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Mit nekst dein perfektes Hotel finden

nekst ist die erste hoch personalisierte Hotelsuche, die Dir hilft Dein perfektes Hotel in Sekunden zu finden

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch kurz vor!
nekst ist die erste hoch personalisierte Hotelsuche, die Dir hilft Dein perfektes Hotel in Sekunden zu finden. Wir glauben, dass die Vorfreude auf Deinen nächsten Urlaub nicht durch eine langwierige und nervige Hotelsuche getrübt werden sollte. Deshalb haben wir eine Technologie entwickelt, die den Hotelgeschmack jedes Nutzers individuell bestimmen und perfekt zu ihm passende Hotels auswählen kann. Unser Team besteht derzeit noch aus uns drei Gründern – Florian, Sebastian und Darius.

Wie ist die Idee zu nekst entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu nekst ist bei einem gemeinsamen Mittagessen in München im April 2014 entstanden. Florian hat damals noch in der Beratung, Darius bei einem Finanzinvestor gearbeitet. Im Gespräch sind wir auf das Thema Hotelsuche gekommen und warum es trotz der Vielzahl von Anbietern so wahnsinnig lange dauert, bis man das passende Hotel für den nächsten Urlaub gefunden hat. Wir reisen beide für unser Leben gerne und haben uns überlegt, wie die perfekte Hotelsuche funktionieren sollte. Das war der Startpunkt von nekst. Sebastian, unser Entwickler, ist dann im September zu unserem Team dazu gestoßen – diesmal bei einem Abendessen. Er wurde uns von einem gemeinsamen Bekannten empfohlen. Nach einer Pizza Salami und einem Glas Wein war er an Bord.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Nachdem wir unsere Jobs zum Jahresende 2014 gekündigt hatten, haben wir uns erfolgreich für ein EXIST-­Gründerstipendium beworben. Seit April sind wir hierüber für ein Jahr finanziert und können Vollzeit am Aufbau von nekst arbeiten. Die größte Herausforderung für uns als Gründer war es sicherlich, aufgrund des ständigen Zeitdrucks in allen Bereichen Abstriche machen zu müssen. Seit unserem Studium wurden wir konditioniert, alles 100% perfekt zu machen. Als Gründer muss man sich auf das Wesentlichste fokussieren und versuchen dieses perfekt zu machen. In anderen Bereichen muss dann auch mal die 80%-­Lösung reichen.

Wer ist die Zielgruppe von nekst?
Unsere Zielgruppe sind anspruchsvolle Reisende, die hohen Wert auf einen perfekten Hotelaufenthalt legen, aber nicht stundenlang suchen möchten. Unsere Kunden wollen im Rahmen ihres Budgets das Hotel finden, das ihrem Stil entspricht und somit sicherstellen, dass Sie in ihrem Urlaub die Erholung bekommen, die sie verdienen. Natürlich liegt der Fokus bei uns auf dem persönlichen Geschmack, wer nur auf das billigste Schnäppchen aus ist, ist bei den etablierten Preisvergleichsseiten besser aufgehoben.

Wie funktioniert die Hotelsuche über nekst?
Da die Hotelsuche auf nekst auf jeden einzelnen Nutzer persönlich zugeschnitten wird, müssen wir im ersten Schritt erfahren, was Dir gefällt. Das klingt zunächst kompliziert und aufwendig, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil, alles was Du als Nutzer machen musst, ist uns ein paar Deiner Lieblingshotels aus den letzten Urlauben zu nennen. Darauf basierend können wir anhand hunderter Kriterien die „Essenz Deines Geschmacks“ bestimmen und unseren Suchalgorithmus perfekt auf Dich einstellen. Im nächsten Schritt musst Du uns nur noch nennen, wohin und wann Du reisen möchtest und Du bekommst eine Hotelauswahl geliefert, die perfekt auf Dich und Deinen Geschmack zugeschnitten ist.

Was unterscheidet die Suche gegenüber anderen Plattformen?
Wenn ich ein Hotel auf den anderen, großen Hotelbuchungsplattformen suchen möchte, werde ich mit einer riesigen Liste an Hotels konfrontiert. Für Rom findet man z.B. über 6.000 Unterkünfte. Über verschiedene Filter kann ich die Auswahl zwar einschränken, doch am Ende muss ich mich immer noch durch jedes einzelne Hotel klicken und entscheiden, ob es zu meinen Bedürfnissen passt. Bei nekst übernimmt unser Algorithmus diese Aufgabe und stellt sicher, dass ich nur Hotels anzeigt bekomme, die auch wirklich zu mir passen. Das macht die Auswahl für mich wesentlich überschaubarer und ich komme sehr schnell zu meinem perfekten Hotel. Darüber haben wir eine Menge Funktionalitäten integriert, welche die Auswahlentscheidung deutlich leichter machen. So bieten wir z.B. Heatmaps an. Darauf kann man auf einen Blick sehen, ob sich in der Nähe des Hotels viele Restaurants, Cafes, Bars oder Sehenswürdigkeiten befinden. So entfällt das ständige Wechseln im Browser zwischen Google Maps und der Hotelbuchungsplattform.

Wie ist das Feedback der Kunden?
Unsere Kunden finden die Herangehensweise eine Brücke zwischen den letzten und dem nächsten Urlaub zu schlagen, sehr spannend und lieben die Schnelligkeit der Auswahl. Die Qualität der Empfehlungen unseres Algorithmus hat die Erwartung unserer Nutzer bisher absolut übertroffen. Darüber freuen wir uns natürlich besonders. Auch von den Heatmaps waren bisher alle begeistert.

nekst, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir denken, dass wir mit nekst eine Technologie geschaffen haben, die frischen Wind in den Markt der Hotelbuchung bringt. Der Markt fokussiert sich bisher primär darauf, den besten Preis zu finden. Bei der Suche nach dem qualitativ besten Hotel verzweifeln viele Kunden jedoch. Wir möchten in den nächsten fünf Jahren unser Angebot so weiterentwickeln, dass wir für unsere Kunden die erste Anlaufstelle für alle Schritte der Reiseplanung sind – angefangen von der Auswahl der Destination bis hin zur Buchung des Hotels. Im Kern wird dabei immer die personalisierte Suche stehen. Wir werden in den nächsten fünf Jahren sehr viel über das Reiseverhalten und den Geschmack unserer Kunden erfahren. Mit jedem neuen Kunden und jeder neuen Buchung wird unsere Technologie also intelligenter und leistungsfähiger werden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach machen! Wer eine Idee hat, sollte die Umsetzung nicht ständig vor sich herschieben. Fangt an, wichtige Hypothesen mit kleinem Aufwand zu testen und mit potentiellen Kunden zu sprechen. Sucht das Gespräch aber auch mit Brancheninsidern und möglichen Investoren, um den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten. Sie können Euch helfen, wichtige Fragen hinsichtlich Geschäftsmodell, Kundenbedürfnis, Skalierbarkeit und Markt zu adressieren. Denn auch diese Punkte müssen funktionieren -­ eine Idee alleine reicht nicht. Das Schöne an unserer digitalisierten Welt ist, dass Ihr viele erste Schritte unternehmen und Fragen klären könnt, bevor Ihr euch Vollzeit auf das Projekt stürzt.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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