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Notfallmamas Kindernotfallbetreuung professionell und verlässlich

Die Notfallmamas helfen zuverlässig und professionell

Wie ist die Idee zu den Notfallmamas entstanden und wann wurde die Firma gegründet?
Angela Schmidt / Notfallmamas: Nach der Geburt unserer Tochter kam mir die Idee, denn sie wurde direkt nach der Elternzeit sehr krank und ich musste mit ihr eine ganze Weile zuhause bleiben. In dieser Zeit habe ich mir eine Betreuung gewünscht, um zurück in den Job zu können. Da mein Mann selten in Hamburg arbeitet und meine Familie in Süddeutschland lebt, konnte ich auf niemanden zurückgreifen.

Von der Idee bis zum Marktstart was waren die größten Herausforderungen?
Angela Schmidt / Notfallmamas: Ganz klar: Das Zahlenwerk für den Businessplan, der bei einer Unternehmensgründung ja an erster Stelle steht. Das Angebot, die Zielgruppe und die Marktsituation waren relativ einfach zu beschreiben und zu recherchieren, aber die Liquiditätsplanung für die Bank hat viel Zeit und Nerven gekostet.
Gleichzeitig war und ist dieses Zahlenwerk und der Businessplan insgesamt ein guter Fahrplan und Leitlinie für den Auf- und Ausbau der Notfallmamas. Gleich danach kommen die Bankgespräche, die dann noch einmal ein Test für den Gründer-Willen sind.

Wer kann den Service von den Notfallmamas in Anspruch nehmen?
Angela Schmidt / Notfallmamas: Unser Serviceangebot richtet sich natürlich an Eltern. Wer für sein Kind eine kurzfristige Betreuung braucht, kann sich an uns wenden. Meist werden wir von berufstätigen Eltern gebucht, die nicht auf schnelle Hilfe von Familie oder Freunden zurückgreifen können, aber dennoch im Job nicht fehlen möchten oder können. Aber auch Unternehmen können unseren Service für ihre Mitarbeiter buchen. Wir bieten Firmen unterschiedliche Rahmenverträge an, es werden dann Kontingente eingekauft, die im Notfall durch die Mitarbeiter abgerufen werden können.

Wieviel kostet der Service und in welchen Städten kann man die Notfallmamas buchen?
Angela Schmidt / Notfallmamas: Bei Buchung durch Privatpersonen kostet der Service 29,75 € pro Stunde, wobei diese Kosten zu Zweidrittel bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden können.

Für Unternehmen haben wir gesonderte Preislisten. Die Kosten für eine Kindernotfallbetreuung gelten hier als betriebliche Ausgaben und bringen demzufolge auch steuerliche Vorteile mit sich.

Wir sind in Hamburg, Berlin und Frankfurt vertreten und planen noch für dieses Jahr den Aufbau in Düsseldorf/Köln, Stuttgart und München.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Betreuerinnen aus?
Angela Schmidt / Notfallmamas : Wir erwarten von unseren Mitarbeitern eine pädagogische oder medizinische Vorbildung oder Ausbildung. Die Erfahung mit (kleinen) Kindern ist der nächste wichtige Faktor. Wenn die Formalien wie erweitertes polizeiliches Führungszeugnis und ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind auch vorhanden sind, prüfen wir in einem persönlichen Gespräch, ob ein/e Bewerber/in zu uns passt und wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können. Wir erkundigen uns auch gerne bei Referenzen, da diese Tätigkeit einen großen Vertrauensvorschuss voraussetzt.

Wie kurzfristig kann man die Notfallmamas in Anspruch nehmen?
Angela Schmidt / Notfallmamas : Unser Service ist kurzfristig buchbar. Wir sind morgens ab 7 Uhr telefonisch erreichbar bis abends 19 Uhr. Wir tun unser Bestes, um innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach Anruf am Einsatzort zu sein. Und das schaffen wir auch fast immer. Wenn man allerdings vorher weiß, dass man morgens um 7 oder 8 Uhr schon aus dem Haus muss, wäre eine Vorwarnung am Vortag gut – dann ist die Betreuung auch schon früher möglich.

 

Notfallmamas wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Angela Schmidt / Notfallmamas :In 5 Jahren sehen wir uns als den führenden Anbieter für flexible, zuverlässige Notfallbetreuung in Deutschland. Wir werden an mindestens 8 Standorten in Deutschland vertreten sein. Die Notfallbetreuung im Krankheitsfall hat sich als familienfreundliche Maßnahme bei Eltern und Unternehmen etabliert und gehört als ein Baustein bei der Vereinbarkeit von Familie & Beruf einfach dazu.

Zum Schluss haben Sie noch Tipps für angehende Gründer?
Angela Schmidt / Notfallmamas : Ja, der erste Tipp deckt sich mit den größten Herausforderungen: einen Businessplan erstellen, selbst wenn man kein Gründungskapital von der Bank benötigt. Der Plan hilft dabei, Stärken und Schwächen im Vorhaben zu entdecken und wenn die Fleißarbeit geschafft ist, ist es ein toller Fahrplan zur Überprüfung der erreichten Ziele. Nr. 2: Netzwerken. Egal, ob im direkten Kontakt mit
„Marktbegleitern“ oder in sozialen Netzwerken wie XING oder facebook – neben vielen Informationen, die man erhält, erhöht man automatisch seinen Bekanntheitsgrad und gewinnt im besten Fall Fürsprecher für das Vorhaben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Angela Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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