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Die Brüder Daniel Gibischund Denis Gibisch sind Gründer von littlelunch Bio Suppen © VOX Sony
Die Brüder Daniel Gibischund Denis Gibisch sind Gründer von littlelunch Bio Suppen © VOX Sony

Leckere Bio Suppen für die Löwen

littlelunch – vegane Bio Suppen

Stellt euch und euer Startup Unternehmen doch kurz vor
littlelunch Bio Suppen: Wir sind Denis und Daniel aus Augsburg und sind seit Juni 2014 Gründer und Geschäftsführer der littlelunch GmbH & Co. KG. Ich habe nach meinem BWL Studium zwei Jahre als Logistik Leiter in einem großen Unternehmen für Einwegbekleidung gearbeitet vor ich den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Daniel arbeitete lange als Entwickler in einem It Unternehmen vor er ebenfalls im Juni kündigte und Unternehmer wurde. Der Webshop littlelunch.de ging dann Anfang Oktober 2014 an den Start. Seither verkaufen wir fleißig vegane Bio Suppen. Die Marke littlelunch wird stetig weiter entwickelt und bald wird es auch andere feine Bioprodukte aus der littlelunch Qualitätsschmiede geben.

Wie ist die Idee zu littlelunch entstanden?
littlelunch Bio Suppen: Das mein Bruder und Ich früher oder später zusammen ein Unternehmen gründen war schon lange klar. Die Idee selbst entstand dann aus der eigenen Not heraus: jede Mittagspause dieselbe Frage…was essen wir heute? Also haben wir nach einer Lösung für genau dieses Problem gesucht. Von da an haben wir uns viele Produkte angesehen und viel analysiert und immer wieder durch gerechnet. Und da jeder Deutsche in Schnitt 100 Teller Suppe im Jahr ist (was im Übrigen auch dem Müslikonsum entspricht) war die Entscheidung dann recht schnell gefällt. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für uns beide kein Problem.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie habt Ihr euch finanziert?
littlelunch Bio Suppen: Die Idee war anfangs eine gesunde, leckere und kalorienarme Alternative fürs Mittagessen zu finden. Da wir uns selbst täglich von Fast Food ernährt haben, müsste eine Lösung her. Nach Betrachtung des Marktpotentials und der kaum vorhandenen Konkurrenz (in dieser Qualität) war klar, wir gründen ein Suppenstartup! Die Herausforderung war es zum einen, einen sehr guten Koch zu finden, der uns die Rezepte kreiert. Es sollten allseits beliebte Suppensorten werden, die mit dem gewissen extra versehen sind. Wie zum Beispiel Kürbis Mango oder Karotten Orangen Suppe. Das nächste Problem war die Herstellung. Die Idee die Suppen selbst zu kochen, mussten wir schnell verwerfen. Eine eigene Produktion mit Labor usw. wäre nicht bezahlbar gewesen. Außerdem fehlte das Know How. So haben wir uns auf die Suche gemacht und uns mit unzähligen potentiellen Herstellern getroffen. Im Endeffekt gab es aber nur einen der die Suppen nach unseren Anforderungen produzieren konnte. Wir wollten die beste Convenience Suppe kreieren, die man kaufen kann. Keine Kühlpflicht, lange Haltbarkeit, Erhalt der Vitamine und Inhaltsstoffe und keine künstlichen Zusätze waren die Vorgaben. Nachdem diese Hürde genommen war, mussten wir uns einen Geldgeber beschaffen. Denn nur 100 Suppen bestellen wäre bei dieser Art der Produktion nicht möglich gewesen. Hier haben wir glücklicherweise mit der GLS Bank einen guten Partner gefunden.

Wie hat sich littlelunch seit dem Start entwickelt?
littlelunch Bio Suppen: Anfangen haben wir mit 6000 Suppen. Wir hatten damals im Oktober eigentlich noch kein Marketing laufen und hatten große Sorge, überhaupt etwas zu verkaufen. Glücklicherweise lief das Geschäft aber sehr gut los und unser geplanter 3 Monats Vorrat war innerhalb von 6 Wochen ausverkauft. Ab diesem Zeitpunkt war uns klar, wir müssen mehr produzieren! Dazu war natürlich weiteres Kapital nötig… also haben wir uns auf Investorensuche gemacht. Die nächste Produktion waren dann gleich mal 100.000 Suppen. Aktuell produzieren wir bereits große Mengen wodurch wir den Herstellungspreis imens senken konnten. Diese Preisersparnis geben wir natürlich an unser Kunden weiter und haben den Stückpreis von 3,75 € auf rund 3 € gesenkt. Im Abo sogar auf 2,60 €.

