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Augletics Gruenderteam
v.l.n.r. Hagen Rothe, Philipp Kuck, Flavio Holstein, Benjamin Bach, Hannes Jeltsch

AUGLETICS gesunde und authentische Trainingsmöglichkeiten

Der Ruderergometer von AUGLETICS bietet gesunde und authentische Trainingsmöglichkeiten

Wie ist die Idee zu AUGLETICS entstanden und wer steckt hinter AUGLETICS?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Wir sind ein interdisziplinäres Team von Wirtschaftlern und Ingenieuren, deren Gemeinsamkeit in der Liebe zum Rudersport liegt. In den vielen langen Wintertrainingseinheiten auf den schon existierenden Ruderergometern kam wohl jedem von unsschon mal der Gedanke, dass die Trainingsbedingungen verbessert werden könnten. Daraus ist dann schlussendlich auch die Idee entstanden.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Zunächst war die Teamfindung eine echte Herausforderung. Nachdem das geschafft war, hat es auch einige Zeit gedauert bis das Zusammenspiel in eben diesem richtig funktioniert hat. Auch die Fähigkeiten jedes Einzelnen einzuschätzen brauchte seine Zeit. Aber nun sind wir hier und arbeiten mit viel Freude und Leidenschaft an der Produktentwicklung, jeder in seinem Gebiet, was natürlich auch mal zu der einen oder anderen Nachtschicht bzw. Überstunde führt.
Finanziell konnten wir bisher relativ sorgenfrei agieren, dank eines EXIST- Gründerstipendiums und einigen gewonnenen Preisgeldern von Forschungswettbewerben, an denen wir teilgenommen haben.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Neben den wirklich innovativen Funktionen unseres Ruderergometers setzen wir auf gutes Design und die Patentierung. Für den Markteintritt wiederrum vertrauen wir auf unsere Kontakte zu professionellen Vertriebspartnern aus der Branche. Gleichzeitig erhalten wir, Dank des Gewinns eines Pro Bono Wettbewerbs, Unterstützung bei unseren Marketingaktivitäten von der studentischen Unternehmensberatung dem Company Consulting Team in Berlin.

Sie sind für das Webinale Startup des Jahres nominiert. Wie motivierend ist das für Sie auch unter dem Gesichtspunkt, dass dadurch viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Der Wettbewerb ist eine tolle Gelegenheit, um Feedback zu unserer Idee und der Entwicklung unseres Produkts zu bekommen. Wir sind sehr gespannt, wie unsere Idee aufgenommen worden ist und was andere in uns sehen.Solche Auszeichnungen stärken natürlich das Selbstbewusstsein sowie die Motivation weiter zu machen. Wir sind von unserer Idee überzeugt, doch wie sehen das andere? Haben wir eine Chance uns am Markt zu etablieren? All das sind Fragen die wir uns ständig stellen.Nominierungen wie diese, zeigen uns, dass wir wahrgenommen werden und ein realistisches Ziel verfolgen.

Wer ist die Zielgruppe von AUGLETICS und wie funktioniert AUGLETICS?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Prinzipiell gibt es drei Zielgruppen die an unserem Ergometer interessiert sind. Das sind zum einen die Rudervereine und –verbände zum anderen die Fitnessstudios. Als dritte Gruppe sehen wir private Konsumenten, die bei sich zu Hause ihrer Sportbegeisterung nachgehen wollen.
AUGLETICS bietet dabei einige Funktionen, die es so bei bestehenden Ruderergometern noch nicht gibt. Unser Ruderergometer bietet gesunde und authentische Trainingsmöglichkeiten. Dabei wollen wir das Gefühl, welches man auf dem Wasser hat in den Trainingsraum bringen.
Wen diese Funktionen besonders interessieren, kann sich gerne auf unserer Internetseite informieren. Auch freuen wir uns auf etwaiges Feedback. (http://augletics.de/)

Wie ist das bisherige Feedback der Kunden?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Wir sind sehr überrascht, wie positiv das bisherige Feedback in Gesprächen ausfiel.Obwohl wir mit dem Produkt noch nicht auf dem Markt sind ist die Begeisterung für jenes in den bisherigen Gesprächen immer wieder zum Ausdruck gekommen.Die Leute freuen sich auf unser Produkt. Die Resonanz ist enorm. Es existiert viel Begeisterung über die Möglichkeiten, die unser Gerät bezüglich der gesunden und authentischen Trainingsmöglichkeiten bietet.

AUGLETICS wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Unser Ziel klingt relativ simpel, wir wollen die Sportbegeisterung bei Hobby- wie auch Leistungssportlern steigern. Unser Produkt soll dabei helfen Rudern auch getrennt voneinander und fern ab vom Wasser zum Mannschaftssport zu machen.( oderirgendsowas in der Art)
In den kommenden fünf Jahren sollten oder besser gesagt wollen wir es daher schaffen unser Produktangebot auszubauen und unsere Produkte stetig weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es unser Produkt jedem Interessierten zur Verfügung stellen zu können.
Weiterhin sehen wir uns durchaus international agieren, in ferner Zukunft wollen wir unsere Produktserie ausbauen, weitere Funktionen hinzufügen und das Rudern noch interaktiver gestalten.

Zum Schluß: Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Philipp Kuck/ AUGLETICS: Sehr hilfreich sind die Netzwerke, die die Universitäten heutzutage bieten. So wurden wir z. Bsp von profund unterstützt, die sich immer wieder mühe gaben unsere Fragen zu beantworten und uns hilfreiche Kontakte an die Hand gaben.
Außerdem ist es von absoluter Notwendigkeit engagierte,fähige Leute im Team zu haben. Dabei ist Teamgeist genauso wichtig wie Kompetenz.Hilfreich für das Teambuilding können regelmäßige Rituale sein. Wir zum Beispiel starten sehr eigen in den Tag. Täglich um 9.30 Uhr in Lankwitz treffen wir uns, in der einen Hand einen Kaffee in der anderen projektrelevante Papiere, die wir aber für fünf Minuten außer Acht lassen, um uns gänzlich Geschäftsfremden Themen zu widmen. So kriegt man den Kopf frei und kann sich danach voll in die Arbeit stürzen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Philipp Kuck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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