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Michael Doths und Norbert Beetz magntie
Bildquell© VOX Bernd-Michael Maurer

magntie für den Mann von heute

magntie so trägt Mann heute Krawatten

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch kurz vor!
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Wir, das sind Michael Doths, 44 Jahre aus Telgte/Westbevern und Norbert Beetz, 43 Jahre aus Münster/Westfalen. Wir sind beide Freelancer im Bereich IT und Telekommunikation und gehören somit der Berufsgruppe der „Berufskrawattenträgern“ an.

Die Doths & Beetz GmbH mit Sitz in Münster wurde von uns im Jahre 2013 gegründet und kümmert sich seither um die Produktion und den Verkauf des mag’n’tie.

Wie ist die Idee zu magntie entstanden?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Obwohl die Krawatte zu unserem täglichen Kleidungsbild gehört hat es sehr lange gedauert bis wir gemerkt haben, was uns am Tragen einer Krawatte gestört hat.

Neben den alltäglichen Situationen, in denen sich die eigene Krawatte eher als ein störendes Accessoire entpuppt, wie zum Beispiel

– beim Schuhe binden hängt die Krawatte immer im Weg. Man muss aufpassen, dass man mit der Krawatte nicht den Boden wischt und diese nicht mit einbindet,
– beim Setzen am Mittagstisch ist höchste Vorsicht geboten, damit der Binder nicht schon einmal von der Suppe oder dem Menü probiert,
– beim Händewaschen. Handwaschbecken sind der perfekten Höhe installiert, um die Krawatte beim Händewaschen am Beckeninnenrand abzulegen,
ist die Krawatte der anderen, wenn sie nicht gerade und ordentlich am Träger hängt ebenso auffällig und störend.

Also mussten wir etwas erfinden, was die Funktion, der aus der Mode gekommenen Krawattenklammer (oder Krawattennadel) wieder an den Mann bringt.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Am schwierigsten war das Thema an sich; die Idee und die Umsetzung. Wie bereits erwähnt, kommen wir Beide aus der IT und Telekommunikation. Mit Mode und modischen Accessoires hatten wir bis dato, außer als Kunde und Träger, nicht viel zu tun. Wir mussten zu verschiedenen Themen Nachhilfe in Anspruch nehmen, um uns ein richtiges Bild von Materialien und Möglichkeiten machen zu können. Und eine Nähmaschine zu bedienen, gehörte auch nicht zu unseren normalen „Können-Portfolio“. Und dann ist es nicht zu verachten, dass wir in Deutschland leben. Da ist es nicht so einfach, einfach etwas zu erfinden und zu produzieren. Formulare, Anträge, Bestimmungen und Verordnungen – sie alle wollen bei einer Erfindung, Produktion und Verkauf gelesen, verstanden und ausgefüllt werden.

Was unterscheidet den magntie von einer herkömmlichen Krawattennadel?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Die Krawattennadel ist aus der Mode und der mag’n’tie kommt erst in Mode.
Der mag’n’tie ist ein nahezu unsichtbares Accessoire, dass durch seine Funktion überzeugt und nicht durch seine Optik. Er bietet dem Träger durch seine magnetischen Haltepunkte einen zuverlässigen Sitz der Krawatte, ohne dabei seine Bewegungsfreiheit einzuschränken oder gar die Kleidungsstücke zu beschädigen.

Wer ist die Zielgruppe des magntie?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Prinzipiell besteht unsere Zielgruppe aus den Krawattenträger dieser Welt. Egal ob berufsbedingt oder privat. Aber auch den mag’n’tie kann man gut zweckentfremden. So muss der mag’n’tie nicht unbedingt eine Krawatte festhalten, auch ein Tuch oder ein Schal ist haltbar.

Wo kann man den magntie kaufen?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Aktuell kann der mag’n’tie exklusiv in unserem Webshop im Internet bestellt werden. Sie finden den Webshop unter der Adresse http://webshop.magntie.de/.

