Montag , August 3 2020
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Jobs in der Zukunft

Die Welt ändert sich. Ständig. Neue Technologien bestimmen unser Leben. Aber auch der Klimawandel ändert unsere Lebensweise und Arbeitsweise. Schon jetzt ist klar, dass sich der Klimawandel nicht aufhalten lässt und in massiver Art und Weise in unser weiteres Leben eingreifen wird. Während die Politik sich nur teilweise mit der Zukunft befasst, sind die Unternehmen bereits dabei, sich auf das Arbeitsleben in 10 Jahren einzustellen und zu organisieren.

Für den Arbeitnehmer von heute, wird sich vieles ändern. Jobs werden nicht mehr so sicher sein, wie wir das heute kennen. Das hört sich beängstigend an, es kann aber auch positive Seiten haben. Arbeit wird flexibler. Der Joballtag wird nicht mehr an die normalen Bürostunden gebunden sein. Überhaupt wird das Arbeiten nicht mehr räumlich an einem festen Ort festgemacht werden können. Immer mehr Arbeitnehmer werden von zu Hause oder von einem anderen beliebigen Ort arbeiten. Gewerkschaften wird es in der Zukunft in der heutigen Form ebenfalls nicht mehr geben. Der Wandel hat bereits eingesetzt. In vielen Ländern sind aber die Gesetze, die Pflichten und Rechte der Arbeitnehmer regeln, festgefahren. Die Gesetzwerke basieren noch auf das alte Leben, das es in dieser Form in der Zukunft nicht mehr gibt.

Alles wird sich ändern

8 Stunden Arbeit … Die Zukunft wird das ändern. Die Arbeitszeiten werden wesentlich flexibler. Es gibt keinen festen Sonntag mehr, der generell für die meisten Berufe frei ist. Dadurch werden wir freier in unseren Entscheidungen. Doch was werden die Top-Jobs der Zukunft sein?

Ein ganz wichtiger Blickpunkt dabei fällt auf die Energiebranche. Sowohl auf die erneuerbaren als auch die Atomenergie. Als Deutschland damals das Ende der Atomkraftwerke verkündet hat, führte das regelrecht zu einem neuen Boom in ganz Europa. In vielen EU-Staaten und anderen Ländern werden neue gebaut. Der Energiesektor wird einer der wichtigsten werden. Immerhin gehen wir auf die 10 Milliarden Menschen Grenze zu. Neben dem Energiesektor, spielt auch der Lebensmittelsektor eine wichtige Bedeutung. Der alte Bauernhof, wie wir ihn heute kennen, wird in 20 Jahren nicht mehr existieren. Die Japaner machen es uns vor. Statt viel Fläche zu vergeuden, wird in die Höhe gebaut. Landwirtschaft wird wie eine Fabrik betrieben. Roboter pflücken die Salate. Die Spread Company aus Japan macht das bereits vor. Statt Landwirt werden dann immer häufiger IT-Fachkräfte gesucht, die gleichzeitig mehrere Sprachen sprechen.

Auto- und Flugzeugbranche

Derzeit machen die Autobranche aber auch die Airlines eine schwere Zeit durch. Aber nur in Teilen von Europa. In Zukunft werden diese Branchen wieder boomen. Allerdings mit neuen Innovationen. Es wird mehr geflogen werden, als heute. Neue Antriebe, die umweltverträglicher sind, werden es möglich machen. Den normalen Arbeiter am Band wird es aber nicht mehr geben. Wie das Fahren, wird auch die Produktion autonom erfolgen. Mechatronik-Techniker und IT-Spezialisten werden hier besonders gefragt sein.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist:

Wir Menschen werden älter werden. Viel älter als jetzt. Altenpfleger werden noch viel wichtiger als heute. Wer heute bereits auf das Studium Pflegemanagement setzt, dürfte zwar in Zukunft nicht reich werden, aber einen gesicherten Job haben. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch Ärzte gefragt. Wer studiert, sollte dabei auf Mehrsprachigkeit setzen. Es lohnt durchaus, eine Job als Arzt in anderen Ländern zu suchen.

IT-Sicherheit wird ebenso an Bedeutung zunehmen, genauso wie der Handel mit unseren Daten. In diesen beiden Branchen wird es in der Zukunft wesentlich mehr Jobs geben.

Autor: Stephen Benoit
Freiberuflicher Texter,  langjähriger Befürworter alternativer Arbeitsvereinbarungen und der Gig Economy mit jahrelanger Erfahrung in der Arbeit außerhalb des üblichen Unternehmensumfelds.

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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