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UNICEPTA verstärkt Kompetenzen weiter in Großbritannien

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UNICEPTA akquiriert Media-Intelligence-Unternehmen Marble Global

Das weltweit zu den führenden Anbietern für Media, Marketing und Corporate Intelligence gehörende Unternehmen UNICEPTA expandiert weiter. Mit Closing vom 16. November 2022 wurde nun das britische Unternehmen Marble Global akquiriert.

„Wir freuen uns sehr, dass Marble Global jetzt ein Teil der UNICEPTA Group ist“, erklärt Jochen Freese, CEO UNICEPTA Group. „Das Team rund um Managing Director Tim Zecchin passt hervorragend zu uns: Uns eint die Überzeugung, dass datenbasiertes Listening und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Unternehmen und Organisationen eine wertvolle Grundlage zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen bilden.“

1991 gegründet, zählt Marble zu den führenden Media-Intelligence-Unternehmen in Großbritannien. Regierungen, NGOs, Institutionen und Unternehmen unterstützt Marble mit datenbasierten Erkenntnissen für deren strategische Kommunikation und Positionierung. Dafür analysiert Marble Global die Daten aus klassischen, Online- und sozialen Medien und leitet daraus relevante Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen ab. Inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Themen im Kontext von ESG (Environmental, Social, Governance) sowie gesellschaftlichen Debatten und Megatrends. Zu den Kunden gehören international agierende Unternehmen und Organisationen in Großbritannien und USA, u.a. Reckitt, die Weltbank und Verizon.

Die Services von Marble Global umfassen Deep-Dive-Reports zu Themen, Akteuren und Marken sowie interaktive Dashboards mit eingängigen Datenvisualisierungen, tägliche Medien-Briefings für die C-Suite und Beratung – immer mit dem Ziel, Unternehmen in die Lage zu versetzen, gleichermaßen Chancen und Risiken zu erkennen und so bessere Entscheidungen zu treffen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Umwelt, sozial- und politisch-relevanten Themen (ESG), die für Unternehmen in Fragen der Positionierung und Strategie immer wichtiger werden.

„Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, besser zu verstehen, wie die Gesellschaft wichtige Debatten und aktuelle Themen wahrnimmt und diskutiert, insbesondere im Kontext von ESG. Mit UNICEPTA haben wir uns für einen Partner entschieden, der für diese gleiche Philosophie steht. Gleichzeitig profitieren wir von UNICEPTAs technologischer Stärke und können unsere Kunden auch mit weiteren, innovativen Lösungen wie KI-basierter Corporate Intelligence unterstützen“, erklärt Tim Zecchin, Managing Director von Marble Global. 

Mit der Akquisition von Marble Global baut UNICEPTA seine Präsenz vor allem in Großbritannien aus. Bereits seit 2019 unterstützt UNICEPTA von London aus britische Unternehmen und internationale Organisationen, aktuell sind rund 40 Redakteur*innen, Analysten und Account Manager für UNICEPTA tätig. Durch den Zusammenschluss mit Marble Global kommen weitere 25 Mitarbeiter*innen hinzu.

„Nur mithilfe von Technologie ist die zunehmende Datenflut überhaupt so zu bändigen, dass auf ihrer Grundlage wichtige Unternehmensentscheidungen getroffen werden können. Gleichzeitig sind für das Verstehen komplexer Sachverhalte, auch menschliche Expertise und jahrzehntelange Erfahrung notwendig, wenn es darum geht, den Extrakt aus Millionen Datensätzen in entsprechende Handlungsempfehlungen umzuwandeln. Wir verbinden Tech und Talent wie kein anderes Unternehmen unserer Branche und garantieren unseren Kunden so stets das Beste aus zwei Welten“, erläutert Jochen Freese.

Die Transaktion wurde Mitte November 2022 geschlossen.

Für UNICEPTA ist Marble Global bereits die dritte Akquisition in diesem Jahr: Seit Mai 2022 gehört Giance Technologies (jetzt: UNICEPTA Corporate Intelligence) zur UNICEPTA Group, im September folgte das Schweizer Unternehmen Adwired. Im Zuge seines globalen Wachstums hat UNICEPTA zudem ein Büro in Brasilien und erste Aktivitäten in Frankreich gestartet. Bereits jetzt gehören 50 Prozent der DAX40-Unternehmen und weitere globale Marktführer zum Kundenportfolio von UNICEPTA. Das Ziel von UNICEPTA ist ein weiterer Ausbau sowohl der Leistungs- als auch der Kundenstruktur.

Bild Jochen Freese

Quelle UNICEPTA GmbH

Kakaofreie Schokolade: Nocoa-Produktion startet

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nocoa

Produktion kakaofreier Schokolade startet nach nur eineinhalb Jahren Entwicklungszeit

2021 gegründetes Start-up eröffnet Produktionsanlage in Pilsen, Tschechien  

Nach den erfolgreichen Pop-Up Sales in Deutschland starten die „Chocolate Siblings“ Sara und Maximilian Marquart mit ihrer Schokoladenproduktion durch. In der Brauereistadt Pilsen wird nun die weltweit erste kakaofreie Schokolade Nocoa „gebraut”: Das nachhaltige Produkt auf Basis von fermentiertem Hafer ist die größte Innovation in der Schokoladenindustrie seit 100 Jahren.

Planet A Foods setzt Segel für Wachstumskurs

Das erst 2021 gegründete Münchner Start-up Planet A Foods eröffnet eine Produktionsstätte in Pilsen. Sie ermöglicht es der wachsenden Food Company, 750 kg kakaofreie Schokoladenmasse pro Stunde herzustellen. Produktentwicklung und Prototyping bleiben weiterhin im Schokotechnikum am bisherigen Firmenhauptsitz in München Planegg. Dort entwickelt Planet A Foods weitere Sorten und Geschmacksrichtungen ihrer nachhaltigen Nocoa-Schokolade. 

