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fitengo gründer

fitengo flexibel und einfach Fitnessangebote wahrnehmen

fitengo in verschiedenen Partnerstudios unbegrenzt trainieren

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch bitte kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Jan und Daniel von fitengo. Fitengo bietet eine monatliche kündbare Fitness-Mitgliedschaft an, bei der man sich nicht an ein bestimmtes Studio oder Kette bindet, sondern bei all unseren Partnerstudios unbegrenzt trainieren kann. Das können klassische Fitnessstudios sein, sind aber auch ganz viele unterschiedliche Anbieter von z.B. Yoga, Pilates, EMS, Tanzen oder StandupPaddling.

Wie ist die Idee zu fitengo entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu fitengo ist aus der eigenen Unzufriedenheit von flexiblen Optionen im Fitnessbereich entstanden. Wir sind jetzt bei weitem keine Profi-Sportler, aber wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, die es uns erlaubt, ungebunden von Stadt und Anbieter Angebote wahrzunehmen, ohne dass wir dafür doppelt oder dreifach zahlen müssen. Eine Mitgliedschaft für alles eben. Im Gründerteam sind wir zu zweit und kennen uns bereits seit Kindertagen.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben relativ früh am Anfang eine Seed-Finanzierug sichern können, das hat es nicht notwendigerweise einfacher gemacht, aber auf jeden Fall dafür gesorgt, dass wir den ein oder anderen Schritt schneller gehen konnten. Die ersten Kunden zu überzeugen, wenn man als Unternehmen noch relativ wenig vorzuweisen hat, war mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen. Trotzdem haben wir es als richtig und wichtig empfunden, sehr schnell an den Markt zu gehen und Erfahrungen zu sammeln, anstatt zu lange im stillen Kämmerlein das Produkt zu optimieren.

Wer ist die Zielgruppe von fitengo?
Unsere Zielgruppe sind grundsätzlich erst einmal alle Leute, die Interesse und Lust an unterschiedlichen Fitness- und Sportarten haben. Ansonsten ist unsere Nutzergruppe breit gefächert – von Mitgliedern, die extrem viel Sport machen und denen wir eine sehr große Auswahl anbieten, bis hin zu Leuten, die gerade erst wieder mit Fitness anfangen und bei uns Studios in der Nähe ihrer Arbeit sowie ihrer Wohnung finden.

Was unterscheidet die fitengo Card von einer herkömmlichen Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio?
Traditionelle Fitness-Mitgliedschaften binden Kunden über einen längeren Zeitraum an ein bestimmtes Studio oder Kette. Der Ansatz von fitengo ist, möglichst viele unterschiedliche Studios in einer monatlich kündbaren Mitgliedschaft zu vereinen und somit dem Kunden die volle Flexibilität und Auswahl an Aktivitäten anzubieten.

In welchen Fitnessstudios kann man trainieren?
Klassische Fitnessstudios sind nur ein Teil unseres Angebots. Die Mehrheit unserer Studiopartner sind Spezialanbieter, d.h. sie sind auf ein bestimmtes Angebot spezialisiert. So können fitengo Mitglieder auch in Yogastudios, Pilatesstudios, EMS-Studios, Tanzstudios und Crossfit-Studios trainieren und Kurse besuchen oder aber in die Boulderhalle, ins Schwimmbad oder zum StandupPaddling gehen. Die Qualität unserer Studios und der Trainer ist uns besonders wichtig und so schauen wir bereits im Vorfeld, ob ein Studio zu uns passt.

Ist fitengo nur in Berlin verfügbar?
Fitengo ist neben Berlin auch in Hamburg, München, Frankfurt / Rhein-Main Region und Köln vertreten. Als fitengo Mitglied kann man überall trainieren, egal aus welcher Stadt man kommt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Wir sind bereits als Besucher auf der Lange Nacht der Startups gewesen und fanden es eine gelungene Veranstaltung. Mit fitengo wollten wir uns dort nun selber präsentieren und sind am Austausch mit möglichst vielen Menschen interessiert. Feedback und Gedankenanstöße sind für uns immer wichtig und Events wie die Lange Nacht der Startups geben uns die Möglichkeit für einen direkten Austausch.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Wir freuen uns natürlich sehr, als Startup ausgewählt worden zu sein und uns dort präsentieren zu dürfen. Viele namhafte und erfolgreiche Startups sind vor Ort, dieses spornt uns natürlich an, uns gut zu präsentieren. Unser Ziel ist es, Feedback von vielen verschiedenen Perspektiven zu bekommen und uns der Öffentlichkeit vorzustellen. Und vielleicht ergibt sich auch das ein oder andere Gespräche mit jemanden, mit dem es Synergien und Kooperationsmöglichkeiten geben kann.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Events für Startups, insbesondere wenn es so wichtige sind wie die Lange Nacht der Startups, sind immer gut, denn wo sonst hat man die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren, dass neben einem Privatpublikum auch viele Fachbesucher wie Investoren, Journalisten und andere Start-Up Kollegen enthält.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Wenn man ganz ganz ehrlich ist, weiß man das mit einem Start-Up nie so ganz genau, aber das ist ja auch das, was die Arbeit mit und in einem Start-Up so spannend und abwechslungsreich macht. Natürlich hat man als Gründer langfristige Pläne und Visionen – der Weg dorthin in der Realität ist dann aber häufig eine andere Geschichte. Unsere Ambition ist es, dass wir Menschen einen flexiblen und einfachen Zugang zu Fitnessangeboten ermöglichen wollen. Wenn wir das in fünf Jahren sagen können, dann haben wir zurückblickend unser damaliges Ziel erreicht.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Schnell möglichst viel Feedback einholen von unterschiedlichsten Leuten ist unglaublich wichtig und wertvoll. In den richtigen Situationen dann aber auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören und zu vertrauen macht häufig den Unterschied.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jan und Daniel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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