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Depot Die Cashboard Gruender Robert Henker Marius Schulze Stephan Henker André Holdschick Bildquelle CASHBOARD GmbH
Die Cashboard Gruender Robert Henker Marius Schulze Stephan Henker André Holdschick Bildquelle CASHBOARD GmbH

CASHBOARD Geld online anlegen und Geldanlagen zentral verwalten

Robert Henker CEO von CASHBOARD dem FinTech Startup rund um Finanzanlagen

Wie ist die Idee zu CASHBOARD entstanden und wer steckt hinter CASHBOARD?
Robert Henker /CASHBOARD : CASHBOARD wurde von meinem Bruder Stephan Henker, André Holdschick, Marius Schulze und mir, Robert Henker, gegründet. Wir sind ein komplementäres Team, das auf viele Jahre Erfahrung in der Finanzbranche und im Online-Business zurückblickt.
Den Ausschlag, CASHBOARD zu gründen, gab eine Studie zu Anlagestrategien von Vermögenden. Hauptgrund für ihren wachsenden Wohlstand sind nicht Verteilungsfragen, sondern die Art und Weise, wie Reiche ihr Kapital anlegen. Während die „normalen Sparer“ zurzeit 2.000 Milliarden, also 40 Prozent der deutschen Geldvermögen, unterhalb der Inflationsrate auf Tages-, Festgeld- und Girokonten parken, legen Vermögende, aber auch Firmen und Universitäten wie Harvard ihr Geld breit gestreut sowohl in sichere Anlageforen, aber auch renditebringende Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien an.
Wenn man diese Anlagestrategien mit – zum Beispiel – 10.000 Euro nachbilden möchte, braucht man viele Konten bei diversen Anbietern, bei denen immer Gebühren fällig werden. Und man muss viel Zeit aufbringen und Erfahrung haben. Mit CASHBOARD lösen wir dieses Problem: Mit CASHBOARD kann jeder bereits ab 1.000 Euro in die ganze Welt der Geldanlage investieren – alles online, ohne Vorkenntnisse und ohne sich selbst um die Verwaltung kümmern zu müssen.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Robert Henker /CASHBOARD : Wir haben den Start und das Wachstum von CASHBOARD bislang vor allem mit eigenen Mitteln und mithilfe einer Anschubfinanzierung des Berliner Company-Builders Makers finanziert. Zudem haben wir am Accelerator von ProSiebenSat1 teilgenommen. Nichtsdestotrotz waren die ersten Monate sehr intensiv. Rückblickend würde ich mit dem Going-Live etwas länger warten. Sicher ist es klasse, Traction und Kunden zu haben, aber es ist auch sehr anstrengend, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen: Ein Start-up aufbauen, Kunden betreuen und gleichzeitig eine Finanzierungsrunde vorbereiten. Umso dankbarer bin ich, dass ich mit meinem Bruder Stephan, André Holdschick und Marius Schulze starke Mitgründer habe und mit Makers einen erfahrenen Company-Builder an meiner Seite weiss.

Sie haben auf der Investorenkonferenz NOAH in London gewonnen. Was ist seit dem Gewinn passiert?
Robert Henker /CASHBOARD : Der Gewinn des Seven Ventures Pitch Day Mitte November 2014 in London war ein großer Erfolg. Der erste Preis mit 4 Millionen Euro Mediabudget für TV-Werbung bei Sendern der ProSiebenSat.1Gruppe gibt die Richtung schon vor. Wir bereiten mit Hochdruck unsere TV-Kampagne vor, die noch dieses Jahr starten soll.
Hierfür haben wir das Team aufgestockt und zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt und planen zahlreiche weitere Stellen in den kommenden Monaten zu besetzen. Zudem investieren wir in skalierbare Hochsicherheitstechnologien, um den Wettbewerbsvorsprung auch technologisch weiter auszubauen.
Während der ganzen Zeit gilt unser Hauptaugenmerk aber schlicht dem bestmöglichen Produkt. Seit einigen Tagen können Nutzer sich so den Gang zur Post und den klassichen Post-Ident sparen. Möglich wird dies dadurch, dass wir die gesetzlich vorgeschriebene Legitimations- und Identitätsprüfung digitalisiert haben: Nutzer verifizieren sich bequem von zuhause im Videochat. Dies entspricht unserem Anspruch, Anleger „finanzentspannt“ zu machen.

