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EY Start-up Academy: Start-ups aus Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf sichern sich Wachstumskapital

EY zeichnet Jungunternehmer mit dem EY Start-up Academy-„Award“ im Frankfurter TechQuartier aus

Gute Nachrichten für das hiesige Start-up-Ökosystem. Das Stuttgarter Unternehmen Mapstar konnte Investoren von seinen Ideen überzeugen und steht kurz vor dem Abschluss einer Early Stage-Beteiligung. Mapstar erweitert reale Orte mittels Augmented Reality um digitale Inhalte.

Das Jungunternehmen ist Teilnehmer der diesjährigen EY Start-up Academy, einem achtwöchigen Förderprogramm für Start-ups, das EY gemeinsam mit der Deutschen Börse und dem TechQuartier Frankfurt jährlich durchführt. Teilnahmeberechtigt waren Tech- und FinTech-Start-ups, die bereits ein Minimum Viable Product oder einen Proof of Concept vorweisen können und innerhalb der nächsten 12 Monate eine Finanzierung anstreben.

„Für die Investorengespräche unserer Seed-Finanzierung ist die EY Start-up Academy in Frankfurt eine wichtige Hilfe gewesen. Die Experten unterstützen uns bei vertraglichen und steuerlichen Fragestellungen – von den Geldgebern werden wir als professioneller Partner gelobt“, so Jonathan Gauger, Gründer von Mapstar.

Bereits im Vorjahr konnten weitere Finalisten, wie etwa das auf die Datenauswertung mittels Künstlicher Intelligenz spezialisierte Start-up EVANA und das Energie-Start-up node.energy, beide aus Frankfurt a.M., im Rahmen der Academy oder im Anschluss erfolgreich Kapital einsammeln.

Start-ups auf das nächste Level heben

Zahlreiche Bewerbungen sind in diesem Jahr bei der EY Start-up Academy eingegangen. Eine Jury hat die Einreichungen ausgewertet und die fünf aussichtsreichsten Start-ups ausgewählt: Die fünf Teilnehmer – Othermo, ein Industrie 4.0-Start-up für Wärmeanlagen aus Alzenau, Livello, ein Food- und Tech-Start-up aus Düsseldorf, das automatisierte Retail Lösungen entwickelt (u.a. einen intelligenten Kühlschrank), Mapstar aus Stuttgart sowie Flexvelop, ein digitaler B2B Leasinganbieter aus Hamburg und Kruzr, ein Anbieter KI-gestützter Smartphone-Apps zur Verringerung von Unfallrisiken aus Bengaluru (Indien) – stellten ihre Business-Pläne vor und nahmen an 30 Workshops und Veranstaltungen teil. Auf der gestrigen Abschlussveranstaltung im Frankfurter TechQuartier wurden alle Jungunternehmer mit dem EY Start-up Academy-„Award“ gewürdigt.

Die Jungunternehmer nutzten das Programm, um sich intensiv mit rechtlichen und regulatorischen Aspekten sowie mit den Themen Start-up-Bewertung, Exits/IPO und IT/Security zu beschäftigen. „Die Start-ups sind nun mit dem notwendigen Rüstzeug ausgestattet, um ihren Werdegang auf das nächste Level zu heben“, kommentiert Peter Fricke, der das Deutsche Börse Venture Network leitet. „Die Gründer haben Bankenvertreter, Start-up-Experten und Sparringspartner getroffen, sich zu Förderprogrammen und Geschäftsmodellen schlau gemacht und wissen nun, wie erfolgreiche Investoren-Pitches vorbereitet werden. Das war ein hochmotiviertes Umfeld, auf diese Leistung können sie stolz sein“.

Die Chancen stehen gut, dass weitere Seed-Finanzierungen vorbereitet und spannende Konzepte hervorgebracht werden. So konnte sich aktuell auch Livello ein sechsstelliges Investment über Business Angels sichern. „Wenn alles gut läuft, kann in naher Zukunft eine weitere Finanzierungsrunde vermeldet werden“, äußert sich Christopher Schmitz, Partner bei EY und Leiter der EY FinTech-Practice.

Frankfurter Ökosystem für Start-ups

Die Mainmetropole Frankfurt unterstreicht ihre Ambitionen als ein europaweit führender Wirtschaftsstandort für Start-ups. „Wir finden hier hervorragende Rahmenbedingungen, um Know-how auszutauschen“, erläutert Claus-Peter Wagner, Managing Partner Financial Services Deutschland bei EY. „Wichtig für Gründer ist ein funktionierendes Start-up-Ökosystem, innerhalb dessen sie sich mit potenziellen Förderern vernetzen und Kontakte zu Investoren herstellen können. Gründerakademien wie die EY Start-up Academy funktionieren in Frankfurt produktiv und ergebnisorientiert“, ergänzt Sebastian Schäfer, Managing Director des TechQuartiers in Frankfurt.

Ausblick: Schwerpunkt Künstliche Intelligenz

Die Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main plant, ein internationaler Drehpunkt beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu werden. Unlängst wurde ein KI-Kompetenzzentrum im Frankfurter TechQuartier eingerichtet. Die Bundesregierung kündigte an, bis 2025 rund drei Milliarden Euro für den digitalen Fortschritt bereitzustellen – unter anderem für besseren Datenzugang, Ausbildung von Fachkräften, neue Lehrstühle sowie Anreize für KI-Experten. Frankfurt will bei diesem Zukunftsthema eine Vorreiterrolle einnehmen. „Die Themen Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Datenanalyse und Share Economy sind für die Teilnehmer der EY-Start-up Academy von hoher Bedeutung“, so Christopher Schmitz. „Für die programmatische und strategische Ausrichtung der nächsten EY Start-up Academy im Sommer/Herbst 2019 wird das Thema Künstliche Intelligenz sicherlich eine wichtige Rolle spielen“.

Gute Beispiele sind das schwedische Start-up Asteria und das Frankfurter Start-up EVANA. Das schwedische FinTech nutzt Künstliche Intelligenz für datengestützte Cashflow-Prognosen. „Seit der Teilnahme an der EY Start-up Academy haben wir eine Vereinbarung mit der Swedbank in Schweden zur Einführung einer Smart Cash Flow-Lösung getroffen und eine Beteiligungsrunde erfolgreich abgeschlossen“, so Carl Bodlund, Co-Gründer von Asteria.

EVANA setzt Künstliche Intelligenz ein, um Daten aus Dokumenten, Prozessen und externen Quellen zu extrahieren und auszuwerten. Zu den Kunden und Technologiepartnern des Start-ups zählen unter anderem Patrizia Immobilien AG, HIH Real Estate GmbH, GreenbergTraurig Germany LLP und Clifford Chance LLP Deutschland. „Seit der EY Start-up Academy haben wir wichtige Meilensteine erreicht: Im Rahmen unserer Series-A-Finanzierungsrunde konnten wir kürzlich einen hohen einstelligen Millionenbetrag und einen renommierten Lead-Investor an Bord holen“, schildert Sascha Donner, Co-Gründer von EVANA.

Quelle: EY Start-up Academy

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