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Hip Trips verrückte Reisen

Auf Hip Trips findet man verrückte Reisen, die auf Hobbys und Interessen basieren

Wie ist die Idee zu Hip Trips enstanden und wann wurde Hip Trips gegründet?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Hip Trips wurde im März 2013 gegründet. Wir hatten die Nase voll von den immer selben langweiligen Pauschalreisen, die scheinbar überall inhaltlich und preislich ähnlich angeboten wurden. Auf einer Nordamerika-Reise hat sich das Ganze dann kanalisiert. Wir sind am Flughafen Toronto aufgrund eines Schneesturms gestrandet und haben uns wieder einmal über die im Wartebereich aufliegenden 08/15 Reisen und Prospekte gewundert. Das war der letzte Funke der nötig war, um aktiv zu werden. Ein paar Tage später waren wir zu Hause und starteten das Projekt Hip Trips. Eine Plattform, auf der wir Kunden außergewöhnliche Reisepackages anbieten können. Abgestimmt auf ihre Interessen und Leidenschaften.

Wenn ich mir auf Hip Trips eine Reise buchen möchte wie funktioniert der Bestellvorgang?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Wir bauen im Moment die Website von Grund auf um. In der Beta-Version, die vorher online als Testvariante verfügbar war, haben wir versucht den Bestellprozess extrem schlank zu halten und auf das Nötigste zu begrenzen. Sowohl inhaltlich als auch grafisch. Es hat sich aber gezeigt, dass unsere User bei den teils komplexen Reisen im Detail wissen möchten was sie da buchen. Im besten Fall exakt beschrieben und grafisch strukturiert aufbereitet. Das versuchen wir nun im neuen Webauftritt stark zu verbessern. Der erste und wichtigste Teil des Launches findet bereits in wenigen Tagen statt. Der Rest kommt etwas später.

Kann ich meine Reise in jedes Land buchen?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Wir legen Wert auf außergewöhnliche und ausgesuchte Reisepackages, keine Reisen von der Stange, wie sie bei zig anderen Portalen zu haben sind. Bei der „Extreme Adrenaline“ Reise geht’s etwa nach Neuseeland, weil dort die Dichte an actiongeladenen Ereignissen gepaart mit einer vielfältigen Landschaft extrem hoch ist. Das Paket muss also im Ganzen stimmig sein. Wobei wir natürlich weltweite Destinationen ins Auge fassen. Einschränkungen entstehen u.a. aufgrund aktueller Sicherheitslagen. Bei aller Verrückt- und Besonderheit der Reisen: Um nichts in der Welt würden wir im Moment Trips in den Irak und Syrien anbieten. Die Sicherheit der Kunden ist das absolut Wichtigste.

Sie bieten individuelle Reisen an. Mit welchen Kosten muss man ungefähr rechnen?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Das ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren: Was möchte ich generell erleben? Wohin soll die Reise führen? Wie lange möchte ich reisen? Welche und wie viele Extraleistungen sind im Paket enthalten? Das geht von wenigen hundert Euro bis zu einigen tausend Euro. Man muss beachten, dass bei uns bei der Buchung bereits Kosten enthalten sind, die für den Reisenden sonst als zusätzliche Ausgaben vor Ort anfallen. Wir sprechen hier die verschiedenen Erlebnisse und Touren an, die man mit Hip Trips bereits von zu Hause aus bucht, um sich vor Ort nicht mehr damit herum schlagen zu müssen.

Wieviele Reisen wurden schon auf Hip Trips vermittelt? Und haben Sie schon Feedback bekommen?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Wir haben bereits eine dreistellige Anzahl an Reisenden quer über den Globus in den Urlaub geschickt. Das Feedback war bisher sehr gut, die Zufriedenheit unserer Kunden enorm hoch, was uns sehr stolz macht. Nur eine sehr individuelle Reise nach Brasilien, die wir normalerweise nicht im Programm haben, hat uns Ärger gemacht. Der Übernachtungspartner hat sich trotz vorheriger intensiver Begutachtung als absolut unzuverlässig erwiesen, weshalb wir die Zusammenarbeit sofort beendet haben.

