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G-FLOP der etwas andere Golfschuh

G-FLOP Golfschuh für Spaß und Performance

Wie ist die Idee zu G-FLOP entstanden?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Golfer sind bei Ihrem Sport oftmals mehrere Stunden hohen Temperaturen und Sonne ausgesetzt. Für eine 18-Loch-Runde benötigt man in der Regel zwischen 4 und 6 Stunden, da können einem die Socken im wahrsten Sinne des Wortes qualmen. Dazu kommt ein Bräunungsmuster, das dem Rennradfahrern gleicht.
Selbst passionierte Golferin war ich bereits seit Jahren auf der Suche nach einem entsprechend leichten Golfschuh, der nicht nur luftig ist, sondern auch das Problem der „weißen Socken“ (Füße werden beim Golfen in der Regeln nicht braun) löst. Nach entsprechender Recherche ergab sich ein eher ernüchterndes Bild, denn entweder hatten die Schuhe den Charme einer Trekkingsandale oder waren zwar leicht, aber lösten nicht das „weiße-Füße“-Problem. Wahlweises Barfuss-Golfen oder Golfen mit klassischen Zehentrennern wurde häufig durch entsprechende Ettikettevorgaben der Golfclubs verhindert. Da reifte dann der Entschluss, dem Abhilfe zu schaffen, also einen Golfschuh zu entwickeln, der nicht nur meinen Designvorstellungen entspricht, sondern auch Ettikette konform in die Golferwelt passt.

Wie lange hat es von der Idee bis zum fertigen Produkt gedauert?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Von den ersten Gesprächen mit potentiellen Lieferanten, deren Auswahl, über den Einkauf der Materialien bis hin zur ersten fertig produzierten G-FLOP Charge hat es 9 Monate gedauert.

Sie wurden auch schon für Preise nominiert wie wichtig ist das für ein neues Produkt?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Gerade bei einem so polarisierenden Produkt wie dem G-FLOP ist es enorm wichtig, dass eine neutrale Autorität ein entsprechend positives Feedback gibt. Dies ist für all diejenigen wichtig, die sich noch in der Entscheidungsphase befinden. Speziell durch den Finalistenstatus beim ISPO Brandnew Award hatte ich mit dem G-FLOP bereits die Möglichkeit, mich vor Fachpublikum zu präsentieren und internationale Kontakte zu knüpfen.

Wie kommt der G-FLOP bei den Golfern an?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Wie bereits gesagt, polarisiert der G-FLOP, d.h. es wird gejubelt (endlich!), geschmunzelt, gezweifelt, bewundert – also die komplette Bandbreite an Emotionen sind bei den Golfern zu finden. Introvertiert darf man in der Tat nicht sein, wenn man mit dem G-FLOP auf den Golfplatz geht, denn man wird ständig darauf angesprochen. Nicht selten wandert der eigene G-FLOP nach der Golfrunde auf der Terrasse an andere Golferfüße, die damit dann zu ihren Golffreunden gehen, um sie zu zeigen. Zweifel an der Funktionalität können gleich vor Ort durch einen kleinen Test ausgeräumt werden.

Konnten Sie schon G-FLOP an Golferinnen/ Golfer bringen?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Ja, ich vertreibe den G-FLOP über unseren Internetshop bereits seit August 2013 und inzwischen hat sich eine gute Fanbase gebildet, die u.a. auf unseren Social Media Kanälen ihre G-FLOP Momente posten und kommentieren.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Ja, herzlichen Dank, dass die Produktionsfirma auf mich zugekommen ist. Natürlich ist es toll, wenn man einen gewissen Aufmerksamkeitsgrad erreicht und man erkennt, dass die Arbeit kleine aber feine Früchte trägt. Von der Show verspreche ich mir hoffentlich eine Zusammenarbeit mit einem Löwen und das anschließende Netzwerken, denn alleine fehlt einem oft der Sparringspartner. Allerdings bin ich realistisch genug zu wissen, dass ich eine Nische in einem Nischenmarkt (zumindest, wenn wir von Deutschland sprechen) bediene und da eine Investition in mein Unternehmen eher fraglich ist.
Ansonsten freue ich mich natürlich darüber, dass viele Zuschauer meinen G-FLOP sehen werden, und wenn dadurch Kunden generiert und Aufträge geschrieben werden können, habe ich alles richtig gemacht.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Für eine „One-Woman“-Firma ist es nur sehr schwer, einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erzeugen, ohne die entsprechenden Marketingmittel (finanziell und personell) zu haben. Daher ist ein Auftritt vor dem TV-Publikum eine wunderbare Gelegenheit, das Produkt zu erklären und zu zeigen.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen“ ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Da der G-FLOP natürlich in den warmen Gefilden zu Hause ist, was nicht durchgängig in Deutschland der Fall ist, wäre die Türkei als Golferdestination – und damit Vural Öger – interessant. Eine weitere Option ist Jochen Schweizer, der inzwischen im Rahmen seiner Gutschein-Events auch Golfevents (Schnupperkurse etc.) anbietet. Auch hier könnte ich mir ein Paket vorstellen, dass aus den gemeinsamen Produkten geschnürt werden könnte.

Wie geht es mit G-FLOP dann nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Susan Schmelzer/ G-FLOP : Sollte es zu einem Deal kommen, wäre das ein großer weiterer Schritt, um den G-FLOP weiter in den Golfermarkt einzuführen – und das über die deutschen und ggfs. europäischen Grenzen hinaus – ich denke da an die klassischen Golferdestinationen wie Portugal, Spanien, Japan etc. Auch ein eigenes Turnier der etwas anderen Art schwebt mir vor.
Kommt der Deal nicht zustande, wird es in kleineren aber stetigen Schritten weiter gehen und es wird etwas mehr Zeit brauchen. Da es nicht meine erste Firmengründung ist, weiß ich, dass es viel Arbeit bedeutet, aber vor der scheue ich nicht zurück.

Bilder © VOX

Sehen Sie Susan Schmelzer am 07. Oktober in #DHDL

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marina Viefhues für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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