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Freitag, Dezember 2, 2022

Solarautohersteller gewinnt Konsortium unter Führung von Invest-NL 

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Lightyear bleibt damit im Plan für seine Produktion des Lightyear 0 im Herbst dieses Jahres

Lightyear, Entwickler des weltweit ersten Solarautos, hat heute eine Gesamtinvestition von 81 Millionen Euro angekündigt. Ein öffentliches Konsortium aus Invest-NL und den Entwicklungsagenturen der niederländischen Provinzen Nordbrabant und Limburg (BOM und LIOF) will sich der Mission von Lightyear anschließen, saubere Mobilität zu fördern. Weitere Gelder stammen aus neuen privaten Fonds und Folgeinvestitionen von SHV und DELA. Die gemeinsame Unterstützung stellt die rasche Produktion des Lightyear 0 sicher, der noch in diesem Jahr auf die Straße kommen soll. Gleichzeitig stehen die nächsten Entwicklungsschritte für das Nachfolgemodell Lightyear 2 an, mit dem das niederländische Unternehmen den Massenmarkt erreichen will.

Unterstützung für internationales Scale-up

Invest-NL ist ein Impact Investor, der sich für nachhaltige und innovative Unternehmen und Projekte engagiert. Als Nationales Förderinstitut (NPI) der Niederlande liegt sein strategischer Schwerpunkt auf der Beschleunigung des Übergangs zu einer kohlenstoffneutralen und kreislauforientierten Wirtschaft. Der Investor führt das Konsortium gemeinsam mit BOM und LIOF. Die Beteiligung der drei niederländischen Unternehmen kommt zu einem sowohl für die Branche als auch für Lightyear entscheidenden Zeitpunkt. Denn sie hilft, die derzeitige Dynamik des Anbieters zu beschleunigen und die nächsten Schritte zur internationalen Expansion über Europa hinaus zu ermöglichen.

„Lightyear hat seit seiner Gründung kontinuierlich Fortschritte gemacht. Invest-NL sieht mit LIghtyear eine vielversprechende Zukunft für die Entwicklung eines innovativen Solar-Ökosystems“, sagt Rinke Zonneveld, CEO bei Invest-NL. „Seine Technologie, sein Betrieb und seine strategischen Partnerschaften passen perfekt in unser Investitionsschema für neue technologiegestützte Produkte und Märkte. Wir freuen uns darauf, Lightyears Wachstum vom niederländischen Scale-up zum globalen OEM zu unterstützen.“

„Im gegenwärtigen Marktumfeld hat unsere Technologie ein unglaubliches Potenzial und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft. Investitionen dieser Größenordnung werte ich daher als Beweis dafür, dass wir mit unserer Produktvision richtig liegen“, sagt Lex Hoefsloot, CEO und Mitbegründer von Lightyear. „Mit der Unterstützung von Invest-NL und dem Konsortium sowie von anderen Investoren und Partnern können wir unser Ziel erreichen, das erste Solarauto der Welt zu bauen.“

Der Grundstein für Lightyear 2 ist gelegt

Im Juni hatte Lightyear sein weltweit erstes serienreifes Solarfahrzeug, den Lightyear 0, vorgestellt. Im Herbst dieses Jahres soll es in Produktion gehen. Parallel dazu hat das Unternehmen den Lightyear 2 entwickelt. Das zweite Großserienmodell soll zu Preisen ab 30.000 € erhältlich sein und 2025 in Produktion gehen. Bislang gibt es rund 10.000 Reservierungen zu gleichen Teilen von LeasePlan und MyWheels. Da Lightyear technologische Pionierarbeit leistet, stellen die jetzigen Investitionen sicher, dass das Unternehmen seine Mission, eine saubere Mobilität für alle zu bieten, erfüllen kann.

Die Zukunft einer sauberen Mobilität

Elektro- und Solarelektromobilität gewinnen zunehmend an Bedeutung, da die Gesetzgebung und die Öffentlichkeit immer mehr saubere Energie- und Transportquellen fordern. Hinzu kommt, dass die EU vor kurzem für das Verbot des Verkaufs von Verbrennungsmotoren ab 2035 gestimmt hat. Das erhöhte den Bedarf und die Einsatzmöglichkeiten von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben weiter. Im letzten Jahr hat Lightyear Partnerschaften mit Branchenführern wie LeasePlan, Valmet Automotive, Bridgestone, MyWheels und NXP angekündigt. Zu den neuen Investoren gehört auch der Megacar-Hersteller Koenigsegg. Partnerschaften und Kooperationen wie diese sind ein Beweis für den Wandel der Branche zu einer nachhaltigen Mobilität.

Mit der steigenden Nachfrage nach Ladestationen wird die Abhängigkeit von Strom in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Das könnte zu einer Überlastung der Netzkapazität von Städten, Staaten und Ländern führen. Der Lightyear 0 verfügt über fünf Quadratmeter patentierte, doppelt gekrümmte Solarzellen. Dadurch ist er in der Lage, sich selbst aufzuladen, während er fährt oder im Freien geparkt ist. Das macht den Fahrer unabhängig von der bestehenden Ladeinfrastruktur und überlasteten Stromnetzen. Mit der rasant steigenden Nachfrage nach Solartechnologie und Lösungen wie dem Lightyear 0 ist die Zukunft der sauberen Mobilität gesichert.

Bildquelle Lightyear

Quelle TEAM LEWIS

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