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Hip Trips

Hip Trips unvergessliche Erlebnisreisen

Die Gründer von Hip Trips im Interview was sich seit der Höhle der Löwen alles verändert hat

Stellt euch und euer Startup Unternehmen doch kurz vor
Hip Trips : Bei Hip Trips gibt es unvergessliche Erlebnisreisen anstatt Urlaub von der Stange! Für uns zählt nicht nur wohin man reist sondern vor allem was man dort erlebt. Ob Action-Wochenende mit Bungee Jumping, Filmreise auf den Spuren von Harry Potter oder Romantik-Trip mit Candle-Light-Dinner und gemeinsamer Massage –Hobbys, Erlebnisse und Leidenschaften machen eine Destination erst erlebenswert.

Wie ist die Idee zu HipTrips entstanden und wie habt Ihr euch als Gründerteam zusammengefunden?
Hip Trips : Wir haben beide in Salzburg Kommunikationswissenschaft studiert und kennen uns seit den Anfangstagen auf der Uni. Auf einer gemeinsamen Nordamerika-Reise sind wir vorübergehend in Toronto am Flughafen gestrandet und mussten uns zum wiederholten Male sehr über 08/15 Reisen in ausliegenden Reisebroschüren wundern. Ab diesem Zeitpunkt verdeutlichte sich der Gedanke, dass wir etwas machen wollten, um die Menschen weg vom gewöhnlichen Pauschalurlaub zu bringen. Unser Ziel: außergewöhnliche Erlebnisse als Kern zu etablieren und darum unsere Reisen zu stricken.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen?
Hip Trips : Da wir keinen touristischen Hintergrund bzw. eine dementsprechende Ausbildung haben, mussten wir uns das Fachwissen erst aneignen. Wochen- und monatelang haben wir Fachbücher gewälzt, online recherchiert, den Markt beobachtet, andere Online-Reiseunternehmen seziert und an allen Ecken und Enden versucht an Infos zu kommen. Das war sehr mühselig, aber daran führte kein Weg vorbei.

Ihr wart letztes Jahr in die Höhle der Löwen. Wie war nach der Sendung das Kunden und Medien Interesse?
Hip Trips : Wir waren mit dem Interesse aus jeder Richtung sehr zufrieden. Medial wurde über uns imTV sowie in Print- und Online-Medien berichtet. Das Kundeninteresse ist sprunghaft gestiegen, heute wickeln wir etwa sechs Mal so viele Reisen im Monat ab wie ursprünglich für den jetzigen Zeitpunkt geplant. Aus unserer Sicht war die Show in jeglicher Hinsicht ein perfekter Katalysator, um unser Business voran zu bringen.

Wie hat euer Umfeld auf euren Fernsehauftritt reagiert?
Hip Trips : Da haben wir nur positive Erfahrungen gemacht. Es gab keine kritischen Stimmen sondern es war breite Unterstützung zu spüren. Die Leute haben sich einfach mit uns gefreut und das war ein großartiges Gefühl.

Welche Erfahrungen konntet Ihr für euch mitnehmen?
Hip Trips : Die Pitch-Situation im TV ist etwas sehr Einzigartiges. Du hast einerseits Investoren vor dir sitzen, die gebannt auf nackte Zahlen warten. Andererseits sitzen vor dem TV Zuseher die eine gute Show sehen möchten und absolut kein Interesse an langen Vorträgen über Bilanzen oder ähnlichem haben. Man muss den Spagat zwischen Aufmerksamkeit bei den Zusehern und den Investoren hinbekommen. Das war schon sehr einzigartig und eine fantastische Pitch-Erfahrung.

Ihr konntet Jochen Schweizer von euch überzeugen. Wie ging es nach der Sendung weiter? Und was hat sich bei euch seither verändert?
Hip Trips : Wir sind inzwischen als eigenständiges Unternehmen in die Jochen Schweizer Unternehmensgruppe integriert und sitzen in den Büros von Jochen Schweizer am Münchner Ostbahnhof. Dabei profitieren wir enorm von den kurzen Wegen, u.a. im Bereich Produktentwicklung in dem wir auf das Erlebnis-Know-how der Jochen Schweizer Experten zurückgreifen können. Darüber hinaus stehen wir so in täglichem Kontakt mit den Experten aller Fachbereiche. Alleine durch die Präsenz in den neuen Büros schnappt man eine Menge weiterer Ideen auf, erhält schnelles Feedback zu spezifischen Fragestellungen oder wird einfach nur inspiriert von der kreativen Atmosphäre. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Es arbeiten einfach eine Menge richtig cooler Leute dort, die gut zu unserer persönlichen Einstellung und der übergeordneten Unternehmensphilosophie passen. Der TV-Auftritt sowie der abgeschlossene Deal mit Jochen Schweizer haben uns ganz neue, großartige Perspektiven eröffnet.

Hip Trips, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Hip Trips : Im Moment arbeiten wir verstärkt daran, das Produktportfolio zu vergrößern und somit viele weitere Themenbereiche als Erlebnis-Bestandteile unserer Trips zu erschließen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns intensiv mit einem Reiseservice, den Jochen Schweizer Kunden in Kürze in Anspruch nehmen können. Weitere Details dazu können wir gerne zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen. In die Zukunft blickend möchten wir das Unternehmen im Hier und Jetzt auf solide, wirtschaftlich nachhaltige Beine stellen, um Schritt für Schritt weiter zu wachsen. Von einer soliden Basis aus kann man unserer Überzeugung nach flexibel agieren und beispielsweise neue Dinge ausprobieren ohne alles auf eine Karte setzen zu müssen. Am Ende des Tages – ob jetzt oder in der Zukunft – wollen wir mit Hip Trips unseren Kunden frische, neue Reiseerlebnisse bieten und sie somit über lange Zeit mit außergewöhnlichen Erlebnis- und Themenreisen begeistern.

Zum Schluss: Würdet Ihr anderen Startup Unternehmen / Gründern den Weg in Die Höhle der Löwen weiterempfehlen?
Hip Trips : Für uns persönlich war die Teilnahme an der Show ein Erfolg. Allerdings möchten wir niemandem etwas raten, weil es einfach viel zu viele Faktoren gibt die sich auf Erfolg oder Misserfolg in einer TV-Show auswirken, als dass man solche Aussagen pauschal treffen könnte. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. In einer TV-Show mit Millionen von Zuschauern besteht immer ein Risiko, dass man nicht in dem Bild erscheint das man von sich selbst gerne vermittelt hätte. Man sollte sich der Konsequenzen, egal ob positiv oder negativ, einfach bewusst sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christina Borensky und Georg Schiffmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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