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MateApps bezahlen und abrechen in Gruppen einfach fair transparent

Wie ist die Idee zu MateApps entstanden, wann wurde die Firma gegründet und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Niklas Priddat/MateApps: Die Idee ist Ende 2013 entstanden, als Dennis und ich mit Freunden im Urlaub waren. Der eine hat die Spritkosten bezahlt, der nächste die Unterkunft und ein anderer den Einkauf im Supermarkt. Bereits nach den ersten Tagen haben wir den Überblick verloren und gedacht: Dafür muss es doch eine vernünftige Lösung geben. Wir haben nichts gefunden und uns gesagt: Das machen wir selber! Wir brauchten jedoch noch einen Programmierer und sind dann an die TU Dortmund gefahren und haben unseren Mitgründer Patrick kennen gelernt, den wir direkt von unserer Idee begeistern konnten und die Firma war gegründet.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Niklas Priddat/MateApps: Der Schritt bis zum ersten Produkt war einfacher als gedacht. Da es sich um eine Art Prototyp gehandelt hat, hat sich die Programmierung als recht einfach erwiesen und wir konnten schnell eine erste Version vorzeigen. Schwierig wurde es erst danach, als Updates folgten und neue Features programmiert werden mussten. Da haben wir gemerkt, dass ein gutes Produkt seine Zeit braucht. Wir haben lediglich ein Business Angel Investment bekommen und bootstrappen seit dem.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren? Welche Rolle spielen Gründer und Startup Events/Wettbewerbe?
Niklas Priddat/MateApps: Ich denke, dass man hier eine ausgewogene Mischung finden muss zwischen ausschließlich am Produkt zu arbeiten und nur Networken. Für die meisten Startup-Wettbewerbe sind wir mittlerweile bereits zu etabliert. Man muss halt herausfinden, wie man nachhaltig einen Mehrwert für die User schafft. Wir sehen hier einen riesen Markt für uns, den wir nun versuchen schnell zu erobern.

Wer ist die Zielgruppe von MateApps?
Niklas Priddat/MateApps: Unsere Apps richten sich an klar definierte Zielgruppen. FlatMate richtet sich an WGs und Paare, die gemeinsam in einer Wohnung leben. Dementsprechend gibt es auch eine gemeinsam geteilte Einkaufsliste. TravelMate wird sich an Backpacker, Gruppenreisende und gemeinsam reisende Pärchen richten. Hier gibt es einen Währungsrechner und eine Packliste.
Generell richten sich unsere Apps an alle Leute, die einfach Kosten untereinander aufteilen wollen.

Wie funktioniert FlatMate?
Niklas Priddat/MateApps: Einfach die App herunterladen und schon kann es beginnen. Mitbewohner einladen, einfach Ausgaben hinzufügen, benötigte Sachen schnell auf die Einkaufsliste schreiben. Von nun an ist die Organisation der WG ein Kinderspiel!

Wie ist das bisherige Kundenfeedback?
Niklas Priddat/MateApps: Wir haben bislang sehr viel gutes Feedback erhalten und freuen uns, dass unsere Idee gut ankommt. Das motiviert uns auch weiter zu machen und FlatMate ständig zu verbessern. Seit ein paar Wochen ist auch für iOS unsere neue Version verfügbar und wir haben noch ein paar spannende Funktionen in Planung!

MateApps wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Niklas Priddat/MateApps: Jede WG in Deutschland nutzt FlatMate, um die Ausgaben in ihrer WG aufzuteilen und wir machen ihnen das WG-Leben einfacher.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Niklas Priddat/MateApps: Es gibt immer Durststrecken. Wenn man im Team gründet, kann man sich dann gegenseitig wieder motivieren. Holt euch Feedback von anderen ein – wenn man zu sehr mit der Entwicklung des Produkts beschäftigt ist, verliert man schnell den Blick für das Wesentliche.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Niklas Priddat für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mit MateApps ist Kostenaufteilen ein Kinderspiel

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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