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Jochen Schweizer © VOX Bernd Michael Maurer
Jochen Schweizer © VOX Bernd Michael Maurer

Jochen Schweizer Du bist was du erlebst

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Jochen Schweizer im UNITEDNETWORKER Gründer-Talk

Was erwartet die Zuschauer in der zweiten Staffel von „Die Höhle der Löwen“
Jochen Schweizer: Auch dieses Jahr können sich die Zuschauer wieder auf spannende Pitches und tolle, aber manchmal auch kuriose Geschäftsideen freuen.

Was sind die größten Unterschiede zur ersten Staffel von „Die Höhle der Löwen“?
Jochen Schweizer: Sowohl die Gründer, als auch wir Löwen haben aus der ersten Staffel viel mitgenommen und gelernt. Insgesamt treten alle professioneller auf. Am größten war der Unterschied bei den Gründern zu merken. Diese waren häufiger gut vorbereitet.

In der ersten Staffel gab es immer wieder einen Kritikpunkt seitens der Löwen, dass die Unternehmensbewertungen meist überzogen waren, hat sich das in der zweiten Staffel geändert?
Jochen Schweizer: Insgesamt ja, dennoch waren ein paar Ausreißer dabei.

Hätten Sie damit gerechnet, dass eine Gründer Show in Deutschland auf so viel Interesse stößt wie „Die Höhle der Löwen“?
Jochen Schweizer: Nein.Um ehrlich zu sein war ich mir nicht sicher, ob das Format ein Erfolg werden würde. Aber ich habe gehofft, dass das Thema Gründen auch in Deutschland auf ein großes Echo trifft. Es freut mich, dass das Risiko, das alle Beteiligten eingegangen sind, insbesondere VOX, die Produktionsfirma Sony und auch die „Löwen“, von den Zuschauern honoriert wurde. Es bestätigt meine Philosophie, dass nur wer etwas riskiert, auch gewinnen kann.

Ist die Show reine Unterhaltung oder kann der Zuschauer etwas Essenzielles fürs Leben mitnehmen?
Jochen Schweizer: Die Show ist nicht nur reine Unterhaltung. Ich weiß, dass sie reale Werte schafft, weil alles darin echt ist. Die Löwen, die Gründer und die Deals vor der Kamera genauso, wie die Investitionen, die dann nach der Due Diligence außerhalb der Show stattfinden. Zuschauer können viel lernen – von guten und schlechten Pitches. Die Show kann insgesamt dazu beitragen, die Kultur des Gründens in Deutschland zu stärken. Sie rückt das Thema Gründen in jedem Fall in den Vordergrund.

Wie haben sich die Unternehmen aus der ersten Staffel entwickelt, bei denen Sie als Investor eingestiegen sind?
Jochen Schweizer: Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Entwicklung meiner Investitionen aus „Die Höhle der Löwen“. „Music Works“ entwickelt sich sehr gut, sie haben weitere Musiklehrer eingestellt und sind gut gebucht. „Meine Spielzeugkiste“ hat inzwischen eine weitere Finanzierungsrunde hinter sich, die ich aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung mitgetragen habe. „Hip Trips“ wurde mit seinem Know-How und Erlebnis-Reise-Konzept in meine Unternehmensgruppe integriert und fungiert als eigener Reiseveranstalter für unsere über 1800 Erlebnisse. Gleichzeitig bieten sie weiterhin eigene Erlebnisreisen mit und ohne Erlebnisse meines Internet-Portals an und entwickeln sich sehr positiv.

Sie haben es wie fast kein Zweiter verstanden Ihren Namen zur Marke zu machen, welche Vorteile hat das für ein Unternehmen?
Jochen Schweizer: Authentizität. Ich war schon seit meiner Jugend immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Erlebnissen und Abenteuern. Auf meiner Reise mit dem Motorrad durch Afrika, als Extrem-Kanute, Fallschirmspringer und Stuntman habe ich das gelebt.Als Person stehe ich authentisch für das, was meine Marke anbietet: Das Erlebnis.

