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BRLO Gründer

BRLO handcrafted with Berlin love

BRLO – Craft Beer

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch bitte kurz unseren Lesern vor!
BRLO: BRLO – das ist übrigens der alt-slawische Ursprung des Namens Berlin –ist unsere Interpretation von handwerklichen, kreativen und zeitgenössischen Bieren. Craft Beer, eben! Wir verwenden ausschließlich Malz aus ökologischem Anbau für unsere Biere und sind momentan mit vier Sorten am Start: ein Helles, ein fruchtig-hopfenbetontes Pale Ale, ein Baltic Porter und eine Berliner Weisse.

Wie ist die Idee zu BRLO entstanden?
BRLO: Tatsächlich aus einer Bierlaune heraus! Wir drei Gründer sind aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zum Thema Bier gekommen. Michael, unser Herr an den Brautöpfen, braut schon seit er 16 Jahre alt ist und hatte schon immer den Traum, sich gerne selbstständig machen. Christian wollte sich mit seinem Vater eine kleine Heimbrauanlage zulegen. Und ich selbst habe Craft Beer im Ausland kennen und lieben gelernt und hatte diese Vielfalt und Kreativität in Deutschland vermisst.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
BRLO: Eine der größten Herausforderungen war sicherlich, verlässliche Produktionspartner zu finden – momentan mieten wir uns bei zwei mittelständischen Brauereien im Umland ein und brauen dort mit eigenen Rohstoffen und nach eigenem Rezept. Bis wir da die richtigen Partner gefunden haben und uns verlässlich eingespielt haben, hat einige Zeit gedauert. Auch die Logistik ist bei einem Getränke-Start-up nicht zu unterschätzen und bedarf einiger Investitionen. Bisher haben wir BRLO zu 100% aus eigenen Mitteln finanziert.

Was unterscheidet BRLO Craft Beer von anderen Bieren?
BRLO: Wir verwenden ausschließlich Malz aus biologischem Anbau, dafür kooperieren wir mit einem kleinen Familienbetrieb in Franken. Es ist uns wichtig, unsere Rohstofflieferanten persönlich zu kennen. Eine kleine, etwas verrückte Besonderheit ist sicherlich, dass wir unser Brauwasser mit Edelsteinen energetisieren. Neben unseren Zutaten und dem Brauprozess stecken wir auch eine ordentliche Portion Liebe zum Detail in unser Design.

Welche Sorten gibt es?
BRLO: Wir haben einen guten Mix aus lokalen und ausländischen Bierstilen. Unser Helles ist unser Einstiegsbier in die BRLO -Welt. Das beliebteste Bier ist das hopfenbetonte Pale Ale mit wunderbaren Fruchtaromen. Dann ein dunkles Baltic Porter und ganz neu eine Berliner Weisse.

Wo wird das Bier gebraut und auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
BRLO: Wie bereits erwähnt mieten wir uns bei zwei Partnerbrauereien ein. Das Helle wird in der Klosterbrauerei Neuzelle in Brandenburg gebraut, dort gibt es sogar noch eine offene Gärung. Die anderen Biersorten brauen wir in der Brauerei Landsberg in Sachsen-Anhalt. Wir haben mittlerweile mit beiden Brauereien sehr freundschaftliche Beziehungen aufgebaut und sind sehr glücklich über die Zusammenarbeit. Sie erlaubt uns, mit wenig Kapital in den Markt zu starten. Und die Brauereien können auf diese Weise ihre Auslastung verbessern. Bei der Auswahl der Zutaten ist es uns wichtig, die Zulieferer zu kennen. Außerdem nutzen wir ökologische Rohstoffe, wo möglich.

Wie ist das bisherige Kundenfeedback?
BRLO: Das Kundenfeedback ist super! BRLO kommt wirklich sehr gut an und bringt vor allem auch neue Leute zum Thema Craft Beer, was uns natürlich sehr freut.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
BRLO: Wir hatten viel Gutes über diese Veranstaltung gehört und wollten zeigen, dass die Start-up-Welt in Berlin nicht nur aus digitalen Unternehmen besteht.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
BRLO: Sehr motivierend, wie gesagt ist es schön, dass der Fokus nicht immer nur auf reinen Online-Unternehmen liegt. Bier ist ein handfestes, leidenschaftliches Produkt und wir freuen uns auf eine gute Mischung aus spannenden Unternehmen! Wir hoffen natürlich, dass viele neue Menschen und vielleicht auch Unternehmen auf uns aufmerksam werden.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
BRLO: Als Craft Beer Start-up gibt es natürlich viele wichtige Events in der Bierszene über das Ganze Jahr verteilt. Aber die Lange Nacht der Start-ups ermöglicht uns, nochmal andere Kreise zu erreichen und mehr Menschen für unser Bier zu begeistern.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
BRLO: In 5 Jahren haben wir hoffentlich längst unsere eigene Brauerei und haben die Craft Beer-Szene aktiv mitgestaltet und entwickelt.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
BRLO: Einfach anfangen und in’s kalte Wasser springen! Gründe, warum etwas nicht gehen sollte, gibt es immer zu Genüge – was einen persönlich aber auch nicht weiterbringt. Und ganz wichtig: die richtigen Leute um sich versammeln. Ohne ein tolles Team geht es nicht!

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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