„Unsere deutschlandweite Markteinführung hat gezeigt: Die Leute sind bereit für Nocoa”, so Maximilian Marquart, CEO und Co-Founder von Planet A Foods. „Ob als Riegel, Eis oder Cookie – den Verbrauchertest hat Nocoa mit Bravour bestanden. Unsere Schokolade, die aus lokalen, nachhaltigen Rohstoffen besteht, kommt an. Sie ist genauso zartschmelzend und vollmundig im Geschmack wie herkömmliche Schokolade, hat dabei aber einen 92 Prozent geringeren ökologischen Fußabdruck und weniger Zucker. Nun gehen wir mit unserer neuen Produktionsanlage den nächsten Schritt.”

Erweiterung der Möglichkeiten und mehr Flexibilität

Neben dem Geschmackserlebnis erfüllt Nocoa auch alle technischen Anforderungen an die industrielle Verarbeitbarkeit. Das neue Equipment ermöglicht es dem Start-up nun, neue Produkte einfach zu skalieren und Prozessänderungen zuverlässig zu testen. „Mit unserer neuen Produktionsstraße führen wir unseren schnellen Wachstumskurs fort und freuen uns, dass unsere als Idee gestartete Vision der lokalen, nachhaltigen Schokolade nun Wirklichkeit wird”, erklärt CTO und Co-Founder Sara Marquart. „Wir arbeiten mit unseren Betriebseinheiten bereits nach industriellen Standards, doch wir streben mehr an: Unsere Walzen in Pilsen sind auf eine Dauerproduktion mit einer Leistung von ca. einer Tonne Nocoa pro Stunde ausgelegt. Bereits heute sind wir auf einem sehr attraktiven Preisniveau für unsere Kunden und wettbewerbsfähig mit herkömmlicher Schokolade.”

Entlastung für die globale Kakaoproduktion

Für den weltweiten Schokoladenkonsum werden, bei steigender Nachfrage, schon heute jährlich fünf Millionen Tonnen Kakao benötigt und Unmengen an klimaschädlichem Kohlendioxid ausgestoßen. Um die Kakao-Lieferkette zu entlasten, haben die Chocolate Siblings Nocoa entwickelt. Statt Kakaobohnen fermentieren und rösten sie Hafer – ganz ähnlich wie beim klassischen Bierbrauen.

Dabei entsteht das charakteristische Schokoladenaroma, das Nocoa so lecker macht.

Bild Gründer

Quelle ELEMENT C GmbH

Crocus Labs schließt eine siebenstellige Seed-Investitionsrunde ab

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crosus labs

Crocus Labs schließt eine siebenstellige Seed-Investitionsrunde ab, um energieeffiziente Leuchten für den Gartenbau zu entwickeln

„Spark life into spaces“ heißt die Vision von Crocus Labs. Das Team folgt dieser Vision, Leben in die Welt zu bringen, indem es höchst energieeffiziente vollspektrum-Beleuchtungslösungen herstellt, die eine nachhaltige Zukunft für vertikale Farmen und Gewächshäuser ermöglichen. Mit der Investitionsrunde, angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Brandenburg Kapital, wird sich das Unternehmen auf Forschung und Entwicklung konzentrieren und die nächste Generation von Beleuchtungslösungen auf den Markt bringen. Unterstützt wird die Runde auch von der BACB Bet. GmbH, dem Investmentvehikel des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V. (BACB) und Angel- Investoren.

Crocus Labs hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Übergang zu einer nachhaltigeren Nahrungsmittelproduktion zu ermöglichen. Maximal sonnenähnliche, effiziente Lichttechnologie für Gewächshäuser, vertikale Farmen und alle anderen Formen der Landwirtschaft in geschlossener Umgebung sollen effizientere Formen des Pflanzenbaus hervorbringen. Unter Einsatz proprietärer Halbleitertechnologien entwickelt Crocus Labs bahnbrechende Beleuchtungssysteme mit bislang unerreichter Effizienz. Mit dem Investment wird Crocus Labs seine Innovationstätigkeit fortsetzen und helfen, die Kosten für den Betrieb von Indoor-Farmen zu senken und gleichzeitig die Qualität der Produkte zu verbessern.

Das Gründerteam von Crocus Labs, Dr. Prashanth Makaram, Markus Erbe und Galina Gorshkova konzentriert sich darauf, die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft durch den Einsatz eigener Innovationen zu gestalten. Das Team verfügt über Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und alle Teammitglieder als eigenständige Unternehmer.

„Crocus Labs wurde 2020 mit der Idee gegründet, die von uns entwickelten Innovationen und unsere Erfahrung in der Halbleiterindustrie zu nutzen, um ein Produkt zu entwickeln, das einen starken positiven Einfluss hat.“ Dr. Prashanth Makaram

Das Produkt ermöglicht eine Steigerung der Energieeffizienz von bis zu 50 Prozent, indem es intelligente Energieumwandlung, proprietäre LED-Dioden und Softwarekomponenten kombiniert. Außerdem deckt es das komplette Lichtspektrum ab, was die Qualität und Gesundheit der Pflanzen verbessert. Angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise und der Bedeutung von lokal produzierten Lebensmitteln, gerade in der aktuellen geopolitischen Lage, wird Crocus Labs eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Zukunft einer nachhaltigen, regionalen Landwirtschaft zu ermöglichen.

„Disruptive and addressing a strategic issue for Europe in terms of food independence“ Jury der Europäischen Innovationskommission

Crocus Labs arbeitet seit 2020 an der Technologie und konnte in mehreren erfolgreichen Studien nachweisen, dass die Lichter die Steigerung von Qualität und Biomasse bei verschiedenen Pflanzen fördern können: Stevia, Basilikum, Chilis, Erdbeeren. Die Tests haben bereits für die erste Produktgeneration eine verbesserte Energieeffizienz von 15 Prozent gegenüber gegenwärtigen Standards gezeigt.

Das Investment wird die weitere Produktforschung und Produktion in Brandenburg sowie Tests bei verschiedenen Kunden unterstützen, um das Unternehmen auf eine weitere geografische Expansion und eine breite Produktvermarktung vorzubereiten.