Was findet der Kunde auf CASHBOARD?
Robert Henker /CASHBOARD : Für Anleger ist CASHBOARD das Tor zur Finanzwelt – ein Portal, über das sie Geld online in ein auf sie zugeschnittenes Portfolio investieren und dieses Portfolio über ein Dashboard intuitiv verwalten können. Wir ermöglichen es Anlegern, ihr Geld nicht nur zu Niedrigzinsen auf Tages- oder Festgeldkonten zu parken, sondern wirklich für sie arbeiten zu lassen.
Unsere Kunden können in verschiedene Portfolios investieren, die Tagesgeld, Anleihen, Fonds und innovative Anlagen wie Privatkredite intelligent kombinieren. Ein Fragebogen hilft Nutzern, ihre Renditeerwartung und Risikobereitschaft zu ermitteln und so das für sie passende Portfolio zu finden.
Für unsere Nutzer ist CASHBOARD dabei weitgehend kostenfrei. Wir übernehmen für sie alle sonst üblichen Kosten wie Kontoführungsgebühren, Ausgabeaufschläge auf Fonds und Transaktionskosten und erheben nur dann eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung von zehn Prozent, wenn ein Portfolio auch wirklich eine positive Rendite erzielt hat.

Was unterscheidet CASHBOARD von einer herkömmlichen Beratung?
Robert Henker /CASHBOARD : CASHBOARD vereinfacht den Anlageprozess und ermöglicht es Anlegern, ihr Kapital selbstständig in ein für sie passendes Portfolio zu investieren. So finden sie eine Anlage, die wirklich zu ihnen passt. Bequem online von zuhause. Ganz ohne teure Berater.
Im Grunde haben wir das Geschäft digitalisiert, auf das Banken oder Sparkassen lange eine Art Monpol hatten – mit dem Unterschied, dass CASHBOARD deutlich günstiger ist: Bei uns müssen Anleger keine teure Filialstruktur mitfinanzieren. Indem wir stark auf Technologie setzen, arbeiten wir sehr effizient und können diese Kostenvorteile an unsere Nutzer weitergeben. So bieten wir beispielsweise alle Fonds auf der Plattform ohne Ausgabeaufschlag an. Das kann so keine Bank.

Mit welchen strategischen Partnern arbeiten Sie zusammen?
Robert Henker /CASHBOARD : Wir arbeiten als digitaler Anlagevermittler mit zahlreichen Unternehmen und Institutionen zusammen. Zunächst erhält jeder Kunde ein persönliches Konto und Depot bei unserer Partnerbank der Augsburger Aktienbank. Hier liegen die Gelder sicher und erfolgt die Konto- und Depotführung.
CASHBOARD selbst operiert unter dem Haftungsdach der Hanseatischen Portfolio Management GmbH (HPM), einer renommierten und lizenzierten Hamburger Vermögensverwaltung. Schließlich kooperieren wir mit führenden Anlagepartnern, wie Fondgesellschaften oder Online-Anlageportalen um deren Anlagen den Kunden auf CASHBOARD zugänglich zu machen.

CASHBOARD wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Robert Henker /CASHBOARD : Die Finanzwelt ist zurzeit im Umbruch. Ähnlich wie schon die etablierten Player in Handel und Medien tun sich Banken schwer, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen. Viele Banken sind noch mit den Folgen der Finanzkrise beschäftigt und haben die Digitalisierung auch deshalb komplett verschlafen. Für Startups eröffnet dies hervorragende Chancen, sich mit alternativen Angeboten am Markt zu positionieren und Kunden zu gewinnen. Von diesem Trend profitieren wir überdurchschnittlich. Bereits heute sind wir die am schnellsten wachsende unabhängige Anlageplattform Deutschlands. In fünf Jahren wird CASHBOARD das führende Portal für die diversifizierte Geldanlage in Europa sein.

Zum Schluß: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Robert Henker /CASHBOARD : Gründer sollten Botschafter in eigener Sache sein und sich nicht nur hinter dem Computer verstecken. Es ist wichtig, zu reisen und Events zu besuchen, um wichtige Kontakte persönlich zu knüpfen und zu pflegen – natürlich immer vorausgesetzt, dass hierunter nicht das Tagesgeschäft leidet und man das große Ganze nicht aus den Augen verliert.

Bildunterschrift Gründer :
Die CASHBOARD-Gründer Marius Schulze, Stephan Henker, Robert Henker und André Holdschick (v.l.n.r.)

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Robert Henker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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