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Katharina Hermes präsentiert ihre Heelbopps Bildquelle VOX Bernd Michael Maurer
Katharina Hermes präsentiert ihre Heelbopps Bildquelle VOX Bernd Michael Maurer

Mit Heelbopps wird jeder Absatz zum Eye Catcher

Heelbopps Gründerin Katharina Hermes im Interview über die Chance Ihr Startup den Löwen zu präsentieren

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Heelbopps doch kurz unseren Lesern vor
Katharina Hermes, 31, Modedesignerin zuvor bei Luxushäusern, wie Alexander McQueen, Mulberry, George Gina& Lucy, Bogner.
In zwei Jahre langer Entwicklung habe ich HEELBOPPS zusammen mit Deutschen Ingenieuren und Kunststoffexperten entwickelt.
HEELBOPPS sind aufsteckbare Styling-Heels die auf Pfennigabsätze aller Art passen, um einerseits den Absatz zu schonen und für mehr Komfort und Stabilität auf Kopfsteinpflaster, Wiese und Gitter mit Highheels zu sorgen, weil sie die Sohle vergrößern ohne die Schuhsilhouette zu verändern (was weltweit einzigartig und grundlegend für die Gehsymetrie ist).
Außerdem ermöglichen sie der Trägerin ihren Schuh zu Schmücken und passend zu Outfit oder Anlass zu customizen.

Wie ist die Idee zu Heelbopps entstanden?
Ich konnte die Hass-Liebe zu meinen schönsten Schuhen nicht mehr ertragen. Auf den eleganten Stilettos kann man oft gar nicht so elegant gehen, da man im Boden steckenbleibt , wenn man einmal nicht hochkonzentriert und angestrengt auf dem Fußballen tippelt. Es gab weltweit noch nichts, was universell auf Stilettos aller Form und verschiedener Marken passte, stabil hielt, die Schuhsilhouette nicht änderte oder gar gut aussah – geschweige denn modisches oder zum Schuh passendes Design hatte.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Anfangs war die größte Herausforderung das richtige Spritzgussunternehmen zu finden und mein Design durch richtige Kunststoffzusammensetzungen und innere Konstruktionen so universell funktional anpassungsfähig und stabil zu gestalten. All das musste auch noch von einem bezahlbaren Spritzgusswerkzeug herstellbar sein. Dies ist in einer zweijährigen Phase gelungen und das Unternehmen mit dem ich entwickelt habe, ist nach wie vor mein Lieferant für die HEELBOPPS Basis.
Alles ist bisher privat finanziert durch mein damaliges Gehalt als festangestellter Designer von George Gina & Lucy und nach wie vor entwerfe ich Handtaschen für Bogner, was ich investiert habe. Durch ständige Verkäufe von HEELBOPPS von Anfang an konnte ich laufende Kosten tragen und bereits drei angestellte bezahlen.

Haben Sie ein Patent auf die Heelbopps?
Ja, in Ländern wo dies möglich ist, in Deutschland habe ich Geschmacksmusterschutz

Wer ist die Zielgruppe von Heelbopps?
Alle Frauen zwischen 16 und 60, die Schuhe mit hohem Absatz tragen.

Wie viele Heelbopps haben Sie schon verkauft?
Ca. 5.000 rein über den Einzelhandel, einen eigenen Online Shop habe ich erst seit Mai und noch nicht beworben. Der B2C Vertrieb wird neben dem B2B nun gestartet und beides weiter ausgebaut.

Wie ist das bisherige Kundenfeedback?
Weltweit durchweg positiv! Erstkundinnen kommen bereits nach wenigen Wochen wieder und möchten andere Designs und Farben kaufen, um ihre Schuhe&Outfit noch vielseitiger und individueller gestalten zu können. Sie sind überzeugt von der universellen Passform, dem Komfort und der Stabiltät auf jeglichem Untergrund und dem Schutz, aber die besonderen Designs, die jeden Schuh zum Hingucker machen, wecken die Emotionen und die Begeisterung bei den Kundinnen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Weil es eine einmalige Gelegenheit ist seine Geschäftsidee vor potenziellen Investoren vor zu stellen, die pragmatische und bodenständige Unternehmer sind, bei denen es eher um Investition in Network und Knowledge geht und weniger um echtes Geld, wie bei einem VC Pitch mit reinen Finanzexperten; und zusätzlich vor solch einem großen Publikum präsentiert.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Für ein Format wie dieses muss man eher publikumswirksam und anschaulich für das Fernsehpublikum präsentieren . Zahlen und Fakten sind zwar auch wichtig aber der Fokus lag eindeutig auf der Innovation und den Alleinstellungsmerkmalen von HEELBOPPS. Es sind in der Tat weltweit die einzigen aufsteckbaren Absätze, die die Schuhsilhouette nicht verändern und somit auch nicht die Gehsymetrie.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Ich bin sehr stolz es in die Höhle geschafft zu haben, das bedeutet schon mal, dass das Geschäftsmodell nicht so schlecht sein kann. Die Zuschauerzahl ist beträchtlich und ich verspreche mir davon großes Interesse, viele Zugriffe auf die Website und viele Neukunden. Daher haben wir den Server der Website und des Onlinestores auf viele Zugriffe vorbereitet, vorproduziert und einige meiner Einzelhandelskunden haben nachbestellt und ihr Lager gefüllt.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Heelbopps aufmerksam werden?
Die Höhle der Löwen ist sehr wichtig. Eine solche Reichweite kann man als Jungunternehmer ansonsten nicht haben, höchstens Konzerne und Marken wir Coca Cola erreichen auf einmal so viel Aufmerksamkeit.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Judith Williams. Mein Produkt ist so innovativ und braucht teilweise Erklärung, wie es funktioniert, wie man es aufsteckt und wieder abzieht, auf welche Absätze passt – all das kann perfekt über TV Shopping Kanäle gezeigt und erklärt werden. Daher kann ich mir in Judith Williams eine passende Partnerin vorstellen.

Wie geht es mit Heelbopps nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Ich sehe das sportlich: Dabei sein ist alles, wenn ein Deal zustande kommt, wäre das super, wenn nicht gebe ich weiterhin vollgaß und es werden sich andere Möglichkeiten und Angebote ergeben.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Mach was du willst, aber mache es gut, 1.000%ig und besser als andere.

Bild: © VOX/Bernd-Michael Maurer

Heelbopps ist am Dienstag den 15.09.2015 in DHDL um 20.15 auf VOX zu sehen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Katharina Hermes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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