„Energie- und Nahrungsmittelkrisen unterstreichen die Bedeutung von alternativen Konzepten und Innovationen für die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion. Das neuartige, effiziente Vollspektrumlicht von Crocus Labs ermöglicht die Umsetzung neuer Anbaumethoden und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Lebensmittelproduktion der Zukunft leisten. Wir freuen uns darauf, das erfahrene und vielseitige Team zusammen mit den neuen Partnern bei der weiteren Entwicklung und Skalierung des Unternehmens zu unterstützen.“ Dr. Gernot Berger, Senior Investment Manager beim HTGF

„Die innovative Beleuchtungslösung von Crocus Labs ist einer der wichtigsten Katalysatoren für die Zukunft einer nachhaltigen und autarken Landwirtschaft in Europa. Wir sehen großes Potenzial in der Kombination aus gutem Markttiming, erheblichem Impact, exzellenten Technologien und einem hochkompetenten Team und sind stolz, Crocus Labs in unserem Portfolio begrüßen zu dürfen“. Binh Vu, Analystin bei Brandenburg Kapital

„Die Weiterentwicklung von Indoor- und Vertical-Farming-Konzepten wird von entscheidender Bedeutung sein, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion erfolgreich zu begegnen. Effizientere Beleuchtungssysteme werden der entscheidende Faktor sein, um diese Konzepte rentabel zu machen und weiter zu verbreiten. Wir glauben, dass Crocus Labs die Technologie hat, um diese Konzepte zu ermöglichen, und wir freuen uns sehr, gemeinsam mit einem phänomenalen Team und großartigen Co-Investoren Teil dieser Reise zu sein.“ Martin Huber Geschäftsführer, BACB Beteiligungsgesellschaft

Bild Crocus Labs

Quelle Investitionsbank des Landes Brandenburg

Fulfillment-Dienstleister Huboo und Mirakl schließen Partnerschaft

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Huboo und Mirakl schließen Partnerschaft

Huboo-Kunden erhalten Zugang zu mehr als 300 internationalen Online-Marktplätzen und vollständig integrierter SaaS-Plattform

Der E-Fulfillment-Dienstleister Huboo und das französische Softwareunternehmen Mirakl haben eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. Kunden von Huboo können ab sofort den Huboo E-Fulfillment-Service auf jedem der derzeit über 300 Online-Marktplätze von Mirakl nutzen. Huboo wird im Zuge der Partnerschaft einer von Mirakls vertrauenswürdigen Fulfillment-Partnern in Europa und der einzige mit Sitz in Großbritannien. Als Anbieter einer internationalen SaaS-Marktplatzplattform arbeitet Mirakl mit bekannten Einzelhandelsmarken zusammen, darunter Media Markt, Douglas oder home24.

Zugang zu neuen Marktplätzen schafft Wachstumschancen
Durch den nun vollständig integrierten Zugang zu zahlreichen neuen internationalen Marktplätzen können Online Retailer ihr E-Commerce-Geschäft schnell ausbauen sowie den Lager- und Logistikbetrieb vereinfachen. Das Mirakl Customer Care Dashboard ermöglicht beispielsweise den zentralisierten Eingang von Kundennachrichten aus verschiedenen Marktplätzen. Gleichzeitig profitieren Mirakl-Nutzer vom Huboo E-Fulfillment-Service für die Bestellabwicklung, der sich auf weiteren vorhandenen Verkaufskanälen einsetzen lässt.

Andrej Kotliar, Sales Manager DACH bei Huboo E-Commerce Technologies GmbH, sagt: „Die Partnerschaft mit Mirakl ist ein weiterer Schritt in Huboos stringentem Wachstumsplan. Händler können mit unserer integrierten Lösung Verkaufskanäle einfach erweitern, ohne die komplexe oder kostspielige Entwicklungsarbeit, die Verknüpfungen üblicherweise mit sich bringen.“

Jean-Gabriel de Mourgues, Executive Vice President Connect & Growth Solutions bei Mirakl, ergänzt: „Wir freuen uns, dass Retailern in unserem Mirakl Connect-System nun auch die innovative Huboo Fulfillment-Lösung zur Verfügung steht. Sie können so einen optimalen Lieferservice bereitstellen und Endverbrauchern einen noch besseren Service bieten.“

Huboo will europaweit weiter wachsen
2017 in Bristol (UK) gegründet, hat Huboo in den letzten zwölf Monaten Standorte in Deutschland (Leipzig), den Niederlanden (Eindhoven) und Spanien (Madrid) eröffnet. Mark Elward, Vice President of Enterprise Sales bei Huboo Technologies Limited: „Im nächsten Jahr wollen wir weitere europäische Märkte erschließen. E-Commerce-Unternehmen profitieren dann mehr und mehr von einem integrierten, paneuropäischen Service für die Kommissionierung, Verpackung und den Versand ihrer Produkte. Der Zugang zu den mehr als 300 internationalen Mirakl-Marktplätzen bringt Händlern schon jetzt viele weitere Vorteile.“

Seit Gründung ist der britische E-Fulfillment-Dienstleister von 2 auf mehr als 800 Mitarbeiter, von 60 auf über 1.000 Kunden und von einem auf acht Lagerzentren gewachsen. Das Unternehmen bietet einen umfassenden, softwaregesteuerten Fulfillment-Service für alle Firmengrößen an.

Fulfillment-Dienstleister Huboo und Mirakl schließen Partnerschaft

Bild Andrej Kotliar Sales Manager DACH Huboo

Quelle VOCATO public relations GmbH

eROCKIT auf Erfolgskurs – Neue Aktienemission gestartet 

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eROCKIT

Die eROCKIT AG wird weitere Aktien im Rahmen einer vorbörslichen Emission ausgegeben. Das berichtete Vorstand Andreas Zurwehme auf der ersten ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens in Berlin.

In diesem Jahr haben weit über 200 Aktionärinnen und Aktionäre über 830.000 Euro in das Unternehmen investiert. Aufgrund der großen Nachfrage werden jetzt weitere eROCKIT Aktien in einer weiteren Online-Emission direkt auf der Webseite ag.erockit.de angeboten. Für alle Frühzeichner gilt bis zum 28.2.2023 ein „Early Bird Discount“ von 100 Euro pro Aktie. Der Preis pro Aktie beträgt derzeit 500 statt später 600 Euro. Die Aktie der eROCKIT AG geht damit weiter auf Erfolgskurs. 

