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Junker Umzugs Transport und Storage Lösungen

Junker nie wieder Probleme beim Umzug

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor.
Woldemar Junker/Junker: Mein Name ist Woldemar Junker, Gründer und Geschäftsführer von ‚Junker‘. Bei uns erhalten private und gewerbliche Kunden ganzheitliche Umzugs-, Transport und Storage-Lösungen. Das Unternehmen habe ich 2012 in Berlin gegründet, im Anschluss an mein Studium im Bereich Wirtschaftsmathematik. Gerufen werden wir im traditionellen Umzugsfall, allerdings mittlerweile häufiger zu Ferntransporten und genau dann, wenn unseren Kunden der Platz ausgeht: Hier greifen unsere Lagerlösungen in Berlin und Umland.
Ganz besonders stolz bin ich auf die von uns entwickelte JunkerBox – eine ausgesprochen umweltfreundliche Möglichkeit zur Einlagerung von Hausrat oder Büromaterial. Wir bedienen unsere Kunden derzeit an vier Standorten in Berlin, haben rund 20 Mitarbeiter, eine eigene Fahrzeugflotte und sind deutschland- und europaweit tätig.

Wie ist die Idee zu Junker entstanden?
Woldemar Junker/Junker: Während meines Studiums sah ich mich stets mit der Notwendigkeit konfrontiert, komplexe Sachverhalte zu optimieren – mathematisch und auch persönlich. Naheliegend wäre die Annahme, dass das Gründen eines Umzugsunternehmens eine einfache Angelegenheit ist – dies ist nicht der Fall, auch weil wir viel mehr als das sind.

Ich war damals besessen davon, Lösungen zu finden die ineinander greifen und erinnere mich gut an eine Situation als mein damaliger Arbeitgeber umziehen musste – und die neue Betriebsstelle wesentlich kleiner war als die alte. Mein damaliger Chef hatte für einen Großteil der Betriebsausstattung ein separates Lagerhaus angemietet, da er bei einer Erweiterung des Geschäfts keine neuen Anschaffungen machen musste – sondern das eingelagerte Material wieder verwenden wollte. Da in Berlin Raum generell knapp ist, lag unser Lager etwas außerhalb der Stadt. Der Weg war weit und das Management umständlich – er musste mit vielen verschiedenen Dienstleistern arbeiten und das war purer Stress. So kam ich auf die Idee, ein Transportunternehmen zu gründen, welches die vorhandenen Komponenten miteinander verzahnt und dem Kunden eine umfassende Lösung bieten kann.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Woldemar Junker/Junker: In Deutschland stehen Gründer insbesondere vor vielen bürokratischen Hürden, da war ich keine Ausnahme. Wenn man in der Transportbranche eine professionelles Unternehmen aufbaut, sieht man sich weiterhin mit vielen Hürden hinsichtlich von Versicherungsaspekten und Anforderungen von Branchenverbänden konfrontiert. An Aufträgen mangelte es von Beginn an nicht – eine wesentlich größere Herausforderung war tatsächlich die Beschaffung von qualifiziertem Personal. Ein sehr guter Freund von mir fragte mich einmal, was so schwierig daran sei, Personal für ein Umzugsunternehmen zu finden – viel Kraft, wenig Grips, das war die Annahme. So ist es aber nicht. Unsere Angestellten sind qualifizierte Leute, die auch bei Laune gehalten werden wollen und Wertschätzung verdienen – gerade im ersten Jahr der Gründung sind viele personelle Hürden zu nehmen und mit dem Wachstum werden die Anforderungen komplexer – gerade auch an die eigene Struktur.

Was die Produktion unserer LagerBoxen angeht, so gestaltete sich vor allem die Suche nach einem entsprechenden Designer und Produzenten schwierig. Das Material musste viele Voraussetzungen erfüllen, um unseren eigenen Anforderungen und denen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch einen Freund kam ich auf die richtige Fährte, musste zwar einige 1000 Kilometer reisen um die Produktion in Augenschein zu nehmen, aber das hat sich gelohnt. Mittlerweile arbeiten wir eng mit einem Produzenten zusammen, der die Boxen für uns fertigt.

Was die Finanzierung angeht, war ich zu Beginn auf die glorreichen FFF’s angewiesen – Friends, Family & Fools. Ich hatte zwar etwas Geld gespart und wollte aus meinen Umsätzen heraus wachsen. Für größere Anschaffungen wie beispielsweise unsere ersten Kraftfahrzeuge habe ich hier aber Unterstützung erhalten, für die ich wirklich dankbar bin. Für unsere derzeitige Expansion, die Anmietung neuer Flächen, die weitere Produktentwicklung und den Ausbau unserer digitalen Infrastruktur haben wir ein größeres Investment von einem Berliner Angel-Investor an Land ziehen können, der unser Unternehmen klasse findet und das Potential sieht.

