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Für jede Werbung das richtige Papier

Papier ist gleich Papier? Dass diese einfache Gleichung nicht stimmt, dürfte jedem Marketing-Verantwortlichen klar sein. Es gibt dickes, dünnes, naturbelassenes, Recycling- und Bilderdruckpapier – eine riesengroße Auswahl an verschiedenen Sorten stehen Unternehmen bei der Wahl ihrer Werbemittel zur Verfügung. Doch welche Papiersorte ist für welches Marketing-Material geeignet? Die Marketing Abteilung bei Cewe-Print erklärt die Unterschiede.

1. Bilderdruckpapier für fotorealistische Darstellungen

Bilderdruckpapiere sind gestrichene Papiere mit einer Grammatur zwischen etwa 70 bis 400g/m². Es besteht hauptsächlich aus Zellstoff, Füllstoff und Bindemitteln und kann matt, seidenmatt oder glänzend gestrichen sein. Es kann sowohl im Digital- als auch im Offsetdruck verwendet werden. Die Papiersorte eignet sich besonders gut zum Bedrucken mit Bildern, da sie die Druckfarbe nicht so stark aufsaugt, was dazu führt, dass Konturen und Farbabgrenzungen deutlich sichtbar sind. Insbesondere bei Broschüren, Flyern, Kalendern und Foldern eignet sich der Einsatz von Bilderdruckpapier, um schöne Farbwirkungen und leuchtende Bildergebnisse zu erzielen.

2. Briefe und Notizen am besten auf Offsetpapier

Offsetpapiere sind ungestrichene Papiere mit rauer Oberfläche. Es hat verglichen mit Bilderdruckpapier einen hohen Weißegrad und lässt sich beidseitig gut beschreiben, weshalb es besonders für Briefpapier, Blöcke oder Schreibtischbunterlagen geeignet ist. Da die Oberfläche eher offenporig ist, können Farben tiefer in die Fasern eindringen, was zu einer geringeren Schärfe führt. Deswegen werden Offsetpapiere selten für Grafiken oder Bilder verwendet.

3. Recyclingpapier für umweltfreundliches Schreibvergnügen

Recyclingpapier gilt als umweltfreundlicher als konventionelles Papier, da es aus wiederverwertetem Altpapier besteht. Neben der Schonung der Holz-Reserven wird für die Aufbereitung des Papiers ein im Vergleich mit konventioneller Papierherstellung um zwei Drittel verringerter Energie- und Wasserverbrauch benötigt. Die ungestrichene Oberfläche des Papiers hat eine besonders natürliche und leicht aufgeraute Haptik. Das Papier eignet sich vor allem für Unternehmen, die Umweltbewusstsein und -schutz durch Marketing- oder Schriftmaterialien ausdrücken wollen.

4. Edle Anmutung und natürliche Haptik mit Naturpapier

Naturpapiere sind nicht beschichtet und veredelt, können aber geglättet sein, um eine bessere Bedruckbarkeit zu garantieren. Naturpapiere sind Universalpapiere und als solche vielfältig einsetzbar. Sie zeichnen sich durch eine natürliche, angenehme Haptik und eine hohe Festigkeit des Papiers aus und werden hauptsächlich für Visitenkarten, Schreibtischunterlagen sowie Grußkarten & Einladungskarten verwendet.

5. Draußen eine gute Figur machen mit Affichenpapier

Affichenpapier ist eine andere Bezeichnung für Plakatpapier. Das Wort „Affiche“ stammt aus dem französischen und bedeutet „Plakat“ oder „Aushang“. Diese Papierart wird vor allem in der Außenwerbung verwendet, da sie sich aufgrund ihrer Beschaffenheit für das Nassklebeverfahren bei Plakatwerbung eignet. Der farbige, meist blaue Hintergrund des Papiers verhindert dabei das Durchscheinen älterer, überklebter Plakate. Die Vorderseite ist meist matt gestrichen. Affichenpapier zeichnet sich durch eine hohe nassfeste aus, was ebenfalls für den Einsatz als Plakatpapier spricht

 

Bild:Recyclingpapier gilt als umweltfreundlicher als konventionelles Papier und wird gerne eingesetzt, um die ökologische Verantwortung eines Unternehmens zu unterstreichen (Quelle: CEWe-PRINT.de)

Quelle: SZ Scala GmbH

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