Ein Investment bei der eROCKIT AG ist eine Investmentchance in eine deutsche Aktiengesellschaft in der eMobility. Das eROCKIT ist ein einzigartiges Fahrzeug deutscher Ingenieurskunst „Made in Berlin-Brandenburg“. Innovative Technologie, zugelassen und auf der Straße, die Produktion läuft und die Nachfrage ist sehr hoch.

Was ist das eROCKIT?

Fahrrad? eBike? Motorrad? eROCKIT ist alles in einem Fahrzeug vereint. Mit diesem Bike kann mit ganz genüsslich mit 100 km/h über die Stadtautobahn radeln. eMobility-Hightech macht‘s möglich. Mit wenigen Tritten in die Pedale spürt man eine sagenhafte Beschleunigung und erlebt das Thema eBike in einer ganz neuen Dimension. Hinter der pedalgesteuerten, intuitiven Bedienung steckt die Human Hybrid-Technologie. Eine nie dagewesene Kombination aus Hard- und Software, einem leistungsstarken Elektromotor und einem hochmodernen Akku. Intuitive Bedienung, großes Erlebnis. 

Das eROCKIT ist darüber emissionsfrei und umweltfreundlich. Es ist das ideale Pendlerfahrzeug, mit dem man schneller, günstiger und entspannter zur Arbeit kommt. Es ist sportlich und gesund, agil und sicher, es spart Zeit und Geld. Eine „Tankfüllung“ bzw. Akku-Ladung reicht für über 130 km und die Stromkosten betragen dafür unter drei Euro. 

Ingenieurskunst Made in Germany

Mit dem eROCKIT ist einem Unternehmen aus der Nähe von Berlin ein Coup der deutschen Ingenieurskunst gelungen. Das sorgt bereits international für Aufsehen. „Wir möchten Mobilitätsgeschichte schreiben“ erklärt Andreas Zurwehme, Vorstand der eROCKIT AG. Seit über 30 Jahren ist der gebürtige Westfale in der Industrie zu Hause. Seit weit über 10 Jahren beschäftigt er sich mit der Elektromobilität. Er und sein Team aus Ingenieuren, Elektronikern, Mechanikern, Software- und Marketingprofis haben sich auf die Fahnen geschrieben, das Unternehmen zum Erfolg zu führen. Für die Produktion verantwortlich ist Dipl.-Ing. Markus Leder, der zuvor bei Pininfarina Deutschland als Entwicklungsleiter wirkte. 

Mit der Gemeinschaft zum Erfolg

Startup-Investoren können in der öffentlichen Aktienemission schon mit der Zeichnung von nur einer Aktie und einem Investment von wenigen hundert Euro am Erfolg partizipieren. Ende 2021 wurde die eROCKIT AG ins Leben gerufen und strebt in Zukunft einen Börsengang an. Wer jetzt mit einsteigt hat die Chance bei einem steigenden Unternehmenswert enorm zu profitieren. 

Ein sinnvolles Investment mit einem Produkt zum „Erleben!“

eMobilität ist einer der stärksten Zukunfts- und Wachstumsmärkte. Das eROCKIT „Made in Germany“ ist damit ein spannender Kandidat, zu einem wirklich großen Player zu werden. Nachhaltig aber auch sinnvoll zu investieren ist neben hohen Renditechancen für viele Kapitalanleger ein wichtiges Kriterium. Der Zeitpunkt für ein Investment in eROCKIT könnte kaum besser sein. „Das eROCKIT ist zugelassen und auf den Straßen unterwegs. Unser neues Modell, das eROCKIT One, stellen wir schon bald der Öffentlichkeit vor.“ erklärt Andreas Zurwehme

eROCKIT auf Erfolgskurs – Neue Aktienemission gestartet 

Bild Andreas Zurwehme mit zwei eROCKITs in Berlin (Vorstand eROCKIT AG)

Quelle eROCKIT AG

Nevoox gewinnt CES-Innovationspreis für neuartiges Raumluftmessgerät

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Nevoox gewinnt CES-Innovationspreis für neuartiges Raumluftmessgerät – Mannheimer Technologie-Startup hat mit dem ProxiCube NX3 eine international beachtete Neuheit entwickelt

Nachdem in den vergangenen Jahren nahezu ausnahmslos Startups aus den Bereichen Software, Services und eCommerce für Aufsehen gesorgt haben, tritt nun mit Nevoox ein erfolgreiches Startup mit einer klassischen Engineering-Leistung auf den Plan: Die Ingenieure, Wissenschaftler sowie Hard- und Softwareentwickler haben mit dem ProxiCube ein völlig neues Produkt zur Messung der Raumluftqualität auf den Markt gebracht. Dafür wurden die Mannheimer nun in New York  mit dem CES-Innovations-Award 2023 in der Kategorie Digital Health ausgezeichnet.

Zu Hause, am Arbeitsplatz oder bei einer Indoor-Veranstaltung: Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir in Innenräumen. Dass die Qualität der Raumluft Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hat, liegt nahe – hier wird gesprochen, gerufen, gehustet und geniest. Dabei verbreitet jeder Mensch Aerosole, die auch Krankheitserreger wie SARS-CoV- oder Grippeviren übertragen können. Doch bei welchen Werten sollte die Luft gereinigt werden? Wann werden Grenzwerte erreicht? Das können Unternehmen und Privathaushalte seit kurzer Zeit mit dem neuartigen Messgerät ProxiCube® NX3 des Mannheimer Start-ups Nevoox Europe GmbH feststellen, das mit seiner einzigartigen Technologie die Aerosol-Konzentration in jedem Raum messen kann. 

