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Crowd-Funding bezahlt Alaska-Abenteuer - Hoepner-Zwillinge setzen auf Fan-Support

Abenteuer-Zwillinge nutzen neue Form des Crowdfundings mit LaterPay-Contributions

Crowd-Funding bezahlt Alaska-Abenteuer – Hoepner-Zwillinge setzen auf Fan-Support

Nur noch wenige Wochen, dann geht es für Deutschlands wohl verrückteste Zwillinge ins Eis: Ab Herbst 2019 radeln Paul und Hansen Hoepner quer durch Alaska. Allerdings nicht mit einem herkömmlichen Rad, sondern mit dem selbstgebauten, pedalbetriebenen Amphibienfahrzeug „Urmel“. Ihre insgesamt rund 18.000 Fans und Follower nehmen sie via YouTube, Blog, Instagram und Facebook mit auf den Trip. Und diese können das Alaska-Abenteuer nun auch aktiv unterstützen:

Die Hoepner-Zwillinge finanzieren als erste ein Projekt über freiwillige Beitragszahlungen mit LaterPay Contributions und bedienen sich damit einer neuen Form des Crowdfundings.

Mutig in ein Abenteuer zu gehen und das Unmögliche zu schaffen – das treibt Paul und Hansen an. Für „Zwei im Eis“ haben sie sich eine besondere Herausforderung gesucht: Mit dem selbstentwickelten Amphibien-Bike Urmel wollen sie 4.000 Kilometer zurücklegen. Ein Projekt, das bei allem Mut viel Vorbereitung und eigene Arbeit verlangt. Zur Finanzierung ihres dritten Abenteuers setzen die Zwillinge deshalb auf eine neue Form des Crowdfundings.

Die sogenannten Contributions, freiwillige Beitragszahlungen von Usern, stammen ursprünglich aus der Verlagswelt und finanzieren dort erfolgreich Medienmarken wie die taz oder den britischen Guardian. Nun steht die Lösung des Technologieanbieters LaterPay auch Projekten und Vorhaben aller Art zur Verfügung. Die können ihren Usern mit den sogenannten Contributions sogar die Wahl lassen: Wollen diese einen einzelnen Beitrag direkt zahlen oder ihre Unterstützung später gesammelt senden? Paul und Hansen setzen als erste darauf, ihre Fans können ab sofort auf der Website und den Social-Media-Kanälen der beiden freiwillig kleinere Geldbeträge schicken.

Paul Hoepner: „Wenn wir eins aus unseren letzten Reisen gelernt haben, dann, dass die Welt und ihre Bewohner viel nahbarer sind, als wir es durch die Medien vermittelt bekommen. Wir sind auf die Unterstützung aller angewiesen, die an unsere Abenteuer glauben und gern mitreisen wollen. Mit dieser Aktion versuchen wir etwas, das wir einfach nicht allein stemmen können. Aber wir glauben fest an die Macht der Crowd. Jeder, der kann und mag, wird uns unterstützen.“

Die Zwillinge dokumentieren die Reisevorbereitungen, den Bau von „Urmel“ und auch das Abenteuer über verschiedenste Medien. Bereits live sind ein wöchentlicher Video-Blog auf YouTube, Kanäle auf Instagram und Facebook und das Reisetagebuch auf ihrer Website, Paul und Hansen planen aber auch einen Film, ein Buch und eine Multivisions-Show.

 Damit eignet sich das Abenteuer perfekt für freiwillige Beiträge, meint Cosmin Ene. Der LaterPay-CEO weiter: „Anders als bei typischen Crowdfunding-Plattformen geht es hier nicht um einmalige Unterstützungen. Contributions leben von einem regen Austausch in der Community eines Projekts. Pauls und Hansens Fans erleben eine einmalige Reise hautnah mit und können das Abenteuer immer dann unterstützen, wenn sie es wollen. Sie haben sogar die Möglichkeit, direkt zu zahlen oder ihre Beiträge zu sammeln und später zu senden.“

Schon im August 2017 spannten die Zwillinge ihre abenteuerlustigen Fans in die Finanzierung des Abenteuers ein. Über die Plattform Startnext sammelten sie rund 40.000 Euro ein. Für den Bau von „Urmel“ haben sie zudem eine Reihe von Sponsoren gewonnen. Es ist bereits das dritte Abenteuer von Paul und Hansen: 2012 legten sie für „Zwei nach Shanghai“ 13.600 Kilometer mit dem Rad zurück. Im zweiten Abenteuer „Zwei um die Welt“ reisten sie ganz nach Phileas Fogg in 80 Tagen um den Globus, ohne Geld. Auch in ihrer dritten Reise setzen die Brüder auf Offenheit und Neugier dem Unbekannten gegenüber und wollen ein Zeichen für Toleranz und Mut setzen.

Bildquelle Paul und Hansen Hoepner

Quelle Agentur Frau Wenk +++ GmbH

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