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Layzapp Fernsehen der Zukunft

Layzapp – Second Screen App

Wie ist die Idee zu Layzapp entstanden?
Lukas Hotz/Layzapp : Die Idee zu Layzapp entwickelte sich aus einer Kombination von drei Geschehnissen. Zum einen habe ich für Marco Demont den ersten TV 2.0 Summit in Zürich organisiert, der das Thema Second Screen jährlich aufgreift. Zum anderen habe ich mit Manuel Schneider die App Agentur ‚appricot‘ gegründet, mit der ich die ersten wichtigen Erfahrungen im App Geschäft sammeln konnte. Zu guter Letzt war ich als Sport- und TV-Serien-Fan bereits vor einigen Jahren intensiver Nutzer des Second Screen. Die Angebote im App-Store haben mich aber nicht überzeugt. Die gewünschten Informationen musste ich meist mühsam aus dem Internet zusammensuchen. Schnell entwickelten meine Kollegen und ich eine Idee, dieses Problem auf möglichst einfache Art und Weise zu lösen und das Fernsehschauen wieder zu einem lean-back Erlebnis zu machen. Kurzerhand entwickelten wir erste Funktionsskizzen und die Idee von Layzapp trug schon bald erste Früchte.

Was waren in der Gründungsphase die größten Herausforderungen? Wie haben Sie sich finanziert?
Lukas Hotz/Layzapp : Die größte Herausforderung war es, unsere zahlreichen Ideen zu bündeln und in realistische und umsetzbare Pakete zu schnüren. Momentan finanzieren uns zwei Business Angels aus der Schweiz.

Würden Sie sagen, dass es in der Schweiz einfacher ist für ein Startup Unternehmen?
Lukas Hotz/Layzapp : Generell lässt sich dies wohl nie klar abgrenzen, da die Märkte in Deutschland und der Schweiz beide Vor- und Nachteile mit sich bringen. Hochqualifizierte Leute findet man in beiden Ländern. Der Vorteil der Schweiz ist der Zugriff auf einen spannenden Testmarkt. Aufgrund der vier Landessprachen ist dieser jedoch erneut unterteilt. Skalieren und Monetarisieren lässt sich ein digitales Produkt nur sehr schwer in der kleinen Schweiz. Zudem sind die Lohnkosten in der Schweiz um einiges höher, was für viele Startups schnell zu einem Problem werden kann.

Seit wann ist die Layzapp-App verfügbar? Auf welchen Systemen funktioniert die App?
Lukas Hotz/Layzapp : Im November 2013 haben wir die BETA Version von Layzapp in der Schweiz gelauncht. Im Juni 2014 sind wir mit einer überarbeiteten Version weltweit an den Start gegangen. Die kostenlose App ist für Tablets und für Smartphones weltweit im App Store und Google Play Store erhältlich.

Wie funktioniert die App Layzapp genau?
Lukas Hotz/Layzapp : Nutzer der Second Screen App Layzapp erhalten wissenswerte Informationen zum TV Programm direkt aufs Tablet. Die integrierte Audio-Erkennung erfasst das laufende Fernsehprogramm und eigens entwickelte Algorithmen tragen relevante Informationen aus dem Internet und sozialen Netzwerken zusammen. Diese werden dem Nutzer anschließend thematisch sortiert zur Verfügung gestellt. Dank der Einbindung von sozialen Netzwerken kann sich der User zudem direkt in Layzapp mit Freunden austauschen.

Wie viele Nutzer haben Sie schon?
Lukas Hotz/Layzapp : Seit dem weltweiten Launch im Juni dieses Jahres sind unsere Nutzerzahlen rasant angestiegen. Momentan verzeichnen wir mehr als 50’000 Downloads.

Wer ist die Zielgruppe für Layzapp?
Lukas Hotz/Layzapp : Grundsätzlich sprechen wir alle Fernsehzuschauer von jung bis alt an, da die Nutzung von Tablets und Smartphones über alle Altersgruppen hinweg ausgeglichen ist. Je jünger die Zuschauer sind, desto ausgeprägter ist deren Second Screen Aktivität. Deswegen konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die 14-49-Jährigen User.

Layzapp wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Lukas Hotz/Layzapp : Unser Hauptaugenmerk legen wir auf die stetige Erweiterung der App mit neuen Funktionen und zusätzlichen Quellen sowie die Verbesserung der Algorithmen. Des Weiteren arbeiten wir stetig daran, die Bekanntheit von Layzapp in Ländern mit hohem Nutzerpotenzial zu steigern. Außerdem verhandeln wir gerade mit großen TV-Stationen über mögliche Partnerschaftsmodelle.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lukas Hotz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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