Was muss ein Startup mitbringen, damit es für Sie interessant wird?
Jochen Schweizer: Für mich gibt es vier relevante Investmentparameter: Erstens, das Produkt bzw. die Dienstleistung. Zweitens Markt und Wettbewerb. Drittens der Business-Plan und viertens der Gründer bzw. das Gründerteam. Wenn ich investiere, dann zuallererst in Menschen. Denn die ersten drei Parameter sind variabel und verändern sich. Nur die Menschen sind so, wie sie sind. Von ihrer Einstellung, ihrem Charakter und ihrer Energie sowie Leistungsbereitschaft hängt am Ende alles ab. Ein starker Gründer wird immer erfolgreich sein, auch wenn er auf dem Weg dorthin manche Lektion lernen muss. Solche Gründer und Teams begleite ich sehr gerne.

Wann ist ein Startup für Investoren besonders interessant?
Jochen Schweizer: Für mich immer dann, wenn mich der Gründer oder das Gründer-Team überzeugt. Kommt dazu noch ein Produkt, das ein Konsumentenbedürfnis in einem aussichtsreichen Markt befriedigt und ein durchdachter Business Plan, dann ist das umso interessanter.

Wie sollte ein perfekter Elevator Pitch aussehen?
Jochen Schweizer: Ich will einen entschlossenen Entrepreneur sehen, der für seine Idee glüht und der mir in kurzer Zeit Zahlen und Fakten sowie sein Produkt präsentieren kann. Er muss das erste Gefühl, was ich bei ihm als Person habe, sozusagen in die Ratio bringen, Märkte erläutern können und auf den Punkt kommen. Das schafft nicht jeder. Ich erlebe auch oft junge und unerfahrene Leute, die sich in schwammigen Aussagen verlieren.

Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für Jungunternehmer in Deutschland?
Jochen Schweizer: Ich kenne nur Deutschland als Land für Gründer. Und in dem ist es mir gelungen. Deswegen möchte ich nicht einstimmen in den Chor derjenigen, die behaupten, dass es bei uns schwieriger wäre, als anderswo. Ich weiß nicht, ob ich in Amerika Erfolg gehabt hätte. Aber, es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten der Optimierung, um landesweit eine vielfältigere Gründerszene und eine stärkere Kultur der Entwicklungsfinanzierung zu etablieren. Zudem ist mir aufgefallen, dass es einen weit verbreiteten Tenor gibt: Wenn jemand eine Geschäftsgründung wagt und scheitert, dann gibt es immer Leute, die sagen: Siehst Du, hättest Du das nicht gemacht, würdest Du jetzt nicht auf der Nase liegen. Wenn er es wagt und gewinnt, ist er schnell der böse Unternehmer, der die anderen ausbeutet. Jede gelungene Gründung schafft Arbeitsplätze und motiviert andere, es auch zu versuchen. Meiner Meinung nach verdient jeder, der etwas bewegen will und den Mut aufbringt, das auch zu tun, Applaus. Egal ob es klappt, oder nicht. Wer etwas riskiert kann verlieren, aber wer nicht riskiert, der verliert garantiert.

Wie kann man aus Misserfolgen und wie aus Erfolgen lernen?
Jochen Schweizer: Durch Analyse sowie die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie sogar als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.In der Analyse prüfe ich, warum etwas so funktioniert bzw. nicht funktioniert hat. Welche Faktoren haben dazu geführt? Bin ich auf der Gewinnerstraße, nutze ich die gewonnene Erkenntnis, um noch besser zu werden. Liege ich aber am Boden, dann geht es darum immer einmal mehr aufzustehen, als man hingefallen ist. Diese Fähigkeit oder Grundeinstellung nennt man Resilienz und ist ein zentrales Thema in meinem im Oktober erscheinenden zweiten Buch „Der perfekte Augenblick“.

Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Jochen Schweizer: Kennen Sie Ihr Produkt, Ihren Markt sowie Ihre Wettbewerber und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Ich kenne keinen erfolgreichen Gründer, der mit einer Idee nicht schon einmal gescheitert ist. Aber, sie sind alle danach wieder aufgestanden und haben es nochmal und besser gemacht.

Bilder: © VOX Bernd Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Jochen Schweizer für das offene Gespräch[/fusion_text][/one_full][one_full last=“yes“ spacing=“yes“ center_content=“no“ hide_on_mobile=“no“ background_color=““ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ background_position=“left top“ border_size=“0px“ border_color=““ border_style=““ padding=““ margin_top=““ margin_bottom=““ animation_type=““ animation_direction=““ animation_speed=“0.1″ class=““ id=““][title size=“2″ content_align=“left“ style_type=“default“ sep_color=““ class=““ id=““]Jochen Schweizer[/title][/one_full]

[fusion_text]Jochen Schweizer dhdl © VOX Bernd Michael Maurer[/fusion_text][title size=“3″ content_align=“left“ style_type=“default“ sep_color=““ class=““ id=““]Hier findest du Jochen Schweizer in den Sozialen Medien[/title][social_links icons_boxed=““ icons_boxed_radius=“4px“ icon_colors=““ box_colors=““ tooltip_placement=““ rss=““ facebook=“https://www.facebook.com/JochenSchweizer.de“ twitter=“https://twitter.com/js_erlebnisse“ instagram=“https://instagram.com/jochenschweizer/“ dribbble=““ google=“https://plus.google.com/+jochenschweizer/posts“ linkedin=““ blogger=““ tumblr=““ reddit=““ yahoo=““ deviantart=““ vimeo=““ youtube=“https://www.youtube.com/user/wwwJochenSchweizerde“ pinterest=““ digg=““ flickr=““ forrst=““ myspace=““ skype=““ paypal=““ dropbox=““ soundcloud=““ vk=““ email=““ show_custom=“no“ alignment=““ class=““ id=““]
[fusion_text]Einmal richtig was erleben. Es darf gerne auch ein wenig extrem sein. Wer möchte das nicht? Jochen Schweizer hat es getan, getreu seinem Motto „Du bist, was du erlebst!“. Er hat erlebt, immer extrem, erlebt immer noch und immer noch extrem und sein Geschäftsmodell ist das Erlebnis. Ob Kajaking in den reißendsten Flüssen, Bungeejumping, wenn es sein muss, von der Staumauer, Fallschirmspringen oder Hubschrauber fliegen, für Jochen Schweizer war nichts extrem genug. Besonders Bungeejumping hatte es ihm angetan. So hat er Weltrekord um Weltrekord getoppt bis zu einem 1050m Sprung aus einem Helikopter. 1989 eröffnete er die erste deutsche Bungee-Anlage. Heute ist die Jochen Schweizer Gruppe auf Erlebnisse der Superlative spezialisiert. Rückschläge kann Jochen Schweizer wegstecken. Als Fighter weiß er, dass man immer wieder aufstehen muss und noch gewinnen kann. Und er hat mit seinen Unternehmen das Herz und den Nerv der Menschen getroffen und gewonnen.

Als einer der Löwen in der Fernsehshow „die Höhle der Löwen“ besetzt Jochen Schweizer den Action Part. Er kann, wie wohl kaum ein anderer den Erlebniswert einer Neugründung und Unternehmensidee beurteilen und abschätzen ob eine Idee den Nerv der Menschen trifft, ob das Risiko sich lohnt, denn ein kleines Risiko gehört zu jedem Erfolg. Dass Risiko sich lohnt und Ideen zünden haben von Jochen Schweizer gecoachte Ideen aus der ersten Staffel bewiesen.

Webseite: www.jochen-schweizer.de[/fusion_text]

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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