Dafür hat Nevoox in New York den CES-Innovations-Award 2023 in der Kategorie Digital Health erhalten. ProxiCube® NX3 ermittelt über spezielle Sensoren die Anzahl der flüssigen, lungengängigen Aerosole – flüssiger Feinstaub kleiner gleich 2,5 Mikrometer (PM2.5). Der Wert wird in Tropfen/cm3 angegeben und parallel auf dem Display des ProxiCube® NX3 angezeigt. Alle Messdaten können außerdem über eine App abgerufen werden. Die zum Patent angemeldete Technologie zur Differenzierung zwischen flüssigkeitsbeladenen und trockenen Partikeln macht dieses kompakte Messsystem einzigartig. 

ProxiCube® NX3 kann noch mehr. „Jegliche für die Luftqualität relevanten Werte lassen sich in Echtzeit abrufen“, sagt Alexander Oesterle, Geschäftsführer der Nevoox Europe GmbH. Etwa die CO2-Konzentration: Zu hohe Kohlendioxid-Konzentrationen im Innenraum führen zu geringerer Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. 

Nevoox Europe will mit seinen Hightech-Luftmess- und Luftreinigungstechnologien optimale Bedingungen zum Leben und Arbeiten schaffen. „Das ist in Zeiten erhöhter Umweltbelastungen wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und durch luftübertragene Krankheiten von besonderer Wichtigkeit“, so Oesterle. Nevoox Europe wird seine Produkte im Januar in Las Vegas bei der CES präsentieren – einer der weltweit größten Fachmessen für Consumer Elektronics. 

Quelle tech2com UG

Boris Dolkhani ist „CMO of the Year” 2022

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boris dolkhani

Boris Dolkhani von Bosch hat Deutschlands höchste Auszeichnung für die Funktion des Chief Marketing Officer erhalten.

Boris Dolkhani ist „CMO of the Year” 2022 – so hat sich die 12-köpfige „CMO of the Year“ Jury, zusammengesetzt aus Mitgliedern des „CMO of the Year“ Councils sowie ausgewählten Marketing- und Medienexpert:innen aus Verlag, TV, Hochschule und Agentur, entschieden. Dolkhani ist Senior Vice President Brand Management, Corporate Marketing Communication and Communication Strategy bei der Robert Bosch GmbH, und durch seine kontinuierliche und strategische Arbeit maßgeblich am Erfolg der Marke Bosch beteiligt.

Fachmedienpartner HORIZONT hatte zuvor aus den Nominierungen des „CMO of the Year Councils“ zehn Top-CMOs gewählt, die Jury kürte daraus nun den Sieger. Als Bewertungsgrundlage dienten der Jury Dossiers, die das Institute for Marketing & Customer Insight University of St. Gallen zu den CMOs erstellt hat. Boris Dolkhani folgt auf Vorjahressiegerin Antje von Dewitz von VAUDE. Die Laudatio auf den neuen CMO of the Year hielt Stefanie Wurst, Leiterin der Marke MINI bei der BMW Group. Wolfram Kons führte als Moderator durch die feierliche CMO Award Night. Eröffnet wurde der Abend durch Dr. Claus Kleber, ehem. erster Moderator ZDF „heute-journal“, der eine Key Note zum Thema „Zwischen Asien und Amerika – wo bleibt Europa, wenn sich die Welt neu ordnet?“ hielt.

Zum ersten Mal überhaupt wurde der CMO Lifetime Achievement Award verliehen: Die Auszeichnung für besondere Marketing-Leistungen für eine Marke über einen längeren Zeitraum ging an Reiner Tafferner, den ehemaligen Geschäftsleiter Marketing bei HiPP. Die Jury hatte sich einstimmig für ihn ausgesprochen, der Vorschlag stammte von Florian Haller, CEO Serviceplan Group: „An der Seite von Claus und Stefan Hipp hat es Reiner Tafferner wie kein anderer geschafft, die Marke HiPP zu gestalten und zu prägen. Er hat die Themenfelder Bio und Nachhaltigkeit zu einer Zeit besetzt, in der die restliche Branche noch lange nicht so weit war, und er hat es geschafft, HiPP gegen Großkonzerne als Marktführer zu etablieren.“ 

Prof. Dr. Sven Reinecke, Executive Director des Institute for Marketing & Customer Insight University of St. Gallen und Sprecher der Jury, begründet die Wahl des CMO of the Year: 

„Boris Dolkhani hat bereits als Kommunikationsleiter von KUKA neuartige Kommunikationsakzente gesetzt. Bei Bosch ist es ihm gelungen, mit #LikeABosch nicht nur eine einzigartige, mutige Kampagne zu realisieren, die sich im ingenieursgetriebenen Umfeld deutlich abhebt. Vielmehr ließen sich damit B2B und B2C geschickt miteinander verbinden und die Markenwerte von Bosch sowohl unternehmensintern als auch -extern kommunizieren. Die strategische Markenkommunikation ist nachhaltig wirksam und wird geschickt in die Kommunikation der zahlreichen Geschäftsbereiche eingebunden. Mit anderen Worten: Boris Dolkhani verbindet alle drei Elemente einer erfolgreichen Markenführung: Strategie, Kreativität und sozialtechnische gelungene Umsetzung.“

Boris Dolkhani freut sich über die Auszeichnung: 

„Wow! Welch wunderbare Überraschung und Ehre, diesen besonderen Award stellvertretend für unser gesamtes Unternehmen und unser großartiges Team entgegen nehmen zu dürfen. Wir arbeiten seit 2019 konsequent an der Weiterentwicklung der #LikeABosch Kampagne. Neben der starken externen Wirkung haben wir damit auch eine Riesenbegeisterung innerhalb des Konzerns erzielt. Dieser einzigartige Award ist eine tolle Würdigung unseres Einsatzes. Ich freue mich persönlich sehr darüber. Herzlichen Dank.“

Boris Dolkhani ist Senior Vice President Brand Management, Corporate Marketing Communication and Communication Strategy bei der Robert Bosch GmbH. Nach verschiedenen Stationen in der Kommunikationsbranche sowie Gründungen eigener Firmen wechselte Boris Dolkhani 2017 zu Bosch und ist dort für die Positionierung der Marke als führendes IoT-Unternehmen verantwortlich. Für enorme Aufmerksamkeit sorgte die unter seiner Führung entstandene Kampagne #LikeABosch. Sie wurde erstmalig im Januar 2019 auf der CES präsentiert und wird seitdem kontinuierlich fortgeführt. #LikeABosch ist bisher die wirksamste Kampagne der Marke und trägt so maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei. 

