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Hi Communication Hi Messenger der universal Communicator

Hi Communication Hi-Messenger – Relevante Werbung wird in Form einer Nachricht im Messenger an den Kunden ausgespielt wenn er sich am, oder in der Nähe des Geschäftes aufhält

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen Hi Communicationdoch kurz vor!
Hi Communication : Das Heilbronner StartUp Hi Communication wurde im Juli 2015 von dem Mobile-Spezialisten Michael Steiger gegründet. Steiger ist bereits seit 2003 bei der ASZ GmbH & Co. KG aus Heilbronn tätig und hat dort 2009 die Mobile-Sparte ins Leben gerufen. Er zeichnet verantwortlich für die Entwicklung von Apps für bereits langjährige Kunden wie z.B.: Porsche, Deutsche Flugsicherung, pikcha.tv. Im Unternehmen Hi Communication bei dem der 41-jährige als Gründer und Geschäftsführer fungiert wird nun der Hi Messenger entwickelt.

Wie ist die Idee zum Hi Messenger entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Hi Communication: Ich hatte die Idee für einen Messenger mit dem Nutzer mit Produkten, Firmen, Organisationen und bislang unbekannten Nutzern kommunizieren können schon vor etwa zwei Jahren. Anfang des Jahres bemerkte ich nach ausführlichen Gesprächen mit potentiellen Kunden aus dem Business-Bereich und End-Nutzern, dass es jetzt an der Zeit ist mit dem Projekt zu starten.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Hi Communication: Wir sind derzeit in der Prototyping-Phase und werden diese voraussichtlich bis Ende des Jahres abschließen können. Hierbei war die Usability eine große Herausforderung. Die App soll ja intuitiv zu bedienen sein. Hierfür haben wir Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg erhalten. Danach geht es in einen geschlossenen Beta-test unter realen Bedingungen. Wir sind bereits in Gesprächen mit Investoren sind aber offen für Kooperationen.

Wer ist die Zielgruppe des Hi-Messenger?
Hi Communication: Zielgruppe im B2B-Bereich sind Marken und Retailer. Deren Zielgruppe sind End-Konsumenten.
Für die C2C Funktionen des Messenger sind alle Smartphone-Nutzer die Zielgruppe.

Bei welchen Problemen bieten Sie die richtige Lösung?
Hi Communication: Aus Studien und durch den starken Erfolg von Ad-Blockern wissen wir, dass mobile Werbung auf den Geräten der Endkonsumenten nicht gut ankommt.Online Werbung vor allem im mobilen Bereich ist zu laut. Zu viel, zu heftig. Hier wird noch mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Andererseits sind 58% der Konsumenten bereit Informationen über sich bereit zu stellen, wenn sie dafür im Gegenzug relevante Angebote ihrer Lieblingsgeschäfte und Marken erhalten. Hier setzt der Hi-Messenger an. Relevante Werbung wird in Form einer Nachricht im Messenger an den Kunden ausgespielt wenn er sich am, oder in der Nähe des Geschäftes aufhält. Diese Nachricht kann sogar interaktiv sein, also z.B. Videoinhalte oder Abstimmungen enthalten. Zusätzlich haben Kunden nun auch die Möglichkeit Service-Lines von Geschäften direkt über den Hi Messenger zu kontaktieren.
Der Konsument benötigt nun auch nicht mehr zahlreiche Apps seiner Lieblingsmarken und Geschäfte sondern es genügt der Hi Messenger.
Wir nennen das „brand-as-a-friend“. Dadurch ermöglichen wir es Retailern eine intimere Kunden-Kommunikation zu den Konsumenten aufzubauen.
Durch unsere leicht bedienbare Back-End Plattform ermöglichen wir es jeder Marketingabteilung von Großunternehmen aber auch jedem kleinen Einzelunternehmen, welche nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung haben eine eigene App entwickeln zu lassen, Kampagnen für ihre (potentielle) Kundschaft zu erstellen und zu planen.
Selbst das Einbinden von Loyalty-Programmen wird möglich sein.

Hat der Konsument also nur vor Ort die Möglichkeit Angebote zu erhalten?
Hi Communication: Nein, die Verbindung zwischen Geschäft/Marke und Kunde kann an jedem Ort initiiert werden, z.B.: Am Strand von Mallorca eine Verbindung zu einen deutschen Sonnencreme-Marke. Der Nutzer hat immer die Möglichkeit „Infos-to-go“ im Dialog des Messenger zu abonnieren wenn er möchte. Somit erhält er auch Angebote der Marke wenn er sich nicht an deren Trigger-Punkt aufhält.

Kommunizieren mit unbekannten Nutzern der App, wie soll das funktionieren und ist das eine Arttinder?
Hi Communication: Die Nutzer, welche das möchten, können von anderen Nutzern der App in der „Radar-Ansicht“ gesehen und direkt über eine Nachricht kontaktiert werden. Selbstverständlich können aber auch schon bereits bekannte Nutzer, also Kontakte im Adressbuch kontaktiert werden, so wie man das bisher von Messengern kennt.
Wir möchten uns nicht mit tinder vergleichen. Unser Messenger ist ein „universal Communicator“ im eigentlichen Sinne. Unsere Nutzer können einfach mit allem um sich herum kommunizieren. Egal ob Mensch, Produkt oder Firma.

Hi Communication, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Hi Communication: Wir möchten mit dem Hi Messenger 2016 in Deutschland starten und im Laufe des Jahres weitere europäische Länder angehen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Hi Communication: Unterhaltet euch nicht zu lange mit den Menschen die eure Idee gut finden. Sucht und findet die Menschen die eure Idee anzweifeln und findet heraus warum. Nur so habt ihr die Chance sie zu verbessern und fit für den Markt zu machen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Steiger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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