gut“, ist zu kurz gedacht. Stattdessen müssen Veredelungen sinnvoll eingesetzt werden und zum Inhalt des Marketing-Materials passen. Unternehmen müssen sich vor dem Einsatz von Cellophanierung und Co. fragen „Warum setze ich das ein?“ und „Was bringt es dem Rezipienten?“. Produkt, Präsentation, Inhalt und auch Veredelung müssen stimmig sein und zueinander passen. Im Zweifel gilt auch hier der Satz „Weniger ist mehr“, um das Werbemittel nicht zu überfrachten und Betrachter somit zu überfordern.

Bild: BU: Veredelungen stärken nicht nur das Erinnerungsvermögen und das Kaufinteresse, sondern auch die emotionale Verbundenheit mit einem Produkt (Quelle: CEWE-PRINT.de)

Quelle SZ Scala GmbH

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