Reiner Tafferner bedankt sich ebenfalls für den CMO Lifetime Achievement Award: 

„Über diese außergewöhnliche Auszeichnung freue ich mich sehr. Das ist eine sehr schöne Anerkennung auch für alle Kolleg:innen und Mitarbeiter bei Hipp und für alle unsere langjährigen Partner. Ganz herzlichen Dank an die renommierte Jury, ich fühle mich sehr geehrt.“

Die Gastgeber:innen des „CMO of the Year“ Awards 2022 sind: Serviceplan Group, REPUBLIC, Ad Alliance in Kooperation mit: Capital, ntv, HORIZONT, Institute for Marketing & Customer Insight University of St. Gallen.

Bild Boris Dolkhani (Bosch) ist „CMO of the Year“ 2022, Reiner Tafferner (ehemals HiPP) erhält den Lifetime Achievement Award. / Serviceplan Group

Quelle Serviceplan Public Relations & Content

Ayming: Job Dating im Eisstadion der DEG in Düsseldorf

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Mit einer außergewöhnlichen Aktion in einer besonderen Umgebung sucht die international tätige Unternehmensberatung Ayming nach neuen Mitarbeitern: Am 7.12.2022 findet um 16:30 Uhr ein Job Dating in der DEG Eishockey Arena – dem PSD BANK DOME – in Düsseldorf statt. Der Event richtet sich dabei an Interessenten unterschiedlicher Bereiche: Business Development, Consulting, Finance und Marketing. 

Ayming bietet den Bewerbern die Möglichkeit, an mehreren spielerischen Workshops (Interview, Rätsel, Videos) teilzunehmen, um ihnen die Kultur und den Alltag der Berufe des Konzerns in einer freundlichen und offenen Atmosphäre näher zu bringen, damit jeder sich entfalten kann.

„Für uns steht bei der Suche nach neuen Mitarbeitern nicht der Lebenslauf im Mittelpunkt. Wir wollen die Persönlichkeit jedes einzelnen kennenlernen.“, erklärt Harro Bosma, International HR Manager bei Ayming. „Der ist zwar sicherlich wichtig, doch über das Job Dating erkennen sowohl wir als auch die Bewerber sehr schnell, wie wir zueinanderpassen. Spätere Enttäuschungen kann man so auf beiden Seiten deutlich reduzieren.“

Dementsprechend basiert das Job Dating für die Bewerber und Bewerberinnen auf einem erlebnisorientierten Erfahrungsparcour, der mit unterhaltsamen und lehrreichen Workshops verbunden ist. Ziel ist dabei, den Kandidaten und Kandidatinnen einen besseren Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe bei Ayming zu geben. Gleichzeitig verpflichtet sich Ayming, allen Bewerbern und Bewerberinnen innerhalb von 48 Stunden eine Rückmeldung zu geben. 

Und so wird die Veranstaltung gestaltet:

Ab 16:30 Einlass & Welcome Drink mit dem deutschen Team von Ayming und ein erstes Warm-up mit zukünftigen Kollegen und Kolleginnen.

Es folgt die Begrüßung durch Marie-Alice Thierry-Portmann, Global Director Human Resources und ihr Team. Dabei geht es um Werte wie Flexibilität, individuelle Verantwortung, Pioniergeist und Innovation. Mit von der Partie: Ramona Weiss, ehemalige Spielerin in der Deutschen Frauen Eishockey-Nationalmannschaft und Schiedsrichterin. Sie erläutert, warum die Werte von Ayming (besonders Teamgeist und Leidenschaft stehen hierbei im Fokus) mehr mit dem Eishockey gemeinsam haben als viele vermuten.

Dazu nur ein kurzes Beispiel: Es geht um den Teamgeist: Beim Eishockey muss man geduldig auf seine professionelle Chance warten, nicht überstürzt hektisch agieren. Und so trägt jeder zum Erfolg des Teams bei und nicht nur die Torschützen. Das ist bei Ayming nicht anders. Nicht ohne Grund hat sich Ayming für das Eisstadion der DEG als Veranstaltungsort entschieden. 

In einem kurzen, 10-minütigen persönlichen Gespräch mit den potenziellen künftigen Kollegen und Kolleginnen oder Managern ist dann Zeit für die Bewerber und Bewerberinnen, um berufliche Motivationen und Ambitionen zu erläutern.

Anschließend folgt ein Video-Interview, das aus schnellen und spontanen Fragen besteht. Hier gilt es nicht lange zu überlegen – die Authentizität steht dabei im Zentrum.

Im Rahmen eines Workshops gilt es sodann kognitive, kommunikative und verhaltensbezogene Fähigkeiten bei der Lösung von Rätseln zu ermitteln.

Bevor im Anschluss der gemütliche Teil mit Networking samt Drinks und Finger Food beginnt, wird noch mit allen Workshop-Teilnehmern über ein geschäftliches oder gesellschaftliches Thema diskutiert. Dabei können die Teilnehmenden ihre eigenen Argumentationen aufbauen und ihre Ideen zum Ausdruck zu bringen

Junior- und Senior-Vertriebsmitarbeiter und -Berater, erfahrene Manager oder junge Hochschulabsolventen: Die gesuchten Profile umfassen dabei keineswegs nur Absolventen von Handelsschulen und Universitäten. Auch andere Bewerber, sind herzlich willkommen und können ihre Leidenschaft für die Beratung und ihren Wunsch, exzellente Experten für Kundenbeziehungen zu werden, verfolgen.

Im Nachgang der Veranstaltung erhalten die Teilnehmer garantiert binnen 48 Stunden die Information von Ayming, wie sie sich beim Job-Dating geschlagen haben.

Interessenten können sich hier mit ihrem Lebenslauf anmelden und erhalten im Anschluss daran ihre individuelle Einladung.

