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Mit Flatastic läuft der Haushalt

Flatastic ist das Tool für den modernen Haushalt

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch bitte kurz unseren Lesern vor!
Wie es im Zuhause läuft hat eine große Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden. Jeder, der mal mit mehreren Leuten zusammen gewohnt hat, weiß wie es ist, wenn es mal nicht läuft. Dasselbe gilt auch für Pärchen: Einer Studie zufolge ist der Haushalt das Streitthema Nummer eins in Beziehungen. Wir verfolgen daher ein ganz einfaches Ziel: Mit Flatastic läuft der Haushalt.

Wie ist die Idee zu Flatastic entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Clemens kam aus Lissabon zurück und hat mit drei Freunden eine neue WG gegründet. Natürlich macht man sich da seine Gedanken, wie man sich am besten organisiert. Gerade wenn man mit Freunden zusammenzieht möchte man ja keinen unnötigen Streit haben… Als technikaffiner Mensch, hat er sich gewundert, dass es dafür noch keine vernünftige AppLösung gab. Moritz hat mit Clemens studiert und nebenbei noch als Programmierer gearbeitet. So fingen die beiden an das Tool zu bauen damals als HobbyProjekt. Mit der Zeit kamen immer mehr Funktionalitäten hinzu, die das Zusammenwohnen vereinfachen. Ich hatte zur gleichen Zeit die gleiche Idee wie die beiden in Berlin nur eben in der Schweiz. Clemens’ Bruder studierte damals an der ETH Zürich und hat dort mich zufällig pitchen sehen und uns irgendwie “verkuppelt”. Kurz darauf hatten wir in Berlin ein “Blind Date” und es hat tatsächlich gefunkt. Nach einer längeren Fernbeziehung zwischen Berlin und Zürich sind wir jetzt endlich zusammen in einem Berliner Büro vereint.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben einfach mal losgelegt. Also gab es eigentlich nicht so viele Herausforderungen bis zum Start :-). In der Schweiz haben wir bei einem Wettbewerb (Venture Kick) 30’000CHF gewonnen, ansonsten ist Flatstic self funded.

Wer ist die Zielgruppe von Flatastic?
Junge, technikaffine WG-Bewohner in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was kann man über die App managen?
Flatastic ist das Tool für den modernen Haushalt. Im Schnitt wird ein ganzer Tag in der Woche dafür verwendet den Haushalt zu schmeissen! Das Zuhause ist aber nicht nur ein Putzplan, eine Einkaufsliste oder die Abrechnung. Friedliches Zusammenleben, Kommunikation und gegenseitigen Respekt sind wichtige Voraussetzungen für ein schönes Zuhause. Wir versuchen auch diese Aspekte in unser Produkt einfliessen zu lassen.

Wie viel kostet die App?
Flatastic ist für den Endnutzer komplett kostenlos!

Wie viele Nutzer haben Sie und haben Sie schon Feedback von Nutzern?
Flatastic gibt’s bisher nur in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Dort haben wir mehr als 60.000 registrierte Nutzer von denen etwa ein Viertel aktiv ist. Darunter auch sehr viele Familien und Pärchen. Das Feedback ist sehr positive (über 600 Bewertungen in den App Stores und ein Schnitt von > 4 Sterne). Viele Nachrichten in diesem Stil kommen bei uns täglich an: ‘Es ist eine tolle App, SUPER! Danke Als Anregung: Eine Suchfunktion nach getätigten Einträgen wäre schön.’, ‘Hi there! I really like this app! Great it’s all in one. ‘ oder ‘Weiter so!’. Das motiviert uns unheimlich.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Wir haben in einem Artikel in einer Zeitung gelesen und uns sofort beworben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Es ist unheimlich motiviert an so einem Event mitmachen zu dürfen. Von der LNdS versprechen wir uns viele spannende Kontakte, Gespräche mit potentiellen Partner Unternehmen und potentielle Investoren.
[Bemerkung: Erwartungen erfüllt. Wir hatten sehr sehr viel Spass die vielen Menschen in unserer WG-Küche zu empfangen. Richtig gut: Es sind einige Flatastic Nutzer bei unserem Stand vorbei gekommen!]

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Es ist schön an einem Event wie die LNdS dabei zu sein, aber das ist auf keinen Fall ein Meilenstein. Die LNdS hilft natürlich Flatastic bekannter zu machen und das ist super!

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Langfristig wollen wir Dreh- und Angelpunkt in jedem Haushalt werden und Synergien zwischen den Haushalten erzeugen (Sharing-Economy, etc.). Das Empty-Party-Problem ist da bereits gelöst.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach mal loslegen. Wer zu lange herum studiert, macht am Ende gar nichts. Jedoch nur messbare Dinge tun. Wir alle drei sind Naturwissenschaftler und betrachten unsere Art zu arbeiten dementsprechend als “experimentieren”. Haben wir z.B. einen neuen Einfall, versuchen wir im Voraus abzuschätzen, wie sich dieser auf unsere Zahlen (KPIs) ausschlägt und wie wahrscheinlich der Erfolg ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Malik El Bay für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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