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MyVidStory Gruender

MyVidStory erzählt deine Geschichte

MyVidStory macht aus deinen Fotos ein Video

Wie ist die Idee zu MyVidStory entstanden, wann wurde die Firma gegründet und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Artur Zeller/MyVidStory : Die Idee entstand im letzten Jahr als ich mit meiner Schwester von einer Thailandreise zurück kam. Selbstverständlich haben wir unzählige Fotos gemacht, einerseits als Erinnerung für uns selber aber natürlich auch um Freunden&Familie unsere Erlebnisse zu zeigen. Zu Hause saß ich dann am Computer, betrachtete die Fotos und fragte mich wie schaffe ich es unser Erlebtes auf spannende und lebhafte Weise vorzustellen. Im Grunde gibt es ja nur zwei Möglichkeiten, entweder man zeigt einzelne Fotos, sei es nun in ausgedruckter Form, digital am Computer oder man stellt sie ins Internet. Es ist aber wohl nicht wirklich spannend sich durch Hunderte von Fotos zu klicken. Die andere Methode wäre sich ein Fotobuch zu erstellen. Das kam aber nicht in Frage, da man das Fotobuch mal nicht so eben mit vielen Menschen teilen kann. Letztendlich kam ich dann auf das Format Video, da ich zu dem Zeitpunkt nebenbei in der Videoproduktion tätig war und mich für Motion Design interessierte. Das erstellte Video kam sehr gut an bei den Zuschauern und es kamen Nachfragen, wo Sie denn auch so eins bekommen könnten. Ab dem Zeitpunkt begann die Idee zu wachsen.
Ende 2014 unterhielt ich mich mit einem sehr guten Freund über die Idee, Video Vorlagen mit seinem eigenen Inhalt zu personalisieren und ab dem Zeitpunkt haben wir die Idee dann zusammen weiter entwickelt.

Von der Idee bis zur Gründung was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Artur Zeller/MyVidStory :Die größte Herausforderung war einfach die Tatsache, dass uns an manchen Stellen das nötige Know- How fehlte z.B beim Aufbau unserer Website oder dem Marketing. Zum Glück kann man sich durch das Internet sehr viel selber beibringen und sein Wissen somit erweitern. Bevor wir unsere Ideen also umsetzen konnten, musste immer erstmals recherchiert werden, ob und wie wir es realisieren können. Es ist immer noch ein stetiger Lernprozess in dem wir uns befinden. Finanziert haben wir uns bis jetzt selber, da wir beide noch einer anderen Haupttätigkeit nachgehen.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren? Welche Rolle spielen Gründer und Startup Events/Wettbewerbe?
Artur Zeller/MyVidStory :Wir sind erst vor Kurzem mit unserer Beta Version online gegangen und befinden uns daher mitten in der Testphase. Es finden viele Gespräche mit Kunden statt, um herauszufinden wie unsere Service in der jetzigen Form ankommt und was der Kunde sich wünscht. Es ist ein Kreislauf aus testen und optimieren in dem wir uns zur Zeit befinden. Natürlich verfolgen wir aber auch die Startup Events/Wettbewerbe und wir haben auch vor dort selber aktiv zu werden.

Wer ist die Zielgruppe von MyVidStory?
Artur Zeller/MyVidStory :Allgemein gesagt zählt jeder zu unserer Zielgruppe, der gerne fotografiert und die damit verbundenen Erlebnisse archivieren und teilen möchte. Es gibt aber Anlässe mit denen man besonders viel verbindet und die einem sehr wichtig sind. Dazu gehören Urlaubsfotos, Hochzeitsfotos, Familienfotos und einfach alle anderen mit denen man Emotionen verbindet. Also besteht unsere Zielgruppe aktuell aus Privatkunden aber wir arbeiten auch daran Videovorlagen für den B2B Markt anzubieten. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die mit kleinem Aufwand und geringen Kosten, ein effektives Video für Ihr Marketing erhalten.

Wieviel verschiedene Vorlagen hat der Kunde zur Auswahl?
Artur Zeller/MyVidStory :Auf unserer Website befinden sich derzeit 22 verschiedene Video Vorlagen zu 7 Anlässen. (Urlaub, Geburtstag, Familie, Hochzeit, Liebe, Kinder, Feiertage). Jede Vorlage ist komplett anders und man kann immer wählen, wie viele seiner Fotos man in die Vorlage einfügen möchte. Wir haben es uns zum Ziel gemacht pro Woche 2 neue Video Vorlagen in unser Portfolio einzufügen und damit möglichst viele Geschmäcker anzusprechen.

Kann der Kunde auch auf ein Bildportfolio von Ihnen zurück greifen?
Artur Zeller/MyVidStory :Nein das kann der Kunde nicht. Unser Ziel ist es, dass der Kunde ein Video erhält, welches seine ganz persönlichen Erlebnisse zeigt. Das Video soll Ihn beim Betrachten an die schönen Momente erinnern. Fotos mit denen er nichts verbindet würden keine Emotionen auslösen.

Wie lange dauert die Videoerstellung in der Regel
Artur Zeller/MyVidStory: In der Regel kann der Kunde sein fertiges Video innerhalb von 24 Std. betrachten. Manchmal dauert es aber auch bis zu 48 Std.

Wie ist das bisherige Kundenfeedback?
Artur Zeller/MyVidStory :Das Feedback zum Produkt ist bis jetzt sehr gut. Sobald unsere Kunden Ihr fertiges Video betrachten merken sie schnell welche Vorteile das Video mit sich bringt. Es macht Ihnen einfach Spaß es sich anzuschauen und vor allem mit Ihren Liebsten zu teilen. Wir beobachten das ein Großteil der Bestellungen um das Thema „Urlaub“ handelt und arbeiten dementsprechend an neuen Video Vorlagen für diesen Anlass.

MyVidStory wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Artur Zeller/MyVidStory :Es ist schwer zu sagen, wo wir uns in 5 Jahren sehen. Für uns ist es erstmal wichtig unser Produkt & Service den Ansprüchen der Kunden anzupassen. Ich glaube ein Produkt, dass sich nicht den Bedürfnissen seiner Konsumenten anpasst wird in der heutigen Zeit schnell untergehen bzw. ersetzt werden. Die Vision ist aber eine Plattform zu erstellen auf der jeder seine eigenen Video Vorlagen anbieten kann und diese für Kunden mit Ihrem Inhalt füllt.

Zum Schluß: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Artur Zeller/MyVidStory :Man hört es ja immer wieder, dass man von seiner Idee wirklich überzeugt sein muss. Das kann ich nur bestätigen. Ohne den nötigen Willen und Leidenschaft ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Startup schnell am Ende ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Artur Zeller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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