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Campus-Compass

Campus-Compass Studienberatung der besonderen Art

Campus-Compass von Studenten für Schüler

Wie ist die Idee zu Campus-Compass entstanden, wann wurde Campus-Compass gegründet und wie haben Sie sich finanziert?
Mark-Felix Schütz / Campus-Compass : Die Idee zu unserem Portal http://www.campus-compass.eu entstand schon zu der Zeit als wir uns selbst für ein Studium entschieden. Als wir selbst damals vor der Situation standen, haben wir alle drei damals mit Studierenden gesprochen. So gute Informationen über einen Studiengang kann einfach kein Studienberater, kein Test und kein Arbeitsamt liefern. Deshalb haben wir uns damals noch mit einem gemeinnützigen Verein darum gekümmert eine einfache Online-Plattform aufzubauen, mit der man Studierende befragen konnte.
Nach unserem Studium standen wir dann vor der Wahl: Lassen wir unser Projekt neben unseren Jobs laufen und wird es über kurz oder lang sterben, oder machen wir uns damit selbstständig und versuchen weiterhin als Social Startup eine gesellschaftlich sinnvolle Aufgabe zu erfüllen und versuchen unser eigenes Brot damit zu verdienen.
Das haben wir 2014 dann gemacht! Unsere Prämisse war immer, dass unsere zentralen Features, wie z.B. das Fragen von Studierenden für Schüler und Schülerinnen aber auch für Studierende selbst immer kostenlos bleibt. Dies zeichnet uns als Social Startup aus, dass jeder Mensch, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Behinderung, vollkommen egal was ihn eventuell von einem Studium abhält, auf unserer Plattform kostenlos Hilfe bekommen kann.
Über das Fragenstellen hinaus haben wir weiterhin ein Feature, dass unmittelbar die Frage beantwortet: „Was mache ich später mit einem Studiengang?“ – Eine Visualisierung, welche Berufsperspektiven zu welchen Studiengängen passen und umgekehrt. Wir haben dies mit Werdegängen interessanter Persönlichkeiten umgesetzt, die beschreiben, wie sie von Schule in Ausbildung oder Studium in den Beruf gekommen sind. Über dieses Feature hält nun auch die Ausbildung als Alternative oder Ergänzung zum Studium Einzug auf Campus-Compass.
Weiterhin ist dies unsere Art der Finanzierung. Unternehmen können Werdegänge Ihrer Mitarbeiter auf Campus-Compass online stellen, die dann mit entsprechenden Studiengängen verknüpft werden. Darüber können die Unternehmen Personalmarketing bzw. Employer Branding betreiben und aufzeigen, wie es ist in dem Unternehmen zu arbeiten. Wir haben lange überlegt und dies damals als eine Alternative gefunden, die sowohl unseren Schülerinnen und Schülern etwas bringt, als auch den Unternehmen, die bei uns schon aktiv sind.
Unser letztes Feature ist ein Tool, mit dem Schülerinnen und Schüler aber auch Studierende versteckte Stärken finden können. Also Stärken über, die sie sich selbst noch garnicht im Klaren sind.
Mit diesen drei Features: Diesem Tool, dem Fragenstellen und den Werdegängen können wir junge Menschen bei der Karriereorientierung wunderbar an die Hand nehmen und sie bei einer Entscheidung unterstützen, die Ihnen niemand zu 100% abnehmen kann.

Wer ist die Zielgruppe von Campus-Compass Wer und wie kann man sich auf Campus-Compass beteiligen?
Mark-Felix Schütz / Campus-Compass : Erstens: Schülerinnen und Schüler, Studierende aber auch Auszubildende kurz jeder, der eine Entscheidung darüber treffen will, wo es in Zukunft mit der Karriere hingehen soll. Wir sind quasi ein Zukunftsfinder. Natürlich können wir nur unterstützen bei der Entscheidung. Treffen müssen die Entscheidung die jungen Menschen selbst.
Zweitens: Unternehmen, die im Sinne des drohenden Fachkräftemangels auf sich als Arbeitgeber aufmerksam machen möchten.
Als Studierender kann man sich ganz einfach beteiligen, indem man auf http://www.campus-compass.eu geht und dort seinen Studiengang und die Email-Adresse zum Fragen weiterleiten angibt. Als Schüler geht es genauso einfach. Einfach eine Frage stellen und wir benachrichtigen dann per Mail, wenn die Frage beantwortet ist.
Wenn man als Unternehmen Interesse hat sich zu beteiligen spricht man am besten ganz einfach mit Kristof oder mir selbst.

Gibt es ähnliche Plattformen wenn, ja was unterscheidet, Euch von anderen Plattformen?
Mark-Felix Schütz / Campus-Compass : Natürlich gibt es einfache Informationsseiten, die viele Infos bieten. Auch gibt es Foren, wo man mit ein wenig Glück eine Antwort auf seine Frage zum Studiengang erhält. Was uns von beidem abgrenzt ist der Ansatz, dass wir unsere Schüler und Studenten bei der Karrierewahl an die Hand nehmen, Wege aufzeigen und wirklich relevante Informationen bieten. Klar kann ich auf so ziemlich jeder größeren Nachrichtenseite nachlesen was besonders tolle Studienstädte sind. Aber wenn ich wirklich wissen will, wie ein Studiengang ist bringt mir das nichts. Wir bieten hierfür Experten. Die Studenten, die wirklich in diesen Studiengängen studieren. Und zwar nur die und nicht irgendjemand, wie es einem in einem Forum passieren kann.
Was nun die Beschäftigung mit Berufschancen angeht gibt es vereinzelte Angebote, bei denen man herausfindet, was man später mit Studiengängen machen kann. Auf einer Seite zusammengetragen und mit einer Studiengangsdatenbank verknüpft gibt es dies deutschlandweit noch nicht.
Was bringt dies alles schließlich unseren Kunden, den Unternehmen? Die Frage “ Was mache ich später damit?“ ist die relevanteste für Schüler und Studenten. Knapp die Hälfte aller unserer Fragen drehen sich um dieses Thema. Deshalb beschäftigen sich die Karrieresuchenden intensiv mit den Inhalten. Das Unternehmen bleibt im Gedächtnis. Anderes Employer Branding ist schnell vergessen. Eine Employer Brand muss zudem nachhaltig aufgebaut werden. Es muss früh begonnen werden, am besten schon zur Studienwahl, diese Arbeitgeber-Marke an die Arbeitnehmer von morgen zu kommunizieren. Wir bieten hierfür die perfekte Umgebung.

 

Wieviele Studenten haben sich schon auf Campus Compass registriert?
Mark-Felix Schütz / Campus- Compass : Wir haben zur Zeit Ansprechpartner für jedes einzelne Studienfach in Deutschland.

Campus-Compass wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Mark-Felix Schütz / Campus-Compass : Die .eu steht nicht von ungefähr hinter unserer Hauptadresse. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, diese zu verwenden und nicht etwa die .com, die wir auch registriert haben. Wir haben den Anspruch auch grenzübergreifend in ganz Europa jungen Menschen zur richtigen Karriere zu verhelfen. Gerade wenn man in andere europäische Länder schaut ist dies auch bitter nötig. Und warum sollten deutsche Unternehmen nicht auch hochqualifizierte junge Menschen aus anderen Ländern beschäftigen?

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Mark-Felix Schütz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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