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Grillmais – Grillen mit gutem Gewissen

Upcycling ist unumstritten eine der effizientesten Formen von Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei Verbrauchs- und Konsumgütern. Wenn dann noch, wie im Falle der Verwendung von Grillmais zum Grillen, nicht nur Ressourcen eingespart, sondern auch Umweltbelastungen vermieden werden, kann man ohne Übertreibung von einem Doppelsieg für die Umwelt sprechen.

Mit der Verwendung von abgeernteten Maisspindeln zum Grillen macht man vermeintlichen Abfall zum wertvollen Energielieferanten. Und damit den sommerlichen Grillspaß zu einem ökologisch sauberen Vergnügen. Denn nicht nur die Emissionen bei der Verwendung von Holzkohle und Grillbriketts sind alles andere als unbedenklich, auch die Folgen der Holzkohle- und Grillbrikettproduktion für Waldbestände und tierische Lebensräume ist besorgniserregend.

Die Zahlen sprechen für sich:

Für die Produktion von etwa 35 kg Holzkohle werden etwa 150-250kg Holz benötigt, je nach Holzart auch sehr viel mehr. Bei etwa 240.000 Tonnen Holzkohle, die im Jahr 2018 alleine in Deutschland verbraucht wurden, ist die Umweltbelastung alleine durch die Herstellung nur allzu offensichtlich.

Die Firma Grillmais aus Alfter bei Bonn bietet eine umweltverträgliche Alternative.

Der Gründer des Start-ups Mario Sacilotto importiert die sorgsam getrockneten Maisspindeln aus Italien. Sie bleiben beim Abernten der Maiskörner übrig und sind eigentlich ein reines Abfallprodukt. Als Grillmais bekommen sie einen neuen, überaus umweltfreundlichen Nutzen. Grillmais ist den weit verbreiteten Holzkohlen und Grillbrikett aus ökologischer Sicht weit überlegen.

Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Vorteile gegenüber dem Grillen mit Holzkohle.

So ist die Zeitspanne vom Entzünden bis zur fertigen Glut im Vergleich zur Holzkohle sehr viel kürzer und das Handling gelingt ganz ohne schwarze Finger. Weder Schmutz noch Funkenflug trüben den Grillspaß und die Rauchentwicklung ist sehr gering. Auch verursacht tropfendes Fett keine Flammen – ein Aspekt, der im Verdacht steht, beim Grillen auf Holzkohle das Krebsrisiko zu erhöhen.

Grillmais eignet sich ausgesprochen gut für spontanes Grillen, erzeugt Temperaturen von bis zu 800 Grad, nur wenig Rauch und keine Emissionen – und schützt damit unsere Umwelt. Noch dazu sind die für Grillmais verwendeten Spindeln frei von Gentechnik. Grillmais steht für ökologisch sauberes und unbedenkliches Grillen, für einen Grillspaß mit gutem Gewissen. Eine weitere gute Nachricht: Gründer Mario Sacilotto spendet von jeden verkauften Sack Grillmais 2 Cent an die Organisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“.

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass es mit Grillmais eine zeitgemäße, verantwortungsvolle Alternative zu Holzkohle und Grillbriketts gibt: Die Einkaufsabteilungen bei REWE haben bereits reagiert und das Produkt in den Regionen REWE West, Ost, Mitte und Dortmund gelistet, weitere Handelsketten signalisieren Interesse. Der Grillsommer kann für die Umwelt ein besserer werden, wenn sich im Bewusstsein der Verbraucher etwas ändert. Das dazu notwendige Produkt ist bereits am Start – und wird jeden Tag ein bisschen bekannter …

Quelle Grillmais / Mario Sacilotto

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