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Employer Branding – So wird das Arbeiten im Unternehmen zur Marke

Eine gelungene Imageanzeige platzieren, auf Jobmessen präsent sein, durch Social Media auf Vakanzen hinweisen und eine passable Karrierewebsite aufbauen – entgegen vieler Meinungen ist das noch lange nicht Employer Branding. Wie kann aus dem Maßnahmen-Potpourri ein stringentes Gesamtkonzept werden, das Unternehmen als Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte punkten lässt? Der Competence Circle Employer Branding des Deutschen Marketing Verbands (DMV) unter der Leitung von Mirco Welsing zeigt auf, wo die Arbeitgebermarke ansetzt und wie sie strategisch geplant und kontinuierlich umgesetzt werden kann.

„In Zeiten demografischen Wandels, hohen Fachkräftemangels und einer sich stark ändernden Arbeitswelt muss ein Arbeitgeber auf der Suche nach Fachkräften das eigene Unternehmen so positionieren, dass es attraktiv für geeignete Bewerber ist und sie dazu animiert, sich zu bewerben. Hier setzt die Arbeitgebermarke an. Um das Betriebsklima und die herrschenden Arbeitsbedingungen greifbar zu kommunizieren und ein Alleinstellungsmerkmal zu setzen, ist die Employer Value Proposition ausschlaggebend“, so Mirco Welsing. Diesem Markenkern als Summe der Charaktereigenschaften, durch die sich ein Arbeitgeber positiv von seinen Wettbewerbern abhebt, kann man sich in folgenden Schritten nähern:

Mögliche Charaktereigenschaften sammeln
Charaktereigenschaften des Arbeitgebers Clustern
Charaktereigenschaften priorisieren
Employer Brand ableiten
Copy-Strategie formulieren

Operative Umsetzung des Employer Branding

Das beschriebene Vorgehen ist ein wichtiger Schritt – die Identifizierung der Employer Brand als Orientierungsrahmen. Bei der operativen Umsetzung sind drei Gestaltungsfelder besonders zu berücksichtigen:

Attraction, also Maßnahmen des Unternehmens, um bei relevanten Zielgruppen auf sich als attraktiven Arbeitgeber aufmerksam zu machen,
Recruiting, also Bestrebungen von Unternehmen, mit denen sie gezielt Bewerber in den jeweiligen Zielgruppen zur Deckung eines spezifischen Personalbedarfs ansprechen sowie
Retention, also alle Aktivitäten des Unternehmens, um relevante Mitarbeitergruppen zu einem loyalen, leistungsorientierten Bleiben zu bewegen.

Mit diesem ganzheitlichen Vorgehen zur Erarbeitung einer Employer Brand können Fach- und Führungskräfte gewonnen und für das Unternehmen begeistert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Mirco Welsing, Leiter des Competence Circles Employer Branding des DMV

Quelle Deutscher Marketing Verband e.V.

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