Wie viele verschiedene Suppen haben Sie zur Auswahl?
littlelunch Bio Suppen: Aktuell gibt es fünf vegane Suppensorten. Besonders stolz sind wir auf unsere Sorten little China und little India die es bisher so noch nicht gibt. Karotte-Orange, Kürbis-Mango und die Tomatensuppe runden das Sortiment ab. Bis Ende des Jahres werden wir unser Bio Sortiment noch aufstocken und eine leckere Sommersuppe, sowie Gulasch- und Hühnersuppe anbieten. Weitere Entwicklungen wie zum Beispiel eine Bio Currywurst im Glas sind in Planung. Des Weiteren wird es noch weitere Produkte rund um die Suppe geben. Dazu zählen Bio Vollkorn Croutons, Suppenteller und Löffel.

Welche Boxen stehen zur Auswahl?
littlelunch Bio Suppen: Im neuen Webshop, der übrigens seit dem 05.09.15 online ist, hat jeder Kunde die Möglichkeit sich seine Wunschbox selbst zusammen zu stellen. Unsere Veggi Probierbox gibt es aber natürlich immer noch. Darin sind alle Sorten enthalten.

Wie viele Kunden habt Ihr schon?
littlelunch Bio Suppen: Momentan verschicken wir ca. 1000 Boxen monatlich. Das schöne ist, dass wir eine sehr hohe Wiederbestellrate haben. Das sagt uns einfach, dass unser Produkt gut ist.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen euch für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
littlelunch Bio Suppen: Wir wollten unser Produkt und unsere Idee möglichst schnell bekannt machen und viele Menschen mit gesünderem, einfacheren und leckereren Mittagessen ausstatten. Und dafür ist DHDL mit rund 2 Mio Zuschauern die perfekte Plattform.

Wie habt Ihr euch auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
littlelunch Bio Suppen: Wir haben unseren Pitch, den wir ja schon viele Male vorgetragen hatten, weiter optimiert. Unsere Fakten und Zahlen kennen wir sowieso aus dem FF. Außerdem haben wir uns im Vorfeld die VITA der Löwen angesehen und uns überlegt welcher am besten zu uns passen könnte.

Ihr seid eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für euch und was verspricht Ihr euch von der Show?
littlelunch Bio Suppen: Das wir tatsächlich aus so vielen Bewerbern ausgewählt wurden, freut uns enorm. Eine TV Show in diesem Format kann das eigene Unternehmen sehr schnell auf die nächste Ebene heben. Andere Startups vom letzten Jahr berichteten von einer Entwicklung die sonst mehrere Jahre gebraucht hätte. Wir wollen vor allem auf uns aufmerksam machen und hoffen auf viel positives Feedback der Zuschauer.

Wie wichtig ist dieser Schritt für euch als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf euch aufmerksam werden?
littlelunch Bio Suppen: Als Jungunternehmer ist man froh über jeden Art von günstigem Marketing. Um so eine große mediale Aufmerksamkeit zu erreichen wie über die TV Show, müsste man sehr viel Geld in die Hand nehmen. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch zeigen, dass Gründen wirklich sehr viel Spass!

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen habt Ihr als Investor im Fokus?
littlelunch Bio Suppen: Ich denke jeder Investor hat sein für und wieder. Wir lassen uns einfach überraschen und schauen ob überhaupt ein Löwe Interesse an uns hat.

Wie geht es mit littlelunch nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
littlelunch Bio Suppen: Sollte wirklich ein Deal zustande kommen, wissen wir ehrlich gesagt nicht was auf uns zukommt. Im Fernsehen bekommt man ja immer nur kurze Einblicke in die Unternehmen die schon dabei waren. Wir erhoffen uns natürlich hohe medial Aufmerksamkeit und ein etwas schnelleres Wachstum als wir ohne Deal geplant hatten. Wenn kein Löwe zuschlägt, geht es weiter wie geplant. Den dadurch entstehenden Motivationsdämpfer müssten wir natürlich schon erstmal verdauen.

Welche Tipps würdet Ihr angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
littlelunch Bio Suppen:Ich glaube das wichtigste beim Gründen ist neben der guten Idee vor allem das Team. Man sollte so viele Bereiche wie möglich im eigenen Unternehmen abbilden können, um Kosten zu sparen und um vor allem die Fixkosten gering zu halten. Denn die sind ganz schön fies wenn man nicht genug Umsatz generiert. Außerdem sollte man sich von Anfang an ein gutes Netzwerk an Mentoren, Geldgebern, und anderen Startups schaffen. Also möglichst vielen Startup Treffen, Veranstaltungen, Wettbewerbe besuchen. Das ist zwar sehr mühselig aber am Ende entsteht meisten doch der ein oder andere gute Kontakt. Und im „schlechtesten“ Fall konnte man sich zumindest mit andern Gründern in der gleichen Notlage austauschen. Ja und am Ende muss man einfach noch eine gute Portion Glück haben!

Bilder © VOX/Sony

littlelunch Bio Suppen am Dienstag den 08.09.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Denis und Daniel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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