Wer ist die Zielgruppe von Hip Trips?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Wir möchten diejenigen ansprechen, denen ein „normaler“ Pauschalurlaub nach Schema F nicht mehr jenes Urlaubserlebnis gibt, das sie suchen. Man muss sich nur mal am Flughafen umsehen: zehn Anbieter, die Last Minute Pauschalreisen verkaufen und 99% davon haben die selben Angebote. 4-Sterne-Hotel in Thailand für 14 Tage all inclusive inklusive Flug. Mal fünf Euro teurer, mal zehn Euro billiger. Es stellt sich die Frage, ob die neue Reisegeneration mit dieser Art von Reisen noch etwas anfangen kann oder ob es ihr zu langweilig ist. Wir sind überzeugt von Letzterem. Heute zählt unserer Meinung nach nicht mehr nur wohin man reist sondern vor allem auch was man vor Ort erlebt. Man sollte gemäß den eigenen Vorlieben, Interessen und Leidenschaften reisen. Und dafür gibt es Hip Trips.

Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen und wie wählen Sie diese Partner aus?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Bei allen unseren Dienstleistern legen wir großen Wert auf entsprechendes Know-how, Erfahrung und vorhandene Kundenzufriedenheit. Es muss das Gesamtpaket überzeugend sein. Auch wenn der Partner einen klangvollen Namen hat und Reputation genießt, nehmen wir vorab einzelne Leistungen des Portfolios die für uns zukünftig von Bedeutung sind, genau unter die Lupe. So kann eine weltweit operierende Hotelkette allgemeines Ansehen genießen, aber in den für uns entscheidenden Destinationen nicht die Qualität liefern, die wir benötigen. Ein Hotel muss auch immer zum Reise-Paket passen, es ist Teil des Erlebnisses. Dies spiegelt sich beispielsweise in Design, Ausstattung, Service uvm. wieder und dies wird wiederum nicht zuletzt durch Kundenbewertungen auf den einschlägigen Portalen untermauert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Die Produktionsfirma Sony Pictures ist auf uns zugekommen, weil sie einige Produkte extrem spannend und vor allem „anders“ fanden. Insofern war das eine erste Bestätigung, dass die Produkte einen außergewöhnlichen Charakter haben. Von daher war die Einladung in die Show sehr motivierend und eine erste Bestätigung, dass sich das Projekt in die richtige Richtung entwickelt. Im besten Fall haben wir nach der Show einen Investor mit an Bord, der uns mit Geld und Erfahrung ein großes Stück weiter bringt. Im schlechtesten Fall nehmen wir die zu erwartende Medienpräsenz mit und bedanken uns für die Einladung in die Show.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Es hebt das Projekt Hip Trips auf eine ganz andere Ebene der öffentlichen Aufmerksamkeit. Ohne Show versuchst du mit einem geringen Budget sehr zielgerichtet deine Kunden anzusprechen und hoffst zudem auf virale Effekte, um Reichweite zu generieren. Du spielst also den Fischer der hie und da mal die Angel mit leckeren Ködern ins Wasser hält. Als Teil der Show kannst du aber mit einem Mal eine unglaublich große Anzahl an Menschen erreichen und für dein Projekt begeistern, auch durch mediale Folgeeffekte wie gesteigertes Medieninteresse. Das fühlt sich dann an wie Fischen mit Dynamit.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen“ ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Vom Themenfeld her Vural Öger und Jochen Schweizer. Herr Öger hat eine entsprechende Vita im Reisegeschäft und Herr Schweizer bietet Erlebnisgutscheine sowie Reisen an. Bei beiden gäbe es einen passenden Hintergrund.

Wie geht es mit Hip Trips dann nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Christina Borensky und Georg Schiffmann / Hip Trips : Sollte ein Deal zustande kommen, freuen wir uns natürlich erst mal. Aber wir sind der Meinung, man sollte nicht den Fehler machen und in diesem Fall glauben, man hätte schon etwas erreicht. Es wäre nur eine Vergrößerung der Chancen auf Erfolg. Wenn niemand einsteigt und es keinen Deal gibt, bedanken wir uns artig und nehmen die hoffentlich gestiegene Wahrnehmung von Hip Trips in der Öffentlichkeit mit. Dann wachsen wir eben langsamer und organischer.

Bilder © VOX

Sehen Sie Christina Borensky und Georg Schiffmann am 30. September in #DHDL

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christina Borensky und Georg Schiffmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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