Aus welchem Material wird der magntie hergestellt?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Wir verwenden für den mag’n’tie reines Polyester. Flexibel, strapazierfähig, pflegeleicht. Als magnetische Haltepunkte nutzen wir Neodym-Magnete, die derzeit stärksten Dauermagnete. Alles Eigenschaften, die dem mag’n’tie eine lange Lebensdauer versprechen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Wir sind im Produktlebenszyklus des mag’n’tie gerade noch in der Stufe „Einführung“. Und hier fehlt uns bei den Themen Marketing und Vertrieb das nötige Know-How. Zwei Themen mit den wir uns aktuell etwas schwer tun, da wir noch nicht wissen wie wir diesen Brocken anpacken sollen. Einige halbherzige Versuche haben leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir jetzt professionelle Hilfe benötigen und da kamen wir auf die Höhle der Löwen. Mit einem möglichen Investor hätten wir mehrere offene Themen auf einmal erledigt. So hätten wir mit dem Investment die Erhöhung der Produktstückzahl und diverser Werbemaßnahmen durchführen können und wir hätten noch einen starken und erfahrenen Partner für uns gewonnen.

Wie haben Sie sich auf die Show vorbereitet?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Man kann sich ja eigentlich nur auf die Produktvorstellung vorbereiten. Diese haben wir geprobt und geprobt und geprobt. Alles andere ist eher spontan.
Wir haben uns natürlich vorher quasi alle Folgen aus der 1. Staffel angeschaut. Wir haben nachgelesen, was aus den Unternehmen geworden ist, die ein Investment und die kein Investment erhalten haben. Wir haben über die Löwen recherchiert, um herauszufinden, wer der beste Partner für uns wäre.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Uns war nicht bewusst, dass wir eines der wenigen Startup Unternehmen sind, die bei diese Sendung mitmachen dürfen. Wir können dieses Privileg der Teilnahme auch nicht richtig einschätzen oder einordnen.
Wir hoffen neben einem möglichen finanziellen auch ein Know-How Investment zu erhalten. Und dann darf man die Plattform auch nicht unterschätzen. Wir haben mit der Teilnahme an der Sendung die einmalige Chance unseren Bekanntheitsgrad enorm zu steigern.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Uns ist bewusst, dass sich mit der Teilnahme an der Sendung viel verändern kann. Wir haben uns die Entscheidung uns derart ins Rampenlicht zu stellen auch nicht leicht gemacht. Wir haben die möglichen Veränderungen, die eventuell auf uns zukommen werden, so gut es ging bewertet und unterm Strich haben wir uns für die mögliche Veränderungen entschieden, aber nicht bedingungslos.
Der Herausforderung der Öffentlichkeit stellen wir uns gerne. Ein Erfahrung die nicht jeder machen darf.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen“ ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Da wir aktuell bei den Themen Marketing und Vertrieb „Nachhilfe“ benötigen, wären wir wohl mit Herrn Thelen oder Frau Williams sehr gut bedient. Herr Öger ist mit seinen Kontakten in das Mode-Produktionsland Nummer 1 ebenfalls sehr interessant. Und Frau Steiner, als erfolgreiche Unternehmerin und als Person des öffentlichen Lebens in der Politik die perfekte Mentorin, Networkerin und Multiplikatorin. So richtig können wir uns gar nicht festlegen. Wir denken, dass wir von jedem einzelnen Löwen enorm partizipieren könnten.

Wie geht es mit magntie nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Sollte ein Deal zustande kommen, dann werden sicherlich erst einmal die Bedingungen für den Deal aus- und verhandelt. Sofern dann Einigkeit besteht, werden wir sehen wohin sich der mag’n’tie entwickelt. Wir sind der weiteren Entwicklung des mag’n’tie mit einem starken Partner offen gegenüber eingestellt.
Sollte kein Deal zustande kommen, sehen wir was passiert. Stand heute, werden wir die offenen Themen erst einmal selbst planen und umsetzen. Das dauert dann eventuell etwas länger.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Als gesunde und etablierte Marke auf dem deutschen Herren-Accessoire-Markt, bereit in die deutschen Nachbarländern zu expandieren.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Michael Doths und Norbert Beetz/magntie: Klar ist, wer etwas gründet, beginnt etwas Neues. Das bedeutet viel lernen, viel ertragen, viel arbeiten. Wenn ihr an eure Idee glaubt, auf keinen Fall aufgeben.

Bild © VOX/ Bernd-Michael Maurer

magntie ist am Dienstag den 25.08.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Doths und Norbert Beetz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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