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BRICKSPACES

BRICKSPACES deine Pop Up Base

BRICKSPACES Pop ups jeglicher Art

Seit wann gibt es das Unternehmen BRICKSPACES?
Philip Schur: Das Unternehmen BRICKSPACES wurde im Mai 2014 von Philip Schur und Giannis Paraskevopoulos gegründet. Die Plattform ist in der Beta-Version seit Mitte Juli online.

Wie habt Ihr euch als Gründerteam kennengelernt?
Philip Schur: Wir haben uns während unseres gemeinsamen dualen BWL-Studiums in Essen kennengelernt.
Während dieser Zeit wurden wir gute und enge Freunde und entwickelten ein gemeinsames Interesse zu gründen. Deshalb befassten wir uns bis zur Gründung von BRICKSPACES auch schon mit anderen Projekten.

Wer steckt hinter BRICKSPACES, stellt euch doch bitte kurz selbst vor?
Philip Schurs: Wir sind Philip Schur und Giannis Paraskevopoulos. Philip, 23, kommt aus Essen, während Giannis, 24, aus Bottrop kommt.
Philip ist neben seiner Tätigkeit bei BRICKSPACES noch Gründer eines Fitness Bootcamps in Essen und ist in seiner Freizeit vor allem sportlich interessiert und aktiv.
Giannis verbringt seine Freizeit auch mit diversen sportlichen Aktivitäten und wurde durch die unternehmerische Tätigkeit seiner Eltern geprägt.

Wie habt Ihr euch finanziert?
Philip Schur: Wir haben das ganze Projekt aus eigenen Mitteln finanziert. Das waren größtenteils Rücklagen, die wir uns zusammengespart haben. Dem geschuldet ist auch der Umstand, dass es sich bei der Website auch erst um eine aufs Wesentliche reduzierte Beta-Version handelt. Diese wird dann nach und nach erweitert werden. Zudem fanden wir es weniger sinnvoll und nicht verantwortlich, Unmengen an Geld in ein Projekt zu stecken, bei dem wir nicht wussten, wie es sich auf dem recht neuen Markt entwickeln wird. Deswegen entspricht es unserem Management-Ansatz, zunächst mit einem Minimal-Produkt zu starten und es dann step-by-step den wachsenden Ansprüchen gemäß zu entwickeln.

Wer ist der typische Kunde, der zu euch kommt, und wie kommen die Kunden zu euch?
Philip Schur: Das ist ganz unterschiedlich. Die Kunden sind so vielfältig, wie es Pop Ups an sich sind. Da ist von kleinen lokalen Künstlern, über junge aufstrebende Designer, bis hin zu großen Lifestyle-Marken alles dabei.
Zu Beginn sind die kleineren lokalen Geschichten, die vor allem über Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda zu uns kommen, noch in der Überzahl.

Was ist das Grundprinzip das hinter den Pop Ups steckt?
Philip Schur: Das Grundprinzip ist, dass man mit wenig Aufwand einen hohen Impact erzielt. Das spiegelt sich in jedem Aspekt von Pop Ups wieder. Der finanzielle Aufwand ist immer überschaubar und vor allem kalkulierbar, die Zeit der Bindung wählt jeder selbst und trotzdem eröffnet ein Pop Up eine Menge Möglichkeiten!
Letztendlich erreicht man mit geringen Mitteln und geringem Aufwand, z. B. durch Pappmöbel und unausgebaute Ladenlokale, eine große Wirkung, nämlich ein oftmals medienwirksames und marketingrelevantes Event!
Übrigens gilt das für beide Seiten. Auch Vermieter profitieren in besonderem Maße von Pop Ups, weil durch Pop Ups auch dem Objekt selbst viel Aufmerksamkeit zukommt und damit auch Marketing darstellt, welches der Vermieter sogar bezahlt bekommt.

Wie groß ist derzeit euer Portfolio und wie kommet Ihr an die Galerien, Restaurants, Stores?
Philip Schur Unser Portfolio umfasst momentan 15 Spaces deutschlandweit. Wobei die Zahl der Spaces sich wöchentlich erhöht. Demnächst werden einige Berliner Spaces dazukommen.

Welche Tipps habt Ihr für Gründer, worauf sollte ich achten, wenn ich eine Idee habe und ein Startup gründen möchte?
Philip Schur: Drei elementare Tipps haben wir:
1. Schritt-für-Schritt: Nehmt euch den Lean-Startup-Ansatz von Eric Ries zum Vorbild und fangt klein an. Holt euch dann Feedback und entwickelt euch Stück für Stück weiter.
2. Fokus: Konzentriert euch auf das wesentliche und kämpft nicht an zu vielen Fronten. Auch hier: Eins nach dem anderen. Verschwendet nicht eure am Anfang wichtigste Ressource: Zeit!
3. Netzwerk: Nehmt jede Möglichkeit wahr euch auszutauschen und ein Netzwerk aufzubauen. Nicht nur das Feedback ist Gold wert. Ein gutes Netzwerk kann euch so manche Tür öffnen und bares Geld sparen.

Für wen sind die Pop Ups interessant?
Philip Schur: Als Proof-of-Concept vor allem für junge Unternehmen, die sich und ihr Produkt/Dienstleistung austesten wollen, ohne sich zu lange zu binden. Zum anderen aber auch für saisonal geprägte Unternehmen, um noch flexibler zu agieren. Desweiteren ist es auch ein tolles Marketinginstrument für Online-Händler, die sich “zum anfassen” präsentieren können.

BRICKSPACES ist noch in der Beta Phase gibt es schon zahlen die Ihr uns nennen könnt?
Philip Schur: Die Umsatzzahlen sind noch recht niedrig, was dem geschuldet ist, dass wir zu Beginn den Fokus auf den Aufbau eines möglichst breiten Angebots gerichtet haben. Zum Ende des Jahres soll aber nichtdestotrotz ein fünfstelliger Umsatz erreicht werden.

Wo seht Ihr das Unternehmen BRICKSPACES in den nächsten 5 Jahren?
Philip Schur: In fünf Jahren werden wir deutschlandweiter Marktführer bei den kurzzeitigen Gewerbevermietung sein und Europa ins Visier genommen haben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Philip Schur für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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