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Movilizer

Movilizer mobile Plattform für Unternehmen

Movilizer – Die mobile Plattform für Unternehmen zur Mobilisierung geschäftskritischer Prozesse

Wie ist die Idee zu Movilizer entstanden, wann wurde die Firma gegründet und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee für den Movilizer ist 2006 mit der frühzeitigen Annahme entstanden, dass Mobiltelefone und Smartphones zu den primären Arbeitsmitteln der Zukunft gehören würden. 2007 wurde dann die Firma gegründet, nachdem 1 Jahr lang die Grundlagen für den Movilizer entwickelt wurden und die Plattform Vision konkretisiert wurde. Die Gründer Oliver Lesche, Jörg Bernauer und Alberto Zamora hatten sich bei der SAP kennengelernt, bei der sie in jeweils unterschiedlichen Mobility Bereichen tätig waren. Die tatsächliche „Geburt“ der Movilizer Plattform lässt sich aber erst auf 2010 mit dem Roll-Out des ersten Kundenprojektes datieren. Zuvor konzentrierte sich das Gründerteam auf die Finanzierung des Unternehmens, indem sie Beratung für SAP Implementierungsprojekte für Track&Trace und Mobility anboten (2007 wurde hierfür die Movilitas Consulting AG gegründet). Als ehemalige SAP Berater war das natürlich eine gute Möglichkeit sich unabhängiges Kapital für die Finanzierung ihres eigentlichen Vorhabens zu beschaffen und gleichzeitig nötige Erfahrungen im Bereich Mobility zu sammeln. Da die Idee des Movilizer Ihrer Zeit weit voraus war, lag die Herausforderung darin den richtigen Zeitpunkt des Marktgangs abzupassen, um nicht zu viel Energie für einen noch unreifen Markt zu verschwenden. Diese Zeitspanne wurde dazu genutzt, dem Produkt die nötige Marktreife zu geben und sich gleichzeitig eine weltweit einzigartige Expertise im Bereich mobile SAP Prozesse aufzubauen.

Welche Wege gehen Sie , um Ihr Unternehmen am Markt zu etablieren? Welche Rolle spielen Social Medias?
Im B2B Bereich ist es in der Anfangs- und Wachstumsphase wichtig, intensive Vertriebsarbeit zu leisten, um seinen Bekanntheitsgrad zu erweitern und mit möglichst vielen Referenzprojekten Credibility am Markt zu bekommen. Die meiste Leadgenerierung in dieser Phase kommt daher direkt vom Vertriebsteam. Einen weiteren Teil macht die Onlinepräsenz aus. Social Media nutzen Movilizer als eine Plattform, um potenzielle Kunden mit Content-Marketing über Mobility aufzuklären und dabei auf Movilizer hinzuweisen.

Sie sind eines der Unternehmen, die es in das Förderprogramm German Accelerator geschafft haben. Wie geht es jetzt weiter und wie wichtig ist die Aufnahme in das Programm für die Expansion von Movilizer?
Die Aufnahme in das Programm ist eine gute Unterstützung und Erweiterung unserer Bemühungen auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Wir sind dabei ein Movilizer Office in den USA aufzubauen. Außerdem können wir natürlich als innovatives Technologie Start-Up einiges über Marktstrategien und Marketing im Silicon Valley dazu lernen.

Wer ist die Zielgruppe von Movilizer?
Als Unternehmensübergreifende Cloud Mobility Plattform ist der Movilizer in strategischem Sinne für CIOs und Mobility Entscheider interessant. Mit unseren fertigen prozessspezifischen Lösungen sind wir jedoch auch ein Ansprechpartner für Fachabteilungen.

Was sind Movelets?
Die Movilizer Movelets sind kleinste Teileinheiten eines Prozesses die aufeinander aufbauend eine Applikation ergeben, die einen Arbeitsprozess auf mobile Geräte bringt. Movelets können modular aufgebaut werden und bilden die Geschäftslogik der im Unternehmen eingesetzten Systeme mobil ab. Im technischen Sinne sind es Screens oder Screen-Abfolgen auf dem Gerät.

Warum sollte man Movilizer nutzen und wieviel kostet es?
Die Movilizer Plattform bietet Unternehmen die nötige Flexibilität, die sie brauchen, um Schritt für Schritt ganz unterschiedliche Prozesse aus verschiedenen Geschäftsbereichen zu mobilisieren. Alles vereint auf einer Plattform, die es Ihnen ermöglicht dies ohne große Investitionen in Entwicklung und Implementierung zu tun. Dabei bleibt die individuelle Komplexität, die vor allem geschäftskritische Prozesse oft haben gewahrt und kann ohne Einschränkungen mobil abgebildet werden. So können Mitarbeiter mit unterschiedlichen Rollen im Unternehmen mobil zusammenarbeiten und einfach auf Daten aus unterschiedlichen internen und externen Systemen, wie SAP, Oracle, Microsoft etc. zugreifen und sogar externe dritte Parteien, wie Lieferanten, oder Dienstleiter in den mobilen Arbeitsprozess einbinden. Wir garantieren dabei 100% Sicherheit und Verlässlichkeit der Movilizer Cloud.

Movilizer wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Vision ist in den nächsten Jahren aus Movilizer eine Standardplattform zu machen, auf die Unternehmen zurückgreifen, wenn sie geschäftskritische Prozesse sicher, verlässlich und effizient mobilisieren möchten.

Zum Schluß: Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Uns hat es geholfen unaufhörlich die oft sehr schnellen Bewegungen auf dem digitalen Markt im Auge zu behalten und gleichzeitig immer ein offenes Ohr für die Anforderungen unserer Kunden zu haben, um diesen immer gerecht zu werden. Dabei war es uns als Unternehmen wichtig flexibel genug zu sein, unsere Marktausrichtung bzw. Strategie schnell anpassen zu können, wenn die Situation es verlangte. So denken wir kann man sich immer nach vorne entwickeln ohne den Trends nur hinterher zu rennen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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