Welchen Service bieten Sie dem Kunden an?
Woldemar Junker/Junker: Kunden erhalten bei Junker ganzheitliche Lösungen. Das bedeutet: Wir unterstützen unsere Kunden von der ersten Beratung über die Planung, sowie das Be- und Entladen bis hin zum Transport ihres Umzugsgutes mit eigener Kraftfahrzeugflotte. Eine wichtige Stellung nimmt bei uns ebenfalls der Bereich ‚Einlagerung“ bzw. „Self-Storage“ ein. Kunden können Lagerflächen und robuste Self-Storage Boxen der Marke Junker mieten, die ihrem Eigentum Raum und Schutz bieten und die eine innovative und wieder verwendbare Lösung gegen Platzmangel und Verwahrlosung ihrer liebsten Gegenstände ist. Wir kümmern uns darüber hinaus um Halteverbotszonen und die Entsorgung von Altmöbeln und Hausmüll.

Was unterscheidet Sie von anderen Umzugsservices?
Woldemar Junker/Junker: Kunden erhalten bei uns Qualität, die wir dadurch gewährleisten, dass wir uns regelmäßig von unabhängigen Fachleuten prüfen lassen. Außerdem sind wir derzeit im Zertifizierungsprozess nach der ISO-Norm – das stellt gerade für den Kunden ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar. Wer einmal mit uns umgezogen ist, bemerkt den Unterschied in der Qualität – grundsätzlich lassen wir lieber unsere Kunden beurteilen was ihnen gut gefällt. Hierzu gehört auch, dass wir ganz besonders hinhören, wenn unsere Kunden Verbesserungsvorschläge haben. Hinzu kommt, dass wir durch unseren Investor der gleichzeitig einer unser Berater ist, ganz besonders strenge Qualitätsrichtlinien haben, die wir einhalten müssen um langfristig am Markt erfolgreich zu sein. Grundsätzlich Messen wir uns allerdings nicht mit der Konkurrenz: Wenn unsere eigene Qualität stimmt und der Kunde zufrieden ist, sind wir glücklich.

Innovation ist außerdem ein starkes Alleinstellungsmerkmal und unser Team arbeitet stets mit Hochdruck an Mehrwert schaffenden Leistungen für unsere Kunden. So ist beispielsweise die JunkerBox entstanden, die als geschützter Service nicht einfach kopiert werden kann und außerdem eine echte Neuheit ist. Kunden müssen ihre Bücher und Haushaltsartikel nicht mehr in alten Bananenkisten und Pappkartons im Keller verstauen. Unsere umweltfreundlichen Lagerboxen sind verschließbar und haben ein Fassungsvermögen von 87 Litern. Ein Anruf genügt und wir holen die Kisten ab und bringen sie in sicheren und sauberen Lagereinrichtungen unter. Derzeit entwickeln wir außerdem ein IT-basiertes System, mit dem Sie jederzeit Zugriff auf Ihr dort gelagertes Eigentum haben.

Wie viel kostet der Service von Junker?
Woldemar Junker/Junker: Diese Frage kann ich nicht allgemein beantworten – unsere Kostenstruktur erlaubt es uns allerdings, das Umzugserlebnis sowohl für private als auch gewerbliche Kunden erschwinglich zu machen.

Junker, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Woldemar Junker/Junker: Gute Frage! Wir bringen noch immer Höchstleistungen für unsere Kunden und entwickeln weiterhin innovative Lösungen in unserer Branche. Ich freue mich sehr, wenn wir das mit unserem derzeitigen Team schaffen und außerdem weitere tolle Kollegen hinzugewinnen. Wer weiß, vielleicht entwickeln wir bis dahin Drohnen, die Schränke mit Leichtigkeit in die sechste Etage hieven können . Derzeit ist uns allerdings wichtig, die Marke Junker zumindest in Berlin und Umland als ein Siegel für ein tolles Umzugserlebnis und Qualität zu positionieren.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Woldemar Junker/Junker: Geht Risiken ein, lebt Eure Leidenschaft aus und sorgt dafür, dass Ihr Spaß an dem habt, was Ihr tut. Denkt daran, dass es nicht der Wille erfolgreich zu sein ist, der Euch gewinnen lässt – den haben viele Menschen. Es ist die Fähigkeit den eigenen Erfolg konsequent zu planen, der den Unterschied machen wird.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Woldemar Junker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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