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Max Wohlleber und Lucas Schmidt von Hamaka und Frank Thelen Foto: VOX
Max Wohlleber und Lucas Schmidt von Hamaka und Frank Thelen Foto: VOX

Werden sich die Löwen sich in der hamaka Hängematte wohlfühlen

Nach erfolgreicher Crowdfunding Kampagne wagen sich die Gründer von hamaka der ersten Hyperleicht-Hängematte in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich doch bitte Kurz unseren Lesern vor!
Hallo, wir sind Max und Lucas – die Gründer von hamaka, der ersten Hyperleicht-Hängematte. Wir sind selbst große Hängemattenfans, die gerne in der Natur und in urbanen Gefilden unterwegs sind und dabei nicht auf die Pausen in einer Hängematte verzichten möchten.

Wie ist die Idee zu hamaka entstanden?
Auf unseren Outdoor-Trips aber auch im Alltag wollten wir nie auf den Komfortverzichten, spontan in einer Hängematte zu entspannen. Viele Hängematten, gerade die aus Baumwolle, sind zu schwer und zu voluminös um sie ständig mit dabei zu haben. Die Idee entstand auf der Suche nach der kompaktesten und leichtesten Hängematte, welche dennoch komfortabel und funktional ist. Leider wurden wir unter all den Leicht- und Reisehängematten nicht fündig – da war uns klar, dass wir das besser machen wollen. Die Idee hamaka war somit geboren.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen lagen in der technischen Umsetzung der Hängematte. Durch unsere extrem hohen Ansprüche an Qualität, Leistung und Gewichtwar es nicht einfach die passenden Lieferanten mit den geeigneten Materialien für die hamaka zu finden. Zudem war uns wichtig so viele Teile wie möglich direkt aus Deutschland zu beziehen und auch möglichst viele Fertigungsschritte hier durchzuführen. Es ist uns gelungen die Hängematte in Summe mit Made in Europe bezeichnen zu können, wobei wir nur mit deutschen Partnerunternehmen zusammenarbeiten und der Großteil der Wertschöpfung in Deutschland geschieht.
Die Entwicklung der ersten hamaka Prototypen haben wir aus eigener Tasche finanziert. Zur Umsetzung unserer Idee und somit zur Produktion der ersten hamaka Serie haben wir eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet, die wir im April dieses Jahres erfolgreich beendet haben.

Was ist das Besondere an der Hängematte von hamaka?
hamaka steht für drei Maximen: leicht & kompakt, komfortabel und funktional. Die hamaka hat ein Gewicht von nur 370 g inklusive Aufhängesystem: Ungefähr so groß und leicht wie eine Limo-Dose und doppelt so leicht wie die meisten ihrer Mitbewerber – den Reise- und Leichthängematten. Zudem ist die hamaka aufgrund der großen Liegefläche äußerst komfortabel. Nicht zuletzt ist die hamaka sehr funktional, da sie sich z. B. auch als Strandtuch nutzen lässt. Mehr Details zu den drei Punkten finden sich auf unserer Website.

Aus welchem Material wird die Hängematte gefertigt?
Die hamaka selbst wird aus hochfester Fallschirmseide gefertigt – diese ist äußerst reißfest, leicht und sehr angenehm auf der Haut. Auch bei den verwendeten Seilen sind wir keinen Kompromiss eingegangen: dünn, strapazierfähig und extrem fest.

Wo kann man die Hängematte von hamaka kaufen?
Die hamaka gibt es derzeit nur direkt auf unserer Website www.hamaka.de zu kaufen. Bestellungen per Brief nehmen wir aber auch entgegen 😉

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Zum einen hatten wir mit dem Gedanken gespielt, uns bei DHDL zu bewerben. Das Format schien uns eine geeignete Plattform unsere Idee vorzustellen, sie möglichen Investoren zu präsentieren und dabei auch öffentliche Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Zum anderen gab es seitens DHDL aufgrund unserer Crowdfunding-Kampagne und dem spannenden Produkt Interesse an uns. Unsere Wege haben sich also gekreuzt.

Wie haben Sie sich auf die Show vorbereitet?
Da die hamaka erst mit dem erfolgreichen Abschluss der Crowdfunding-Kampagne so richtig aus der Taufe gehoben wurde, blieben zwischen der Zusage seitens DHDL und unserem Auftritt nur wenige Tage zur Vorbereitung. Wir nutzten die Tage, die uns blieben, um uns zu überlegen, wie wir die hamaka und uns als Team präsentieren können.Daraufhin haben wir uns einen Pitch überlegt und uns auf mögliche Fragen vorbereitet. Den Pitch haben wir natürlich oft geübt – der musste sitzen. Zum anderen haben wir uns mit der Frage nach der Höhe unserer Forderung und unserem Angebot beschäftigt, zwei wichtige Fragen, wenn es um den möglichen Zuschlag der Investoren geht.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show
Es motiviert uns natürlich sehr, dass eine renommierte Sendung wie die Höhle der Löwen unsere Idee spannend findet. Wir erhoffen uns natürlich den Deal und konstruktives Feedback von den Löwen. Zudem wünschen wir uns die Aufmerksamkeit von allen, die gerne in einer Hängematte – hoffentlich bald einer hamaka – liegen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Die Show bietet ein großes Potential die hamaka bekannter zu machen und das Thema Hängematte in die Köpfe der Menschen zu bringen. Gerade in unseren Breitengraden hängt die Hängematte oft nur im Garten anstatt sie als ständigen Begleiter dabei zu haben. Das möchten wir ändern.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Im Grunde würden wir uns natürlich über jeden Löwen als Investor und starken Partner freuen. Thematisch passt die Hängematte unserer Meinung nach jedoch am besten in das Portfolio von Jochen Schweizer, der mit vielen seiner Events outdoor-affine Personen und solche, die etwas Besonderes suchen anspricht.

Wie geht es mit hamaka nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Sollte der Deal zustande kommen, würden wir uns über den gewonnenen Investor freuen,der mit uns die hamaka weiter vorantreibt. Dies würde uns deutlich helfen die hamaka und das Thema Hängematte zu pushen.
Für den Fall, dass kein Deal zustande kommt werden wir natürlich weiterhin zu zweit die hamaka vorantreiben.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In fünf Jahren sehen wir die hamaka vielerorts aufgespannt und schauen in entspannte Gesichter. Ob mittags im Park, abends auf dem Balkon oder am Wochenende in der Natur – die Einsatzfelder sind vielseitig und wir sind schon gespannt, welche spannenden Orte wir auf unserer Fanpost zu sehen bekommen.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wichtig ist es am Ball zu bleiben, vor allem bei Rückschlägen nach alternativen Lösungsideen zu suchen und mit vielen Leuten über die Idee zu reden, um sich inspirieren zu lassen.

Bild: © VOX

hamaka ist am Dienstag den 13.10.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Max Wohlleber und Lucas Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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