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Cafe Kogi

CAFÉ KOGI startet durch im 1. Jahr

CAFÉ KOGI, die Initiative der kolumbianischen Kogi‐Indianer zur Rettung der Erde und ihr damit verbundener Appell an uns, ihre kleinen Brüder, hat in Deutschland einen erfolgreichen Start hingelegt. Im ersten Jahr wurden rund 17,5 Tonnen Rohkaffee importiert und verarbeitet. Mit den Einnahmen sollen heilige Stätten für Rituale zur Heilung der Erde von ihren heutigen Besitzern zurückgekauft werden. Der Kölner Oliver Driver ist überzeugt, dass die Kogi ein uraltes Wissen bewahrt haben, das der moderne Mensch längst vergessen hat. Sein Unternehmen Urwaldkaffee ist weltweit erster Partner der Kogi.

Am 23.04.2015 kam der erste Container mit 17,5 Tonnen Rohkaffee in Antwerpen nach viermonatiger Verzögerung durch Behörden, Streiks und Boykotte der Konkurrenz an. Am 29.04.2015 war der erste Kaffee geröstet und zwei Tage später stand Oliver Driver mit seiner Urwaldkaffee GmbH auf der Messe Veggie Expo in München und schenkte den ersten CAFÉ KOGI außerhalb Kolumbiens aus. Mittlerweile zählt die Urwaldkaffee GmbH rund 2000 Kunden und der großteils über den Onlineshop erzielte Umsatz wächst gut 10 % monatlich. 2016 rechnet man mit einem Umsatz über 400.000 Euro und plant die weitere Expansion in Europa. In Österreich und der Schweiz ist CAFE KOGI mittlerweile vertreten.

Als Branchenfremder hatte Driver es gewagt, 45.000 Euro aus einem erfolgreichen Crowdfunding, seine Altersvorsorge sowie erhebliche Kredite der KfW in ein Projekt zu investieren, das man irgendwo zwischen visionär und esoterisch‐verrückt ansiedeln könnte. Da gibt es einen nahezu unbekannten Indianerstamm in den Bergen Kolumbiens, der in der spirituellen Szene einen gewissen Ruf hat, sehr besondere Fähigkeiten zu haben.

Die Kogi sehen sich als die Hüter der Erde, die es als ihre primäre Aufgabe ansehen, im Einklang mit der Natur zu leben und sie zu behüten. Dies tun sie sowohl durch sehr handfeste Prinzipien im Umgang mit der Natur, die aus Jahrhunderten praktischer Erfahrung resultieren als
auch durch Rituale. Ähnlich wie das alternative Zentrum Findhorn in Schottland, wo durch spirituelle Handlungen unglaubliche Ernten erzielt werden, arbeiten die Kogi auf einer nichtmateriellen Ebene und sind überzeugt davon, dass diese mindestens so wichtig ist, wie die materielle.

Vor Jahren hatte ein Weiser der Kogi die Vision, die ihm Kalashe, der Gott des Waldes und der Bäume (und damit auch Beschützer der Kaffeebäume) eingab, dass sie in Ihren Wäldern einen ganz einzigartigen Kaffee wachsen hätten. Diese Bohnen seien von ausgezeichneter Qualität
und da sie um die ganze Welt reisen, sind sie auch das perfekte Transportmittel für eine Nachricht an die Welt da draußen. Dafür wäre es allerdings notwendig, die Kette vom Wildkaffee bis hin zum Kaffeegenießer zu begleiten, so dass die Botschaft auch beim Konsumenten ankommt ‐ und der Kaffee nicht als Beimischung in verschiedensten großen Kaffeeröstereien endet. Als unsere Älteren Brüder sehen sich die Kogi in der Verantwortung uns zu beschützen – auch vor unseren eigenen Taten.

Durch die Unterstützung einiger Organisationen wurde es möglich, dass sich die Kogi in der Verarbeitung von Kaffee ausbilden ließen. Heute wird jede Familie, die beim Projekt CAFÉ KOGI mitmacht, sorgfältig geschult. Oliver Driver kam zufällig hinzu und erklärte sich spontan bereit, zu helfen. Er dachte allerdings eher an ein paar Paletten Kaffee denn an einen ganzen Seecontainer voll und einen neuen Job. Schnell zeigt sich jedoch, dass das Projekt nur in einer gewissen Größe Sinn machen und wirtschaftlich erfolgreich sein könnte.

Für März 2016 hat Drivers Urwaldkaffee GmbH nun weitere 30 Tonnen Rohkaffee bestellt. Einen Teil davon gibt er an kleine deutsche Spezialitätenröster ab. Da nur einmal jährlich geerntet wird, kann entsprechend auch nur einmal jährlich Kaffee gekauft werden. Spekulativ Kaffee
zu verarbeiten und zu lagern bis ein Käufer kommt, können die Kogi finanziell nicht leisten. So finanziert Driver 60 % der Kaufsumme vor, bekommt den Rohkaffee 4‐5 Monate später und muss schauen, dass seine Verkaufsprognosen passen. Als kleines Startup 1,5 Jahre im Voraus zu sagen, wie die Zukunft aussieht, ob die Qualität der Ernte passt und auch ansonsten nichts geschieht, was das Projekt gefährdet, ist die große Herausforderung.

Drivers Partner, Kogi‐Oberhaupt Máma José Gabriel, ist sich jedoch des Erfolgs sicher und beruhigt: „Mach Dir keine Sorgen, alles wird gut. Wir wachen darüber!“

Die Kogi kaufen ihr Land zurück
Die Kogi haben den Plan mit Unterstützung der Regierung und NGOs sowie privaten Unterstützern ihr in den letzten Jahrhunderten geraubtes Land zurückzukaufen. In Frankreich arbeiten der Schauspieler Pierre Richard (Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh) und der Autor Eric Julien, in Großbritannien der Regisseur Alan Ereira und in Deutschland Oliver Driver daran, dies zu ermöglichen. Um all dies zu finanzieren, bauen die Kogi qualitativ hochwertigen Waldkaffee an, den Kenner als hervorragend einschätzen. In Deutschland wird dieser CAFÈ KOGI seit Mai 2015 von der URWALDKAFFEE GmbH verkauft.

Die Botschaft der Kogi an ihre kleinen Brüder
„Wir sind da, um dieses Gebirge zu beschützen, denn so beschützen wir die Erde und die Welt. Alle Gebirge liegen im Sterben, denn der Kleine Bruder zerstört sie, indem er Kohle und Öl daraus hervorholt und die Erde überwärmt. Wir sind dafür nicht verantwortlich, aber wir leiden darunter.
Wir sind die Großen Brüder, es liegt in unserer Verantwortung, über die Erde und die Welt zu wachen. Wir müssen das Gleichgewicht bewahren, und wir führen dafür die ganze spirituelle und geistige Arbeit aus. Wir sind traurig, zu sehen, dass nicht alle Menschengruppen das tun, was sie tun
sollten, um die Erde zu achten. Wir brauchen den Kleinen Bruder, damit er uns hilft. Ihr müsst die Erde und die Welt verstehen lernen. Der Kleine Bruder muss uns helfen, unsere Erde wieder zurückzuerhalten. Helft uns, das Herz der Welt zu schützen!“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Urwaldkaffee GmbH

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