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Pamyra.de stellte sich Leipzig

Startup in Sachsen: Warum Leipzig der perfekte Standort für Gründer sein kann

Für das Logistik-Startup Pamyra.de stellte sich das junge und dynamische Leipzig als lukrativer Standort heraus.

Berlin, Hamburg oder München gehören für Gründer zu den unangefochten Startup-Städten in Deutschland. Die Zahl der Gründungen, Geldgeber, Startup-Programme und Coworking Spaces sind in diesen Metropolen schon längst nicht mehr zählbar. Doch es gibt auch Gründer, die sich gegen eine Niederlassung in den angesagten Städten entscheiden, weil der Markt nicht mehr überschaubar ist. Für das 2016 gegründete Logistik-Startup Pamyra.de stellte sich das junge und dynamische Leipzig als lukrativer Standort heraus. In den vergangenen Jahren ist hier nicht zuletzt durch Unternehmen wie Spreadshirt, Food.de oder Unister eine spannende digitale Gründerszene entstanden.

Die sächsische Stadt belegte 2017 Platz zwei im Städteranking für Zukunftsfähigkeit und konnte mit fast 10 Prozent das höchste Bevölkerungswachstum sowie mit fast 7 Prozent das höchste Erwerbstätigenwachstum verbuchen. Leipzig hat vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zudem den Zuschlag als Digital Hub erhalten. Die Idee hinter der Förderung ist die Vernetzung von Unternehmen und Gründern auf engem Raum. Auch wirtschaftlich braucht sich Leipzig nicht mehr hinter den Gründerstädten zu verstecken und liegt laut dem Forschungsinstitut Bulwiengesa auf Platz drei unter den 28 Logistik-Regionen der Bundesrepublik – gleich hinter Hamburg und Berlin.

Das Gründerpotenzial hat auch der Freistaat Sachsen erkannt und bietet Startups neben vielfältigen Förderungsmöglichkeiten, auch Gründungsfinanzierungen an. Anfang des Jahres schloss Pamyra.de eine weitere Seed-Finanzierung erfolgreich ab. Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) beteiligte sich unter anderem am siebenstelligen Betrag, den das Tech-Unternehmen einfuhr.

Mittlerweile verbucht die Preisvergleichsplattform für Transporte pro Monat 20.000 bis 30.000 Transportsuchen auf Pamyra.de. Fast ein Drittel der gebuchten Transporte, ob Palette, sperriges Paket, Fahrrad oder Waschmaschine, werden außerhalb der regulären Geschäftszeiten getätigt – also nach 18 Uhr oder am Wochenende. Das Vergleichs- und Buchungsportal wird dabei von Klein- und Mittelständischen Unternehmen sowie Privatpersonen genutzt.

Lasse Landt, Pamyra.de Geschäftsführer, Chief Financial Officer und geborener Berliner, über Leipzig als Gründungsstandort.

Pamyra.de wurde in Thüringen gegründet. Warum habt ihr euren Firmensitz nach Leipzig verlegt?

Lasse Landt: Zum einen lag es vor allem an der geografischen Mitte als wir 2017 einen festen Firmensitz für Pamyra gesucht haben. Felix war in Erfurt, Steven in Leipzig und ich in Berlin. Es war aber auch eine strategische Entscheidung, da wir alle das Gefühl hatten, dass Leipzig groß genug ist und ausreichend Potenzial hat, um hier unsere großen Pläne Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig war es uns wichtig, dass wir an unserem Firmensitz „schnell auf den Schirm“ kommen und einen Namen entwickeln. Dafür braucht es bei der Startup-Dichte in Berlin deutlich länger.

Welche Vorteile genießt ihr als Startup in Leipzig?

Lasse Landt: Leipzig bietet zum einen den Mix aus gut ausgebildeten und aktiven Menschen. Zum anderen ist es eine attraktive und lebendige Großstadt, in der man die Möglichkeit hat, sich schnell einen Namen zu machen. Dazu kommt, dass die Unterstützung von öffentlicher Seite wie Netzwerke, finanzielle und ideelle Förderung in Sachsen, wie auch in Thüringen, wo wir noch eine Betriebsstätte haben, sehr gut ist. Wir haben das Gefühl, man kümmert sich um uns. Und nicht zuletzt ist da natürlich die Lebensqualität: Leipzig ist einfach eine tolle Stadt!

Ist der Standort für ein digitales Unternehmen heute noch ausschlaggebend?

Lasse Landt: Es ist schon wichtig, einen festen Ort zu haben, an dem sich das Team regelmäßig trifft, sich abstimmt und auch zusammen Spaß hat. Ein Unternehmen aus dem nichts aufzubauen, ist ein verdammt harter Ritt. Da hilft es sehr, wenn man auch persönliche Beziehungen aufbaut und pflegt und nicht nur die Herausforderungen miteinander digital diskutiert, sondern vor allem auch einfach mal das bisher Geschaffte zusammen feiert.

Quelle macheete | agentur für pr+digitales 

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