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METROPOLITAN CITIES

Kongress „METROPOLITAN CITIES – Designing Ecosystems for Innovation“

Der Mensch im Mittelpunkt – Kongress zukunftsweisend – Alle Beteiligten wollen anpacken

Der zweite Kongresstag startete für die Teilnehmer wahlweise mit einem Besuch der Produktionsstätte der e.GO Mobile AG oder der StreetScooter-Produktion der Deutschen Post DHL Group. Anschließend ging es um den Menschen, den Nutzer all dieser neuen digitalen bzw. Mobilitätsservices: Die Referenten nahmen die Kundensicht ein, denn „Mobility is not the answer“, so Tim Stonor, Managing Director, Space Syntax UK Director, Space Syntax Brussels, vielmehr seien „people the answer.“

Die charismatische Clare Jones, CCO bei What3words Ltd., stellte ebenfalls die Menschen ins Zentrum ihrer Betrachtung. Wie finden sie heute ihre Reisedomizile, den richtigen Eingang in einem Gebäude oder einer Sportstätte. Sie sprach vor allem aber auch über jene Menschen, die aktuell keine Adresse haben und daher z.B. keine Online-Bestellungen auslösen, kein Gewerbe anmelden oder keinen Rettungswagen ordern können. What3words ist der Name der App, die auf der Idee basiert, jeden Ort der Erde eindeutig zu lokalisieren und zwar mit einer jeweils einzigartigen Kombination von drei Wörtern. Dazu hat What3words die gesamte Erde in 3 mal 3 m große Quadrate aufgeteilt, von denen jedes eindeutig in Form der Wörter beschreib- und auffindbar wird.

Ambitionierte Vertreter der Landesregierung in NRW kamen mit Armin Laschet und Hendrik Wüst gestern schon zu Wort. Heute stellte Professor Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, die Wirtschafts- und Digitalstrategie des Landes NRW vor. Sein abschließender Appell an das Publikum: „Sie sind eingeladen, mit daran zu arbeiten, dass NRW das mit Abstand digitalste Bundesland der Bundesrepublik wird.“ Eine Aufforderung, für die der Kongress die richtige Plattform bot.

Dass Elektromobilität nicht nur die Straße und die Luft „bewegt“, zeigte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, mit seiner Vorstellung von „startpot“ und Innovationen rund um Logistikthemen, wie sie die digitale Zukunft von Metropolitan Cities fordern wird.

Den Abschlussblock des 2. Kongresstages eröffnete Bernd Leukert, Member of the Executive Board at SAP, Products & Innovation und weihte das Publikum ein in Softwarelösungen und wie diese einen strategischen Beitrag für Metropolitan Cities leisten können. Es gelte, die Souveränität über Daten und Prozesse in der Region zu erhalten, fordert Leukert.

Darüber wie und warum neue Technologien zum Motor für Metropolregionen werden informierte Dr. Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung, Evonik Resource Efficiency GmbH und erklärte, dass die chemische Industrie essenziell sei für den Erfolg zukünftiger Mobilitäts- und Infrastrukturkonzepte, etwa bei der Entwicklung leistungsfähigerer Batterien. Zudem würden E-Mobiltät und Leichtbau mit neuen Kunststoffen den Schadstoffausstoß weiter verringern. Sich in diesem Themenfeld weiter zu engagieren, sehe Evonik als eine gesellschaftliche Verpflichtung. Evonik ist bei Metropolitan Cities von Anfang als Mitinitiator aktiv und die notwendigen „Zutaten“ für eine Modellregion seien in der Region vorhanden. So schließt Rettig mit dem Ausblick: „Evonik wird auch in Zukunft mit dabei sein und die Initiative aktiv mitgestalten“.

Das hochkarätig besetzte Plenum fand mit Professor Tim Hosenfeldt, Senior Vice President Technology Strategy and Innovation, Schaeffler AG, einen weiteren Höhepunkt. Intelligente Komponenten für die Mobiltätsregion von morgen waren sein Thema. Schaeffler, die als Partner von Metropolitan Cities den Kongress begleiten, entwickelt eigene Mobilitätskonzepte, deren Erfolg sich eindrücklich am Sieg in der Formel E zeigte; dazu hatte Schaeffler die Komponenten geliefert. „Warum wir heute so erfolgreich sind liegt daran, dass wir gestern schon an morgen gedacht haben“, beschreibt Hosenfeldt die Innovationskraft seines Unternehmens.

Zum Abschluss referierte Frank Stührenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Phoenix Contact GmbH & Co. KG über intelligente Gebäude in der vernetzten Stadt von morgen.

So ging bei traumhaftem Sommerwetter ein zukunftsweisender Kongress zu Ende. Initiatoren und Besucher sind sich einig: „Ein Anfang ist gemacht.“ Der Kongress soll ab sofort jährlich stattfinden; damit die „Lücken“ nicht zu groß werden, führen die auf dem Kongress initiierten Strategy Boards zu den Themenfeldern „Hyperloop“, „Metropolitan Data Lake“, „Metropolitan Industries“, „Metropolitan Entrepreneuship“, „Charging Infrastructure“, „Connected on Demand“, „Metropolitan Cities and Buildings“ und „Metropolitan Cities Roadmap“ die Aktivitäten nun eigeninitiativ weiter. Zum nächsten Kongress sollen die Arbeitsergebnisse, die unterjährig entstanden sind, dem breiten Publikum vorgestellt werden. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen erklärte, dass man sich nun auf ein gemeinsames Leitbild für die Metropolregion verständigen wird. Der Kongress schaffte das notwendige Momentum für die ehrgeizigen Ziele, stellte das notwendige Wir-Gefühl her und überzeugte mit praxisnahen und zukunftsweisenden Inhalten, die die Metropolregion nach vorne bringen werden – ob mit oder ohne Olympia 2032.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquelle Metropolitan Cities Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim Kongress Metropolitan Cities in Aachen

Quelle: Rhein Ruhr City GmbH

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