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Donkey Republic startet E-Scooter-Flotte in Dänemark

Nachhaltige Mikromobilität: Donkey Republic startet E-Scooter-Flotte in Dänemark

Der globale Bikesharer Donkey Republic hat in der vergangenen Woche in der dänischen Stadt Herning seine erste E-Kickscooter-Flotte in Betrieb genommen. Das in Kopenhagen ansässige Unternehmen hatte in der Messestadt in Jütland eine Ausschreibung gewonnen, um dort als stadtweit einziger Anbieter ein modernes, zukunftsfähiges E-Scooter-Sharing-System aufzubauen. 

Donkey Republic befürwortet Regulierung

In einem ersten Schritt kamen nun 150 E-Kickscooter im typischen Donkey Republic Design auf die Straße. Es ist das erste Mal seit der Gründung im Jahr 2015, dass der nachhaltig ausgerichtete Bikesharer elektrische Kickscooter in seine Flotte aufnimmt. Die E-Scooter in Herning will Donkey Republic nach denselben Grundsätzen betreiben wie seine Fahrräder, sie können an festgelegten Stationen angemietet und wieder abgestellt werden. Bei der Auswahl der Standorte sowie der Ausgestaltung des Betriebs hat Donkey Republic eng mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet. Das Unternehmen sieht diese Partnerschaft als Schlüssel, um in einem regulierten Rahmen einen nachhaltigen, erfolgreichen und stadtverträglichen Micro-Mobility-Service aufzubauen. 

Geschwindigkeitsdrosselung in Fußgängerzonen

Ein wesentliches Feature des neuen Sharingangebots ist die automatische Geschwindigkeitsdrosselung in Fußgängerzonen. Um die Sicherheit der Fußgänger sowie der E-Scooter-Fahrer zu gewährleisten, hat die Stadtverwaltung von Herning eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 5 km/h in von Fußgängern stark frequentierten Bereichen ausgesprochen. Dies erfolgt bei den Donkey E-Scootern automatisch, indem die mit einem GPS-System ausgerüsteten Fahrzeuge sofort die Geschwindigkeit reduzieren, wenn sie in eine der kartierten Fußgängerbereiche einfahren. Außerhalb dieser Zonen sind die Nutzer aufgerufen, die Fahrradwege zu benutzen und die Verkehrsregeln zu beachten.

Akkutausch per E-Bike

Gemäß seiner Philosophie hat Donkey Republic größten Wert darauf gelegt, einen möglichst nachhaltigen, wartungsfreundlichen E-Kickscooter zu entwickeln. Donkey CCO Rune Kokholm, der die Entwicklung und Produktion der Fahrzeuge begleitete, erklärt: „Wir haben uns für einen Anbieter entschieden, der hochwertige E-Scooter mit austauschbaren Batterien produziert. So können unsere Mechaniker bzw. Shepherds, wie sie bei uns heißen, ihre Tour mit E-Bikes absolvieren und die E-Scooter-Akkus ganz einfach austauschen. Nach dem gleichen Prinzip verfahren wir auch bei unseren E-Bike-Flotten.“ Hinzu kommt, dass die festgelegten Verleihstationen dazu beitragen, die Flotte beisammenzuhalten und so verhindern, dass die E-Kickscooter an ungünstigen Standorten abgestellt werden.

E-Scooter sollen Konzertbesuche erleichtern

Herning ist dafür bekannt, große Künstler in die Stadt zu locken. Die E-Scooter-Flotte soll es den Konzertbesuchern künftig leichter machen, vom Zentrum zu Veranstaltungsorten am Rande der Stadt zu gelangen. Daneben eignen sich die kleinen Stadtflitzer, um die Öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule komfortabel zu ergänzen. 

Donkeys Herz schlägt weiter für Fahrräder

Mit der neuen E-Scooter-Flotte erfüllt Donkey Republic ein Mobilitätsbedürfnis der Stadt Herning. Einen Strategiewechsel stellen die neuen E-Scooter nicht dar: Für Donkey Republic bleiben Fahrräder das Transportmedium der Wahl, wenn es darum geht, Menschen und Städte bei ihrer Mobilität zu unterstützen. Aber auch künftig will der dänische Bikesharing-Pionier flexibel auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kommunen reagieren, wenn nachhaltige und sinnvolle Sharingangebote geschaffen werden sollen.

Bilder: Donkey Republic

Quelle M3E GmbH

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