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padaja Enjoy your Business Trip

Patrick Deseyve vom Startup Unternehmen padaja im Interview mit dem UNITEDNETWORKER

Wie ist die Idee zu padaja entstanden und wer steckt hinter padaja?
Patrick Deseyve / padaja : Hinter padaja stecken Patrick Deseyve, Daniel Etti und Jannis Gerlinger, die den „Hilferuf“ des Lederwaren-Einzelhändlers ETTI Taschen erhört und daraus padaja entwickelt haben. Unser ürsprüngliches Ziel war es, den Einzelhandel am E-Commerce teilhaben zu lassen. Früh haben wir festgestellt, dass wir eine Nische bedienen müssen und haben unser komplettes Konzept auf den Dienstreisenden ausgelegt.
Mit den erst später entwickelten padaja Business Terminals (www.padaja-terminal.de) bringen wir nun unseren Onlineshop zurück in die Offline-Welt, genau an die Touchpoints der Dienstreisenden.

Was hat es mit dem Namen auf sich?
Patrick Deseyve / padaja : Wer den ersten Satz aufmerksam gelesen hat, ist eventuell schon auf das Geheimnis des Namens gekommen. padaja ist das Ergebnis eines monatelangen Naming-Prozesses. Wirklich, wir haben uns sehr schwer getan, einen positiv klingenden Kunstnamen zu finden, der im Gedächtnis bleibt. Eines morgens, bei einem Weißwurstfrühstück im Büro, setzte Daniels Vater dann einfach die Anfänge unserer Vornamen zusammen, es entstand padaja. Als Marketingmenschen eigentlich ein No-Go aber umso öfter wir den Namen laut ausgesprochen haben, desto deutlicher wurde das Positive, dass in pa-da-ja steckt.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Patrick Deseyve / padaja : Die größte Herausforderung, die wir bisher gemeistert haben, war sicherlich der Aufbau des Onlineshops padaja.de. Der Shop ist in kompletter Eigenarbeit entstanden, Produkttexte wurden verfasst, Taschen im eigenen Fotostudio geshootet. Das hat Unmengen an Zeit gekostet.
Bisher sind wir komplett selbst finanziert, allerdings konnten wir vor einigen Tagen unsere erste Finanzierungsrunde sichern und einen Investor gewinnen, mit dem wir in Zukunft zusammen arbeiten.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren?
Patrick Deseyve / padaja : Da wir den Fokus derzeit auf die Business Terminals legen, ist unser Ziel, Hotels zu finden, die die Terminals platzieren. Um uns hier am Markt zu etablieren, gehen wir den Weg über Verbände, wie z.B. den DEHOGA. Nur über Meinungsführer gelingt es uns mit geringem Budget unsere Zielgruppe zu erreichen.

Was findet der Kunde auf padaja?
Patrick Deseyve / padaja : Unser Kunde ist der Dienstreisende. Auf diese Zielgruppe ist unser komplettes Sortiment ausgerichtet. Wir bieten aus den riesigen und teilweise unüberschaubaren Sortimenten von inzwischen 20 Herstellern, wie Samsonite, Bugatti, Picard oder EVERKI, genau die Produkte, die für die Dienstreise relevant sind. Neben Kabinengepäck und Businesstrolleys auch alles für den perfekten Aufrritt im Büro, z. B. Laptoptaschen und Businessrucksäcke.

Welche Vorteile hat der Kunde, wenn er bei Ihnen bestellt?
Patrick Deseyve / padaja : Jede einzelne Bestellung erfüllen wir zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden. Jeder am Bestellprozess beteiligte Mitarbeiter, egal ob im Büro oder im Lager, arbeitet mit vollstem Einsatz. Dadurch versuchen wir auch Kundenwünsche, die über die “normale” Bestellung hinaus gehen, zu bedienen. Durch Kooperationen mit Mehrwert, profitieren unsere Kunden darüber hinaus zusätzlich. Derzeit erhalten alle Kunden ab einem Bestellwert von 59 Euro einen Lost & Found Anhänger von BringMeBack, der die Tasche auf Dienstreise absichert. Zudem bieten wir unseren Kunden mit der padaja-Vorteilswelt weitere tolle Angebote.

padaja wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Patrick Deseyve / padaja : Der Onlineshop und die Business Terminals werden sich entwickeln. Der Fokus liegt aber klar auf den Terminals. Ziel ist es, padaja an alle Touchpoints der Dienstreisenden, wie Bahnhöfe, Flughäfen, Hotels, usw. zu bringen und ein flächendeckendes Terminal-Netz aufzubauen.

Zum Schluß: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Patrick Deseyve / padaja : Die Idee nicht ewig im stillen Kämmerchen entwickeln, sondern früh mit Entscheidern sprechen, die Zielgruppe ins Boot holen und an Gründerwettbewerben teilnehmen, um ein Netzwerk aufzubauen und Feedback einzuholen. Dadurch hat sich unser Konzept und unser Geschäftsmodell weiterentwickelt, bis es zu dem wurde, was es heute ist. Man sollte also nie zu früh an einer Sache festhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Patrick Deseyve für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

About Sabine Elsaesser

Sabine Elsässer ist seit 2008 Leitende Redakteurin des UNITEDNETWORKER. Seit Anfang der 1990ern bis zum Jahre 2007 hat Sie mit Ihrem Mann Markus Elsässer für verschieden Direct Selling Unternehmen große Internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut. Seit einigen Jahren schlägt Ihr Herz für die Startup und Crowdfunding Szene, die Sie nicht nur durch die Magazine sondern auch als Investor und Mentor unterstützt.

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