Quelle AxiCom GmbH

Biodiversität am Limit – Wie ein Startup die Artenvielfalt mittels KI schützen will

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Pestizide in der Landwirtschaft, trockene Sommer und vor allem die zunehmende Versiegelung der Landschaft: Bienen haben es nicht leicht in Deutschland. Sowohl die Anzahl als auch die Artenvielfalt sei in den vergangenen drei bis vier Jahren massiv zurückgegangen. Längst ist bekannt, dass Bienen für den Erhalt der Natur und der Nahrungsmittel für uns Menschen lebensnotwendig sind. Dieser Herausforderung stellt sich das italienische Agritechnologie-Startup 3Bee.

Das Unternehmen arbeitet täglich daran, Bienen durch neueste Technologie mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zu schützen und die Artenvielfalt durch verschiedene Projekte zu verbessern. Mit der von 3Bee entwickelten Technologie „Hive-Tech“ (Bienenstock-Technologie) und Big-Data-Analysen ermöglicht das Unternehmen Imkern, die Sterblichkeitsrate ihrer Bienen zu senken. Jetzt sollen in Deutschland 1,5 Millionen Euro in den Schutz der Bienen investiert und neue Mitarbeiter eingestellt werden. 

Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten drohen in wenigen Jahrzehnten auszusterben. Experten warnen bereits vor dem Kipppunkt für das Ökosystem. Auch die Bienen sind massiv davon betroffen. Sowohl Anzahl wie auch Artenvielfalt ist in den letzten Jahren um 20 Prozent geschrumpft. Neue Bienenstock-Technologien und Künstliche Intelligenz sollen die Katastrophe verhindern und die Biodiversität erhalten. Ganz vorne mit dabei das AgriTech Startup 3Bee, das mit seinem Bienenstock 4.0 mittels IoT (Internet of Things)-Sensoren den Gesundheitszustand von Bienen messen kann.

Rund fünf Millionen Euro hat das Startup unter anderem von AGfunder, einem im Agrartechnologiesektor namhaften Investmentfonds, und der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation eingesammelt. Letztere hat bereits 750.000 Euro für die Untersuchung der Artenvielfalt durch Satelliten bereitgestellt. Das Kapital soll nun großteils in die Expansion nach Deutschland und Frankreich fließen:  „Unser Ziel ist es, mit einem Team von vier Fachleuten in Deutschland zu starten. Wir wollen brillante Talente einstellen, um unsere Mission zum Schutz der Bienen und der biologischen Vielfalt zu unterstützen“, erklärt Niccolò Calandri, CEO von 3Bee. „Wir sind zuversichtlich, dass die Expansion etwas ist, was das Unternehmen tun muss, und dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist“, so Niccolò Calandri. Die letzten sechs Jahre haben die nötige Erfahrung und Zeit gebracht, um die Technologie stetig weiterzuentwickeln.

Dies helfe nun in den neuen Märkten mit geringeren Investitionen schneller rentabel zu werden. „Um beim Schutz der Biodiversität wirklich etwas bewirken zu können, werden wir 1,5 Millionen Euro innerhalb der nächsten 18 Monate in Deutschland investieren“, so Calandri.

Die Technologie hinter dem Bienenstock 4.0

Wie Bienen und künstliche Intelligenz zusammenpassen zeigt das Startup eindrucksvoll mit dem „HiveTech“, dem Bienenstock 4.0. Dieser besteht aus IoT-Sensoren, die den Gesundheitszustand der Bienen ständig überwachen und Behandlungen am Bienenstock reduzieren. Mit dieser Technologie kann der Imker die Bienensterblichkeit um 20 Prozent verringern und die Honigproduktion um 30 Prozent optimieren. Der sogenannte „BioScan“ ist ein automatisches System zum Zählen der Fauna, das künstliche Intelligenz zur Erkennung von Tierarten einsetzt.

Die Technologie „Terra“ hingegen ist ein neuronales Netzwerksystem, das in Zusammenarbeit mit der ESA die biologische Vielfalt der Vegetation in drei europäischen Staaten analysiert. Satellitenbilder untersuchen und analysieren dabei die Daten und erstellen mittels IoT-Technologien Blühkarten. Diese helfen den Imkern zu verstehen, in welcher Region und zu welchem Zeitpunkt die Blüte stattfindet.  Ziel dieser Technologien ist die Erhaltung der Biodiversität in ganz Europa. Seit der Gründung hat 3Bee ein Netzwerk von über 5.000 Imkern, Landwirten und Unternehmen aufgebaut. Das Projekt „Pollinate the Planet“ hat bereits 10.000 Hektar geschützt, überwacht und regeneriert und über 150 Millionen Bienen und mehr beobachtet. 

Bienenpate werden und Gutes tun

Rund 3.000 Imker sind derzeit im Netzwerk des Startups, die die Überwachungssysteme nutzen. Darüber hinaus hat 3Bee die Initiative „Adopt a Beehive“ ins Leben gerufen. Privatpersonen und Unternehmen können dabei lokale Imker unterstützen, mehr über die Welt der Bienen erfahren und von Hand hergestellten und rückverfolgbaren Honig testen. Mehr als 200.000 Paten sind inzwischen davon überzeugt, mit 3Bee Bienen zu schützen. Um die 1.000 CSR-Projekte (Corporate Social Responsibility) wurden vom Unternehmen mit ins Leben gerufen, die dazu beigetragen haben, über 150 Millionen Honigbienen und alle anderen Bestäuber wie Solitärbienen zu schützen. 

Deutschland braucht mehr Bienenretter 

3Bee sucht ein Team aus Business Developern, Marketingspezialisten und Imkermanagern, die nachhaltige Projekte unterstützen möchten, um mit der neuen Bienenstock-Technologie in Deutschland zu starten. Ziel ist es, in jedem Land ein Netzwerk von 20.000 Bienenstockpaten und 100 Imkern aufzubauen und in den nächsten zwei Jahren mehr als 250 CSR-Projekte mit Unternehmen zu entwickeln. Derzeit nutzen bereits mehr als 20 Imker in Deutschland das Überwachungssystem zum Schutz ihrer Bienen. 

