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Littlelunch leckere und gesunde Bio Suppen

Die beiden Brüder Denis und Daniel Gibisch haben das Startup Unternehmen littlelunch mit dem Ziel gegründet jedem eine gesunde Alternative zu bieten

Wie ist die Idee zu littlelunch entstanden?
Denis Gibisch/littlelunch: Das mein Bruder und Ich früher oder später zusammen ein Unternehmen gründen war schon lange klar. Die Idee selbst entstand dann aus der eigenen Not heraus: jede Mittagspause dieselbe Frage…was essen wir heute? Also haben wir nach einer Lösung für genau dieses Problem gesucht.
Von da an haben wir uns viele Produkte angesehen und viel analysiert und immer wieder durch gerechnet. Und da jeder Deutsche in Schnitt 100 Teller Suppe im Jahr ist (was im Übrigen auch dem Müslikonsum entspricht) war die Entscheidung dann recht schnell gefällt. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für uns beide kein Problem.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen?
Denis Gibisch/littlelunch: Die Idee war anfangs eine gesunde, leckere und kalorienarme Alternative fürs Mittagessen zu finden. Da wir uns selbst täglich von Fast Food ernährt haben, müsste eine Lösung her.
Nach Betrachtung des Marktpotentials und der kaum vorhandenen Konkurrenz (in dieser Qualität) war klar, wir gründen ein Suppenstartup!
Die Herausforderung war es zum einen, einen sehr guten Koch zu finden, der uns die Rezepte kreiert. Es sollten allseits beliebte Suppensorten werden, die mit dem gewissen extra versehen sind. Wie zum Beispiel Kürbis Mango oder Karotten Orangen Suppe.
Das nächste Problem war die Herstellung. Die Idee die Suppen selbst zu kochen, mussten wir schnell verwerfen. Eine eigene Produktion mit Labor usw. wäre nicht bezahlbar gewesen.
Außerdem fehlte das Know How. So haben wir uns auf die Suche gemacht und uns mit unzähligen potentiellen Herstellern getroffen. Im Endeffekt gab es aber nur einen der die Suppen nach unseren Anforderungen produzieren konnte. Wir wollten die beste Convenience Suppe kreieren, die man kaufen kann. Keine Kühlpflicht, lange Haltbarkeit, Erhalt der Vitamine und Inhaltsstoffe und keine künstlichen Zusätze waren die Vorgaben.
Nachdem diese Hürde genommen war, mussten wir uns einen Geldgeber beschaffen.
Denn nur 100 Suppen bestellen wäre bei dieser Art der Produktion nicht möglich gewesen.
Hier haben wir glücklicherweise mit der GLS Bank einen guten Partner gefunden.

Wer ist die Zielgruppe von littlelunch?
Denis Gibisch/littlelunch: Da jeder deutsche Suppe ist, haben wir tatsächlich einen sehr bunt gemischten Kundenstamm.
Allerdings zeichnet sich so langsam der Büroangestellte der sich durch unser Abomodell wöchentlich mit Suppenboxen beliefern lässt im Kundenmix ab.

Was findet man auf der Speisekarte von littlelunch?
Denis Gibisch/littlelunch: Aktuell gibt es fünf vegane Suppensorten. Besonders stolz sind wir auf unsere Sorten little China und little India die es bisher so noch nicht gibt.
Bis Mitte des Jahres werden wir unser Bio Sortiment noch aufstocken und eine leckere Sommersuppe, sowie Gulasch- und Hühnersuppe anbieten.
Weitere Entwicklungen wie zum Beispiel eine Bio Currywurst im Glas sind in Planung.
Des Weiteren wird es noch weitere Produkte rund um die Suppe geben.
Dazu zählen Bio Vollkorn Croutons, Suppenteller und Löffel.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
Denis Gibisch/littlelunch: Uns ist besonders wichtig, dass so viele Zutaten wie möglich aus biologischem Anbau stammen. Leider gibt es z. B. Salz nicht in Bioqualität. Außerdem achten wir darauf, dass die Zutaten von Biobauern aus der Region des Herstellers kommen und die Qualität gleichbleibend ist. Wir produzieren die jeweiligen Sorten immer dann wenn ein Gemüse Saison hat. Durch die Haltbarkeit der Suppen von zwei Jahren stellt dies kein Problem für uns dar.

Von wem werden die Suppen zubereitet?
Denis Gibisch/littlelunch: Die Suppen werden am Bodensee hergestellt.
Den Produzent können wir leider nicht verraten.

Wie müssen die Suppen aufbewahrt werden und wie werden Sie vom Kunden zubereitet?
Denis Gibisch/littlelunch: Der Kunde erhält die flüssigen Suppen in Gläsern und muss diese nur noch erwärmen.
Also einfach Deckel ab, das Glas ins Wasserbad, Mikrowelle oder einfach in einen Topf schütten und schon kann die gesunde Mittagspause starten. Da die Suppen keine Kühlung benötigen und zwei Jahr halten, können die Suppen quasi überall aufbewahrt werden.

Wie ist das bisherige Feedback der Kunden?
Denis Gibisch/littlelunch: Wir bekommen wirklich sehr gutes Feedback. Unsere Kunden erzählen uns immer wie praktisch die Suppen im Glas sind. „Endlich hat das Anstehen in langen Kantinenschlangen ein Ende“ oder „wie praktisch – ich kann die Suppen vor meinen Kollegen im Büroschrank verstecken“ oder „da ich keine regelmäßige Pause habe, kommt mir die schnelle Suppe gerade recht“
Die einzigen beiden Mankos waren meistens die etwas zu lange Lieferzeit und die geringe Auswahl an Bezahlmethoden.
Diese Punkte haben wir mittlerweile ausgeräumt und bieten alle möglichen Zahlmethoden an. Ebenso erfolgt die Lieferung nun zweimal wöchentlich anstatt einmal.

Littlelunch wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Denis Gibisch/littlelunch: Aktuell findet man unsere Suppen fast nur online. Da wir gerade dabei sind mit verschiedenen Einzelhandelsketten zu verhandeln, hoffen wir demnächst in jedem Supermarkt in Deutschland und Österreich zu stehen.Außerdem schmieden wir schon fleißig Expansionspläne. Dazu können wir aber noch nichts Konkretes sagen.

Zum Schluß welche Tips würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Denis Gibisch/littlelunch: Ich glaube das wichtigste beim Gründen ist neben der guten Idee vor allem das Team.
Man sollte so viele Bereiche wie möglich im eigenen Unternehmen abbilden können, um Kosten zu sparen und um vor allem die Fixkosten gering zu halten. Denn die sind ganz schön fies wenn man nicht genug Umsatz generiert.
Außerdem sollte man sich von Anfang an ein gutes Netzwerk an Mentoren, Geldgebern, und anderen Startups schaffen. Also möglichst vielen Startup Treffen, Veranstaltungen, Wettbewerbe besuchen. Das ist zwar sehr mühselig aber am Ende entsteht meisten doch der ein oder andere gute Kontakt. Und im „schlechtesten“ Fall konnte man sich zumindest mit andern Gründern in der gleichen Notlage austauschen.
Ja und am Ende muss man einfach noch eine gute Portion Glück haben!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Denis Gibisch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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