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Bedeutung Blue Chilli Studie

Blue-Chilli-Studie zeigt: Arbeitnehmer wollen mittags besser essen

In der Mittagspause wünschen sich Arbeitnehmer eine komplette Mahlzeit. Das scheitert aber meist am Budget, so dass am Ende nur der Gang zum Bäcker oder Metzger übrig bleibt. Subventionierte Mittagessen würden helfen.

Hätten Arbeitnehmer die Wahl, würden sie sich für eine ausgedehnte Mittagspause mit vollwertiger Mahlzeit entscheiden: das ist das Hauptergebnis einer Befragung von Blue Chilli. Für die Mehrheit aller 163 Angestellten (70%), die das Dienstleistungs-Start-up an unterschiedlichen Standorten in München befragt hat, ist eine solche Mittagspause „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. 64% von ihnen sind der Meinung, dass sie danach an ihrem Arbeitsplatz leistungsfähiger sind.

Konkret würden 60% aller Befragten ein komplettes Mittagsmenü in einem Restaurant favorisieren. Die Realität sieht aber gänzlich anders aus: nur 16% entscheiden sich in ihrer Mittagspause in der Regel für die Restaurant-Variante, während sich die große Mehrheit am häufigsten Essen beim Bäcker oder Metzger besorgt (49%) oder etwas von zu Hause mitbringt (31%). Rund die Hälfte aller befragten Angestellten (47%) gab an, in ihrer Mittagspause „so gut wie nie“ in ein Restaurant zu gehen.

Der Unterschied zwischen Wunsch und Realität bei der Gestaltung der Mittagspause könnte kaum größer sein: die große Mehrheit der vielen Arbeitnehmer, die sich für einen Restaurantbesuch entscheiden würde, tut es nicht.

Für Essen in der Mittagspause gibt etwa die Hälfte der Befragten (51%) im Schnitt unter 5 Euro aus, 38% investieren zwischen 5 und 10 Euro, und das Budget von 11% liegt über 10 Euro.

Würde ein komplettes Mittagessen inklusive Getränk in einem Restaurant lediglich 3,50 Euro kosten, würden sich drei Viertel der befragten Angestellten in ihrer Mittagspause öfter für ein Restaurant entscheiden. 3,50 Euro ist der Anteil, den Arbeitnehmer selbst zahlen müssen, wenn Mittagessen im Wert von zehn Euro von ihrem Arbeitgeber subventioniert werden.

Viele Unternehmen nutzen diese Form der finanziellen Unterstützung ihrer Arbeitnehmer nicht. Dabei ist sie besonders effizient, weil sie steuerlich absetzbar ist. Zahlreiche Restaurants haben sich auf die Budgetgrenze von zehn Euro eingerichtet und bieten zur Mittagszeit entsprechende, oft mehrgängige Menüs inklusive Getränk an.

„Essen vom Metzger oder Bäcker ist sicher in Ordnung, wenn es um die reine Kalorienzufuhr geht“, erklärt Shai Ron, Gründer und Geschäftsführer des Münchner Start-ups Blue Chilli. „In der Mittagspause geht es aber um weitaus mehr, nämlich um Entspannung, abwechslungsreiche Ernährung und soziale Interaktion. Erst dann kann man regenerieren. Beim Schlange stehen und dem Verzehren von Backwaren oder Wurstsemmeln ist so etwas kaum möglich.“

„Mitarbeiter sind das wertvollste Gut für Arbeitgeber“, fährt Ron fort. „Es muss im Interesse der Unternehmen liegen, sie zu motivieren und ihre Leistungsfähigkeit zu fördern. Eine erholsame Mittagspause, zu der auch eine vollwertige und abwechslungsreiche Mahlzeit gehört, ist ein wesentlicher Baustein davon.“

Im Rahmen der Umfrage gaben rund zwei Drittel (65%) der Befragten an, täglich eine Mittagspause zu machen. In der Regel dauert die Pause etwa 30 Minuten (44% der Antworten), zwischen 45 und 60 Minuten (34%) beziehungsweise rund 15 Minuten (22%).

Befragt wurden 163 Angestellte im öffentlichen Raum in München, die keinen Zugang zu einer Kantine haben oder keine subventionierten Mittagessen beziehen. Befragungszeitraum war Ende Oktober 2015. Alle Fragen waren geschlossene Fragen.

Die 2014 gegründete Blue Chilli GmbH in München hat für die Mittagessen-Subvention ein neuartiges und voll digitalisiertes Angebot entwickelt

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BRANDmacher

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