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SWARM Insekten
Fotocredit Tim Hartmann

KRABBLER GEGEN DEN KLIMAWANDEL

WENIGER FLÄCHE, WENIGER WASSER, WENIGER TREIBHAUSGASE

Insekten sind wahre Nachhaltigkeits-Helden – die wir dringend brauchen. Denn bis zur Mitte unseres Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung von heute 7,3 Milliarden auf dann über neun Milliarden Menschen anwachsen. Laut Welternährungsorganisation FAO muss sich gleichzeitig die Nahrungsmittelproduktion nahezu verdoppeln, auch und insbesondere die Fleischproduktion als hochwertige Proteinquelle. 

Das bedeutet: ein höherer Wasserverbrauch, eine höhere Landflächen-Nutzung zum Anbau von Tierfutter und damit auch ein höherer Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen. Laut FAO werden schon heute 70 Prozent der gesamten Agrarfläche für die Viehhaltung genutzt, das sind 30 Prozent der gesamten eisfreien Landfläche der Erde. Ein Fünftel der tierischen Biomasse ist Vieh, das bis zu 18 Prozent der von Menschen gemach- ten Treibhausgase emittiert. 

„Wir müssen also dringend auch unseren Fleischkonsum überdenken, wenn wir den Klimawandel noch aufhalten wollen“, sagt SWARM-Gründer Dr. Christopher Zeppenfeld. „Insekten sind da bei vergleichbaren Nährwerten eine gute Alternative, schließlich verbrauchen sie nur einen Bruchteil der natürlichen Ressourcen.“ 

Denn: Insekten sind wechselwarm, ihre Körpertemperatur wird also von der Umgebungstemperatur bestimmt.

Vieh hingegen ist gleichwarm und muss viel Energie aufwänden, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Insekten brauchen das nicht, sie stecken die Energie aus dem Futter primär in Körpermasse.

Zeppenfeld: „Wir nutzen in unserem Fitnessriegel Grillen, die eine extrem hohe Futtereffizienz haben. Das heißt, dass sie pro Kilogramm Körpermasse bis zu zwölfmal weniger Futter benötigen als Rinder.“ Konkret: Während Vieh rund 25 Kilogramm Futter für die Produktion von einem Kilogramm Fleisch verbraucht, sind es bei Grillen nur knapp 2 Kilogramm für die gleiche Menge Körpermasse. 

Weniger Landfläche, weniger Wasser, kaum Treibhausgase (weniger als 1 Prozent) – wenn in der westlichen Welt mehr Insekten gegessen würden, hätte das positive Auswirkungen auf den Klimawandel, bilanziert die FAO. Zeppenfeld: „Mit SWARM kann also jeder damit anfangen, einen kleinen Beitrag zu leisten. Und das sogar auf gesunde und leckere Art und Weise.“ 

Fotocredit Tim Hartmann

Quelle SWARM Nutrition GmbH

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