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INICAT revolutioniert die Musikwelt

INICAT ist ein Marktplatz von Musikern für Musiker und Label, die erstmals weltweit rechtssicher verkaufen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch bitte kurz unseren Lesern vor!
Wir bei INICAT revolutionieren die Musikwelt. Bei uns erhalten Musiker und Labelbetreiber eine Plattform auf der sie ganz einfach, rechtssicher und selbstbestimmt ihre Musik direkt an Fans verkaufen. Ob GEMA, Creative Commons oder Copyright-geschützt, an alles ist gedacht und natürlich auch an die Fans. Sie unterstützen ihre Musiker und Bands direkt und zahlen was es ihnen wert ist.

Wie ist die Idee zu INICAT entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee kam auf, als wir als Band unseren damaligen (jetzt nicht mehr gepflegten 😉 MySpace-Account veröffentlicht haben. Die Möglichkeit die Musik auch sofort verkaufen und dabei die Preise selber bestimmen zu können hatte uns schlicht gefehlt. Nach nächtelangen Gesprächen mit befreundeten Bands und Musikern, was denn genau eine Plattform für Musiker und Bands braucht, ging Martin H., der auch die Filmproduktion Bandlife.tv betrieb, auf Robert, einen befreundeten Entwickler zu und die Zeit der Konzeption begann.
Schnell kam dann Maurice als UX-Experte und Frontend-Entwickler und Martin W. ein weiterer erfahrener Entwickler hinzu und die Umsetzung des ersten Prototypen begann. Kurze Zeit später kamen Mario, als Multimedia- & GEMA-Experte, Christian als Texter und Chris das Marketing-Ass dazu – entscheidende Vorraussetzung war, es mussten Musiker sein.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Der große Entwicklungsaufwand den es brauchte eine Plattform wie diese zu erstellen und gleichzeitig die vielen rechtlichen Notwendigkeiten zu beachten, um einen rechtssicheren Raum für unsere Künstler zu schaffen, waren die größten Herausforderungen.
Wir alle haben viel Energie und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und konnten uns größtenteils aus Eigenmitteln finanzieren. Das hat uns sicher viele Freiheiten gelassen aber auch einiges abverlangt, da wir jeden Euro zwei mal umdrehen mussten. Eine schöne Bestätigung unserer Idee zu INICAT war die Unterstützung der Investitionsbank Berlin mit einem Mikrokredit und einem Gründercoaching.

Wer ist die Zielgruppe von INICAT?
Bis jetzt(!) alle DoItYourself-Musiker und Bands, die eine fertige Single oder ein Album produziert haben und jetzt überlegen: „Wie an den Fan bringen?“ Aber unser Angebot richtet sich eben auch an Musiklabel, die bisher nur über digitale Distributoren ihre Künstler vermarkten, zumeist keinen Einfluss auf die Preisfindung haben und deren Fans nur aus der Ferne bei „ihren“ Lieblingsbands sein können.

Was ist das Besondere an INICAT? Welchen Service bietet Ihr noch an?
INICAT ist ein Marktplatz von Musikern für Musiker und Label, die erstmals weltweit rechtssicher verkaufen. Dafür haben wir mit relevanten Verwertungsgesellschaften Verträge geschlossen. Wir haben das attraktivste Preismodell, generieren für unsere Mitglieder Rechnungen, stellen finanzamt-konforme Erlös-Statistiken bereit und bieten AGBs zur Verwendung an, die ständig an rechtliche Neuerungen angepasst werden. Auch begleitet unsere Redaktion die Karrieren unserer Künstler u.a. mit Video-Interviews, Blogbeiträgen und Tipps zur erfolgreichen Selbstvermarktung und wir stellen über unser Partner-Netzwerk Dienstleistungen zur Verfügung die es in sich haben. Alles Hand in Hand mit den Fans, die mit am Karriere-Tisch der Musiker sitzen und entscheiden wie schnell die Reise nach oben geht.
Aber damit nicht genug: in unserem Inovationslabor läuft bereits die Entwicklung der nächsten spannenden Features.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Oh, dass wurde uns erfreulicher Weise von den Veranstaltern der LNdS ans Herz gelegt, da man dort von INICAT sehr angetan war, was uns natürlich gefreut hat.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Sehr motivierend(!), nicht zuletzt da die Lange Nacht der Startups unser erster öffentlicher Auftritt wird und die erwarteten Teilnehmer einiges versprechen und wer weiß(?), vielleicht treffen wir auf Verwandte im Geiste, die bereit sind unsere Idee auch finanziell zu unterstützen.
Die LNdS werden wir dazu nutzen unseren Künstlern auch offline eine Plattform zu geben, ihnen per Video-Interviews Geheimnisse entlocken und so den Besuchern der LNdS einen direkten Einblick in die Arbeit von INICAT ermöglichen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Kann es etwas wichtigeres geben als den ersten Schritt in die Öffentlichkeit? Wir denken nicht. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an der bestmöglichen Präsentation, um die Idee fairer Bezahlung hin zu Musikern zu erreichen.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
INICAT.com, übrigens ein Kofferwort bestehend aus INItiation und CATalyst, ist europaweit die erste Adresse für Musiker und Label und deren Fans. Ab der Idee bis hin zur Vermarktung bestehender Werke werden innovative Tools entwickelt – mit hohem Mehrwert für alle Beteiligten. Wir können uns vollständig vom erwirtschafteten Cashflow finanzieren und visieren bereits den internationalen Markt an.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Am besten man ist selbst die Zielgruppe. Ist man das nicht, sollte man zumindest ganz genau wissen was die Zielgruppe wirklich braucht, unbeirrt die notwendigen Schritte gehen, stets das große Ganze im Blick behalten und niemals aufgeben!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Martin Haberland für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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