Biodiversität am Limit – Wie ein Startup die Artenvielfalt mittels KI schützen will

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Niccolò Calandri hat 2017 das Agrartechnologie-Startup 3Bee zusammen mit Riccardo Balzaretti gegründet. Er absolvierte einen Bachelor in Biomedizintechnik und einen Master-Abschluss in Elektrotechnik. Später promovierte er in Elektronik und Quanten Photonen. 

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.3bee.com/de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neue Kunstform widmet sich «Gender Diversity» während der Art Basel Miami Beach

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gender diversity

In der Kunstwelt gilt Augmented Reality als dernier cri. Die Art Fair Miami im Art District Wynwood präsentiert während der Art Basel Miami Beach erstmals ein Resin-Kunstwerk mit Titel «Gender Diversity», das in Co-Creation zweier Künstlerinnen um digitale Elemente in erweiterter Realität AR angereichert wurde. Das digitale Werk ist gleichzeitig mit dem ‘physischen’ Kunstwerk erlebbar. Die Ausstellung startet am 28. November 2022 und dauert bis am 10. Dezember 2022.

Stefanie Etter, Resin-Pionierin aus Süddeutschland, Autorin des preisgekrönten Standardwerks «Resin Kunst», schuf 2022 das Diptychon «Gender Diversity»mit einem Material-Mix aus Harz, Kohle, Spray u.a., bearbeitet mit Spachtel und einer speziellen Fliesstechnik: zwei zwillingsähnlich gespiegelte Figuren, umgeben von mehrschichtigen, gestisch starken Hintergründen mit eingearbeiteten Schriftzügen.

Sarah Montani lic.iur., Digitalpionierin aus der Schweiz mit langjährigem internationalen Ausstellungsprofil mit aussergewöhnlich explorativer, zukunftsorientierter Arbeitsweise, verleiht dem Doppelbild mit Augmented Reality eine weitere Dimension in neuer Sehweise: sie versetzt es zusätzlich in den virtuellen Raum und erweitert daher nicht nur die Realität, sondern auch den Sinn.

«Gender Diversity» thematisiert Fragen zum heutigen urbanen Leben mit seinen Herausforderungen und Definitionen des Miteinanders der Geschlechter-Vielfalt.

Zwei Figuren, oder eine, gedoppelt, gespalten – schauen uns vielleicht an, aneinander vorbei, vielleicht provokant, vielleicht unsicher, oder doch ganz neutral vor dem Graffity-Hintergrund einer Grossstadt. In ihnen all die Zweifel und Kämpfe zwischen Geschlechtern und Toleranz und der oft harten, rauen Realität. Sie werden virtuell in eine teils transluzente, teils andersfarbige Kugel gezaubert, eingerahmt, im übertragenen Sinn vielleicht gefangen, und können – ohne zusätzliche App! – mit jedem Smartphone sphärisch überall hin platziert und positioniert werden: an eine Wand, in den Himmel, auf die Erde – die Realität neu interpretiert. 

Stefanie Etter und Sarah Montani (rechts)

Die beiden Künstlerinnen und Power-Frauen erläutern ihr Gemeinschaftswerk:

Stefanie Etter: «Bei der Erstellung dieses Diptychons hatte ich die Polaritäten unseres Lebens im Kopf, auch all die Gedanken über Geschlechtervielfalt. Jeder Mensch sollte an sich selbst glauben, egal welche Weltanschauung, welche Hautfarbe, welche Frisur. Das Diptychon ist wie ein Spiegel, es ist ‘eins’ mit den Betrachtenden, und doch sind es zwei getrennte Werke und Welten. Das symbolisiert die Zerrissenheit, die wir immer wieder erleben. Mit einer speziellen ‘Crackle Paste’ habe ich eine Art „Zwangsjacke“ dargestellt, das sind unsere Ängste und die inneren und äußeren Zwänge, die uns einengen. Ich halte damit ein Plädoyer für Freiheit und Vertrauen und das Leben in einer verrückten Welt». 

Sarah Montani: «Was ist die Vision des Gemeinsamen? Was uns alle verbindet, ist, dass wir alle in Frauenbäuchen gewachsen sind. Uns verbindet auch der universale Anspruch der Menschenrechte, dass alle Menschen ‘frei und gleich an Würde und Rechten’ geboren sind.» «Sphären haben mich schon immer fasziniert und sind in allen meinen kreativen Phasen zu sehen. Mit den Sphären möchte ich die Einheit, das Gemeinsame, zeigen. Ich möchte dazu einladen, dass wir uns mit der verbindenden Idee des Menschseins identifizieren – weg von spezifischen Gruppenidentitäten» «Die neue Kunst besteht aus Bits. Sie erweitert unsere Realität, die aus Atomen besteht. Und unsere individuelle eingespielte Realität, die in unseren Köpfen existiert.».

«Ein gut durchdachtes, fundiert gearbeitetes Werk zweier erfahrener bildender Künstlerinnen, die etwas zu sagen haben, ein hochaktuelles Thema, ein besonders erlebbarer Kunstgenuss mit Mehrwert: denn diese Kunst ist nicht nur ganz neu, sondern ein Blick in die Zukunft digital-virtueller Kunstformen.», meint Martha Götz M.A., Kunsthistorikerin aus Stuttgart. 

Augmented Reality bringt neue Sichtweisen: Die Kunstwerke sind für alle verfügbar, benötigen keinen Ausstellungsort, müssen weder versichert noch verschifft werden. Und sie unterliegen nicht der Schwerkraft: sie können in einer «zero gravity experience» überall hingestellt werden.

Titelbild: Gender Diversity, Stefanie Etter, 2022, Diptychon, 60×130/4cm, Resin, Granit, Spray, Marker und Kohle auf Holzmalkörper

DATEN

Vernissage 3. Dezember 2022

Artbox Expo Miami, 219 NW 23rd St, Miami, FL 33127

Stefanie Etter

Quelle Weblaw AG