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Comet

Comet schließt zweite Finanzierungsrunde

Für Prozessbeschleunigung in europäischen Unternehmen: Comet schließt zweite Finanzierungsrunde mit 11 Millionen Euro ab

Die Mittel der Investoren Otium Venture und Daphni sollen das Wachstum beschleunigen und das Freelancer-Modell europaweit fördern

Das französische Start-up Comet, das Freelancer im technologischen Bereich mit Unternehmen verbindet, teilt eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Euro mit. Im Oktober 2017 wurden zuvor bereits 2 Millionen Euro eingesammelt. Die Investoren Daphni und Otium Venture wollen gemeinsam das Wachstum des Start-ups in Frankreich und Europa stärken. Mithilfe dieser Investition, will comet seine Community von qualifizierten Freiberuflern für interessierte Unternehmen noch zugänglicher machen.

„Seit die Gründung von comet im September 2016 ist es uns gelungen, eine Gemeinschaft von 1.500 Freiberuflern, die auf Technologie und Datenverarbeitung spezialisiert sind, zu vereinen. Wir haben auch bereits 300 gemeinsame Projekte für etwa hundert Kunden in Frankreich ermöglicht. Bis 2020, wollen wir 15.000 qualifizierte Freelancer erreichen und 3.500 Projekte in Europa durchführen“, erklärt Charles Thomas, CEO von comet.

Mensch und Technologie vereint in einer Plattform

Der Mehrwert von comet liegt in seiner digitalen Plattform, die die Freiberufler mit potenziellen Kundenunternehmen verbindet. Was das Anbieter auf der Plattform anbelangt, hat das Start-up ein Qualifizierungssystem entwickelt, das die Fähigkeiten, aber auch die Ziele jedes in der Gemeinschaft registrierten Freelancers genau bestimmt und darstellt. Für die nachfragenden Unternehmen, die einen Bedarf an Freiberuflern haben, bietet Comet eine Plattform, um ihre Aufträge in wenigen Minuten zu erteilen und somit innerhalb von 48 Stunden den sachverständigen Freelancer finden, der ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Dieser Ansatz, der automatisierte Algorithmen mit der individuellen Validierung durch einen Comet-Mitarbeiter kombiniert, ermöglicht es, qualifizierte und motivierte Talente in Rekordzeit anzubieten.

Pierre-Eric Lebovici und Stanislas Lot von Daphnin betonen: comet bewegt sich auf dem IT-Dienstleistungsmarkt, der allein in Frankreich ein Volumen von 40 Milliarden Euro hat, besonders innovativ. Das Wertversprechen des Startups entspricht gleichermaßen den Erwartungen von Angebot durch z.B. Techniker und Datentechniker und Nachfrage der Unternehmen. Das Comet-Modell steht für Transparenz und einen flüssigeren Verknüpfungsprozess, um einen Markt zu bereinigen, der traditionell von Undurchsichtigkeit und eine allgegenwärtige Subunternehmerschaft gekennzeichnet ist.

Automatisierte Suche nach Talenten

Die comet Plattform ermöglicht es bereits rund einhundert Kundenunternehmen wie Renault, Veolia oder LVMH die Suche nach Engineering-Profilen von Entwicklern und Datenwissenschaftler zu beschleunigen. In Zeiten in denen die Anstellung von Spezialisten dieser Art immer langwieriger und teurer geworden ist, hat es für große Konzerne einen enormen Mehrwert, ihre Belegschaft nach Bedarf mit Freelancern zu ergänzen. Comet begegnet diesem Bedarf mit der Möglichkeit, individuell zusammengestellte Teams von mehreren Freiberuflern für einzelne Projekte zu bilden. Das Start-up entwickelt gegenwärtig ein neues SaaS-Angebot, das es den Unternehmen erlaubt, den kompletten Prozess der Suche und Verwaltung von diesen Talenten in einem noch größeren Rahmen zu automatisieren.

Bruno Raillard et Pierre Entremont von Otium Venture ergänzt: „Die von comet entwickelte Plattform ist ein massives digitale Transformationsinstrument für große Organisationen, die sich dringend neu erfinden müssen, um weiterhin die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt ansprechen zu können. Wir freuen uns über diese neue Etappe, die sich für comet eröffnet, seine Entwicklung in Frankreich und in Europa nochmals zu beschleunigen.“

Karrieren von Technikern und Datentechnikern neu erfinden

Die Ausrichtung von comet zielt nicht nur auf die digitale Transformation von Unternehmen ab. Priorität ist es, den Alltag von Freiberuflern zu verändern. Mithilfe eines auf kollaborative Ökonomie spezialisierten Unternehmens, Parallel Avocats, hat comet ein Rechtsmodell entwickelt, das eine monatliche Bezahlung der 1.500 Freelancer seiner Community garantiert. Darüber hinaus profitieren sie von strategischen Partnerschaften mit Banken, Versicherungen, Ausbildungsorganisationen und Coworking Spaces, die eine gemeinsame Vision von der Zukunft der Selbständigkeit haben. Comet beabsichtigt auch, Mitarbeiter, die in Erwägung ziehen, Freiberufler zu werden, bei ihrem Übergang zu begleiten. Innovative Initiativen wie diese zielen darauf ab, Arbeitsweisen neu zu erfinden, indem sie freiberufliche Flexibilität und Sozialleistungen kombinieren, um ein neues, tugendhaftes und nachhaltiges Modell zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: pixabay

Quelle Ballou PR

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