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Koa Heights

Koa Heights Kaffee aus Hawaii

Koa Heights bringt hawaiianische Kultur und ein Hauch Aloha nach Europa

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Koa Heights doch kurz vor!
Ich heiße Katharina Klimkeit, und zusammen mit meinem Bruder habe ich das Startup Koa Heights gegründet, mit dem wir hawaiianischen Kaffee nach Deutschland bringen. Wir haben Koa Heights neben dem Studium gegründet, um ein Stück der hawaiianischen Kultur und einen Hauch ‚Aloha’ nach Europa zu bringen.

Wie ist die Idee zu Koa Heights entstanden und warum haben Sie sich als Geschwister entschlossen ein Startup Unternehmen zu gründen?
Durch gemeinsame Familienurlaube auf Hawaii konnten wir uns schon früh mit der hawaiianischen Kultur und dem Lifestyle dort vertraut machen. Hier in Deutschland gab es jedoch wenig Gelegenheiten, den besonderen Flair der Hawaiianischen Inseln einzufangen. Besonders der Hawaiianische Kaffee und die dortige einzigartige Kaffeekultur hatten uns begeistert. Doch es zeigte sich, dass dieser besondere Kaffee in Deutschland noch nicht angeboten wurde. Wir haben uns kurzerhand entschlossen, dies zu ändern. Wir wollten ein Stück Hawaii nach Deutschland bringen.

Welche Bedeutung verbirgt sich hinter dem Namen?
‚Koa’ ist das Hawaiianische Wort für ‚fearless’ , für mutig. ‚Heights’ verstehen wir im übertragenen Sinne als Höhepunkt, als einen – im übertragenen Sinne – Anstieg. Zudem haben viele Orte und Gebiete auf Hawaii ‚Heights’ als Teil ihres Namens.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war und ist bis heute die Zeit. Neben dem Studium und Studentenjobs war die Gründung eine kleine Herausforderung was das Zeitmanagement betrifft. Aber mit dem Motto, die Dinge schnell zu machen und nicht lange vor sich hinzuschieben, haben wir uns bis jetzt ziemlich gut geschlagen.
Wir haben Koa Heights bis heute ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. Was die Zukunft bringt und ob wir uns für Investoren öffnen, ist noch offen. Die Gestaltungshoheit über unser Startup liegt uns sehr am Herzen.

Was ist das Besondere an dem Kaffee?
Hawaiianischer Kaffee ist einer der exklusivsten Kaffees der Welt. Wir rösten den Kaffee in der Hamburger Speicherstadt. Die Röstung ist besonders aufwendig, da sie vergleichsweise lange (ca. 7 Minuten) auf einem kleinen Röster schonend von Hand erfolgt. Der Kaffee zeichnet sich durch einen milden und fruchtigen Geschmack aus.

Wo und wie wird der Kaffee angebaut?
Sein Anbau erfolgt ausschließlich auf kleinen, familiären Plantagen an den Händen des Vulkans MaunaLoa auf der größten der Hawaiianischen Inseln, Big Island. Der Kaffee wächst in dem tropisch-milden Klima auf der reichen Vulkanerde unter idealen Bedingungen. Es gilt, dass die Kaffeepflanze nirgendwo sonst so optimale Wachstumsbedingungen hat wie auf Hawaii.

Wo kann man den Kaffee Koa Heights kaufen?
Den Kaffee kann man in einzelnen Feinkostgeschäften in Hamburg kaufen (z.B. Oschätzchen im Alsterhaus oder im Feinkosthaus Ahrend). Außerdem kann man auch gerne Bestellungen per Email auf unserer Seite www.koaheights.de aufgeben. Wir sind stets auf der Suche nach weiteren Vertriebspartnern und –kanälen.

Koa Heights,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren würden wir unseren Kaffee gern deutschlandweit und dann in einem weiteren Schritt europaweit vertreiben. Wir glauben sehr daran, dass das Bewusstsein für Qualitätsprodukte auch in Zukunft noch zunehmen wird. Die Menschen interessieren sich immer mehr für die Herkunft und Geschichte hinter einem Produkt. Dies wird uns immer wieder bestätigt, und allein in Hamburg eröffnen viele neue, kleinere Cafes und Röstereien, die viel Wert auf Qualität und Exklusivität setzen. Diese Bewegung finden wir wirklich schön, und wir hoffen, dass wir auf dieser Welle noch weiter reiten können!

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Mut zu haben. Ich würde jedem ans Herz legen, sich einfach mal etwas zu trauen!
Es wird immer Hindernisse, Hürden und kritische Stimmen geben. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und wenn man von seiner Idee, seinem Produkt oder seiner Dienstleistung überzeugt ist, dann sollte man den Sprung ins teilweise auch etwas kühlere Wasser wagen. Es gibt kein Scheitern in der Startup-Welt. Es gibt nur Lernwege; manchmal kann es zwar etwas schwierig und ungewiss sein, aber das gehört dazu.
Zudem würde ich auch jedem raten, Dinge zu machen, Dinge nicht lange vor sich herzuschieben, seien es Emails, Telefonate oder die Buchhaltung – man muss es einfach machen und nicht allzu viel darüber nachdenken. Dann staut sich nichts auf und man kann Stück für Stück, Tag für Tag seinen Zielen näher kommen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Katharina Klimkeit für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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