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HappyStaffy Aleksandra Bettin Foto: VOX/Sony
HappyStaffy: Aleksandra Bettin Foto: VOX/Sony

happystaffy moderne und trendige Hundebekleidung

happystaffy verbindet Style mit Funktionalität

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen happystaffy doch kurz unseren Lesern vor!
happystaffy ist ein kleines Berliner Label, das moderne und trendige Hundebekleidung anbietet. Unsere Produkte werden dem Hund individuell und auf den Leib maßgeschneidert. Das setzt uns von anderen Herstellern auf dem Markt ab. Wir produzieren ausschließlich in Berlin und setzen uns außerdem für Tierschutz ein.

Wie ist die Idee zu happystaffy entstanden?
Mein Hund Chica verabscheut Regen. Und da sie sehr kurzes Fell hat, friert sie im Winter. Meine Suche nach gut sitzender, funktioneller aber cooler Hundebekleidung stellte sich als sehr schwierig heraus. So beschloss ich, diese Marktlücke selbst zu füllen.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Während der Gründungsphase habe ich weiterhin meinen Vollzeitjob ausgeübt, wodurch auch das Projekt finanziert werden konnte. Eine große Herausforderung war, den Bekanntheitsgrad des Labels – trotz geringen Marketingbudgets – zu erweitern. Ebenso wie unseren hohen Anforderungen an Design, Qualität und Handwerk nachzukommen und diese mit Konkurrenzfähigkeit und unseren Markenzielen zu vereinbaren.

Für welche Hunderassen bieten Sie die Bekleidung für Hunde an?
Da unsere Bekleidung auf Bestellung und nach Maß angefertigt wird, gibt es keine Einschränkungen was Größe oder Rasse angeht. Wir haben Mäntel und Jacken bereits für Doggen, Pitbulls, Französische Bulldoggen oder Chihuahuas genäht.

Was ist das Besondere an der Hundebekleidung von happystaffy?
Wir möchten Style mit Funktionalität vereinbaren. Die Kleidung soll den Hund nicht in seinen Bewegungen einschränken, was oft bei Hundebekleidung in Standardgrößen passiert. Außerdem produzieren wir ausschließlich in Berlin zu fairen Bedingungen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Eigentlich wurde ich von den Produzenten der Sendung kontaktiert. Sie fanden unser Label spannend und fragten, ob ich mich für die Sendung bewerben möchte.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Wir haben ungefähr zwei Monate an unserem Pitch und der Präsentationsfläche gearbeitet. Außerdem haben wir speziell für die Sendung weitere Produkte wie die Holzfällerjacke und die Schlafsäcke entwickelt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Ich habe mich natürlich sehr über die Nachricht gefreut, dass happystaffy bei der Sendung dabei ist! Es war eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich erhoffe mir durch die Show unsere Kunden besser erreichen sowie durch ein Investment einen Gang in der Unternehensentwicklung hochschalten zu können.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf happystaffy aufmerksam werden?
Ich hoffe, die Show und das Medieninteresse werden uns dabei helfen, stärker zu wachsen. Außerdem möchten wir mit happystaffy – dessen Name sich von der Rasse Staffordshire ableitet (auch teils Pitbulls genannt) – auf die Wahrnehmung und Schicksale der so genannten Listenhunde aufmerksam machen. Diese Hunde leiden unter einem schlechten Image und die Gesellschaft neigt zu vergessen, dass für die Erziehung und Wesen eines Hundes immer der Mensch verantwortlich ist. Die Haltung dieser Hunde ist in einigen europäischen Ländern wie Dänemark gänzlich verboten und allein in den USA werden geschätzt 3.000 Pitbulls täglich euthanasiert.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Ich hatte primär Frau Williams im Fokus.

Wie geht es mit happystaffy nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Sollte der Deal zustande kommen, werde ich mich vollständig auf happystaffy konzentrieren können. Dann stehen weitere Produktlinien und Kooperationen im Vordergrund. Wenn der Deal nicht zustande kommt, werden wir selbstverständlich weitermachen und nach anderen Investoren suchen. Vermutlich probieren wir es auch mit einer Crowdfunding-Kampagne.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Loszulegen ist einfach, durchzuhalten deutlich schwieriger. Es wird auch nicht einfacher, nur die Art der Probleme ändert sich. Man sollte wirklich an sein Projekt glauben und bereit sein, sehr viel Zeit und Arbeit reinzustecken.

Foto: VOX/Sony

happystaffy ist am Dienstag den 27.10.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Aleksandra Bettin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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