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Hoard

Hoard dein Hoard Hot Spot

Hoard deine lokale Drop box

Hoard wie ist die Idee entstanden?
Anthony Forsans/ Hoard : Die Idee für Hoard entstand aus unserem eigenen Bedarf, Dinge wie beispielsweise schmutzige Hemden auch außerhalb von Öffnungszeiten der Wäscherei abgeben und abholen zu können und so unser Leben einfacher und flexibler zu machen. Wir waren also um der Suche nach einer universellen Plattform für den Austausch von Gegenständen. Drop box für reale Dinge.

Wie habt Ihr euch als Gründerteam zusammengefunden?
Anthony Forsans/ Hoard : Nicolai und ich kannten uns von unserer Arbeit bei KPMG, wo wir mit den beschriebenen Alltagsproblemen zu tun hatten. Arne und Sebastian kamen über ihre Arbeit als Designer und Software Entwickler in das Gründerteam von Hoard.

Was waren bei der Gründung die größten Herausforderungen?
Anthony Forsans/ Hoard : Unsere größte Herausforderung war es, aus unserer ersten Idee ein skalierbares Geschäftsmodell zu entwickeln, dass das Potenzial hat die gesamte Branche der Logistik und gemeinschaftlichen Nutzung von Gegenständen auf den Kopf zu stellen. Oder sollten wir besser sagen, vom Kopf auf die Füße zu stellen… Auch dank der Erfahrungen, die wir in unseren Pilotprojekten mit Unternehmen wie beispielsweise der SBB gesammelt haben sowie die Aufnahme in eines der besten Accelerator Programme für Hardware Start Ups in China und den USA (HAXLR8R), sind wir nun davon überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein.

Wie habt Ihr euch finanziert?
Anthony Forsans/ Hoard : Wir haben erst mal selbst investiert und im letzten Jahr kam noch ein EXIST Gründungsstipendium dazu. Wir sind allerdings gerade kurz davor unsere erste Seed Investment-Runde mit mehreren internationalen Investoren abzuschließen.

Wie funktioniert Hoard ?
Anthony Forsans/ Hoard : Sollten Sie beispielsweise einem Verwandten oder Gast, der zu Besuch kommt den Wohnungsschlüssel hinterlegen wollen (übrigens unser populärster Nutzungsfall zur Zeit!) dann mchen Sie einfach folgendes:
1. Sie buchen die Aufbewahrung an einem unserer sogennten Hoard Spots (z. B. in einem Geschäft in Ihrer Nähe) ganz bequem online auf hoardspot.com
2. Sie bekommen einen Code per email, mit dem Sie ihren Schlüssel am Hoard Spot abgeben können.
3. Sie senden den Abholcode an ihren Gast und er kann den Schlüssel abholen.

Wie sieht es mit Datenschutz aus?
Anthony Forsans/ Hoard : Alles, was sie mit Hoard hinterlegen, bleibt anonym, das heisst im Fall Ihres Wohnungsschlüssels, kann niemand Rückschlüsse auf Ihre Adresse oder sonstiges ziehen. Gerade im Kontext der aktuellen Debatte über Datenschutz, werden wir mit Hoard ein Zeichen für eine offene aber sichere Plattform für den Austausch von Dingen setzen.

In welchen Ländern ist Hoard verfügbar?
Anthony Forsans/ Hoard : Sie können Hoard zur Zeit in Berlin nutzen und ab nächstem Jahr in weiteren großen Städten in Deutschland und Europa.

Wieviele Nutzer habt Ihr bis jetzt?
Anthony Forsans/ Hoard : Zur Zeit testen wir unsere Plattform in einer Beta-Version und mit ca. 250 angemeldeten Nutzern. Zur Nutzung einfach mit Name und Email anmelden auf hoardspot.com

 Hoard ist auf der langen Nacht der Startups in Berlin. Was versprechen Sie sich von dem Event?
Anthony Forsans/ Hoard :In erster Linie möchten wir weitere Partner gewinnen, für deren Nutzer Hoard ein Plus an Effizienz und Vereinfachung ihrer Prozesse bedeutet. So arbeiten wir bereits jetzt mit dem Deutschen Reinigungsportal CleanAgents und der Wohnungsplattform Gloveler zusammen. Beide kennen das Problem mit der Schlüsselübergabe sehr gut… Darüber hinaus freuen uns natürlich direkt mit unseren zukünftigen Nutzeren im Gespräch zu sein und das ist auch auf der Langen Nacht jeder, der schon mal einen Gegenstand von A nach B bewegt hat.

Hoard wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Anthony Forsans/ Hoard : Unser Ziel ist es Hoard weltweit zur führenden Plattform für den Austausch und leichten Zugang zu Dingen zu machen. Themen, wie die Sharing Economy, also die gemeinschaftliche Nutzung von Gegenständen, sowie neue Formen der lokalen Logistik (“Crowd logistic”) sind gerade erst ganz am Anfang, haben aber das Potenzial zur treibenden Kraft der nachhaltigen und smarten Stadt der Zukunft zu werden. Hoard wird mit diesen Herausforderungen wachsen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Anthony Forsans für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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