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Ebee Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

Ebee – flexible und kostengünstige Infrastrukturlösung für Elektromobilität

Ebee wie ist die Idee entstanden?
Robert Weyrauch/ Ebee : Die Gründer von Ebee haben sich im Rahmen eines Projekts für die Firma Projekt Betterplace von Shai Agassi in Israel kennengelernt. Dieser sehr frühe und innovative Ansatz Elektromobilität zum Endkunden zu bringen, der ja leider gescheitert ist, hat uns zum Nachdenken angeregt, wie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sinnvoll und nachhaltig ausgelegt werden kann. Aus diesen Überlegungen und verschiedenen Versuchen mit unterschiedlichen Ansätzen ist letztlich die Idee für Ebee entstanden.

Wie haben Sie sich als Gründungsteam zusammengefunden und wie haben Sie sich finanziert?
Robert Weyrauch/ Ebee : Zwei der drei Gründer haben bereits in der Vergangenheit eine Firma zusammen gegründet, der dritte kam im Betterplace Projekt dazu. Bisher ist Ebee finanziert durch die Gründer, Förderprogramme wie den Climate-KIC Accelerator und Subventionsprogramme. Es war den Gründern wichtig aus eigener Kraft möglichst weit zu kommen ohne Investoren. Jetzt wo das Produkt fast fertig ist und alle wesentlichen Risiken aus dem Weg geräumt sind laufen gerade sehr gute Investorengespräche.

Mit welchen Stolpersteinen hatten Sie in der Gründungsphase zu kämpfen?
Robert Weyrauch/ Ebee : Wir hatten vor allem mit der öffenltichen Wahrnehmung von Elektromobilität zu kämpfen. Ebee hat sich der Elektromobilität verschrieben und ist nur dann erfolgreich, wenn sich auch Elektromobilität durchsetzt. Der Durchbruch kam nicht so schnell wie viele, inkl. wir das erwartet haben. Unser Ansatz sehr lean aufgestellt zu sein hat uns dabei stark geholfen diese Phase gut zu überstehen. Mittlerweile sind sich alle einig, dass das was wir gerade sehen, der Anfang des erfolgreichen Einzugs der Elektromobilität ist.

Ebee ist seit 2012 am Start wie hat sich das Geschäft seither entwickelt?
Robert Weyrauch/ Ebee : Wir haben viel Unterstützung aus der Industrie für unseren Ansatz erfahren. So konnten wir über Entwicklungsprojekte und Partnerschaften und den Verkauf von Prototypen vor dem Abschluss der Entwicklung viel wichtige Erfahrung sammeln.

Wie funktioniert das Konzept von Ebee?
Robert Weyrauch/ Ebee : Ebee baut Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, die man an die Masten der Straßenbeleuchtung befestigen kann. Wesentliche Kernkomponente der Ladepunkte ist die elektronische Steuerung mit der darauf laufenden Software. Diese Komponente verkauft Ebee auch an andere interessierte Kunden, die kompakte und intelligente öffentliche Ladeinfrastruktur bauen wollen.

In welchen Ländern ist Ebee verfügbar?
Robert Weyrauch/ Ebee : Ebee verkauft aktuell vor allem in Europa. Gespräche mit möglichen Partnern für China und Nordamerika laufen bereits.

Sie sind auf der Langen Nacht der Startups in Berlin. Was versprechen Sie sich von dem Event?
Robert Weyrauch/ Ebee : Wir hoffen in guten Kontakt mit der Telekom zu kommen. Die Ladepunkte sind über das Mobilfunknetz mit dem Server verbunden, um so die Kunden zu autorisieren und die Abrechnung zu realisieren.

Ebee sucht außerdem Mitarbeiter in der Entwicklung, vielleicht ergibt sich dabei das eine oder andere gute Gespräch auf der Langen Nacht!

Zusätzlich ist es natürlich immer gut, wenn Ebee die Elektromobilität anderen Menschen näher bringen kann.

Ebee wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Robert Weyrauch/ Ebee : Ebee wird der führende Anbieter für elektronische Steuerungen für öffentliche Ladeinfrastruktur sein. Es wird eine große Zahl an öffentlichen Ladepunkten geben. Deutschland wird das Ziel der Bundesregierung im Jahr 2020 eine Million Fahrzeuge auf der Straße zu haben bereits 2019 erreichen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Robert Weyrauch  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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